Attacke auf ARD-Team in China: "Wir hatten wirklich Angst um unser Leben"

DPA/ NDRSie wurden von der Straße abgedrängt, mit Baseball-Schlägern attackiert - und dann 16 Stunden auf der Polizeiwache festgehalten. Immer mehr Details vom brutalen Angriff auf das ARD-Team in China werden bekannt. Das Auswärtige Amt hat den chinesischen Gesandten einbestellt.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...-a-886452.html
  1. #1

    Eine Schande

    Dieses Wirtschaftswunderland ist ein Polizeistaat und völlig unreif für demokratische Verbesserungen, geschweige denn die Akzeptanz freier journalistischer Arbeit. In der U Bahn in Shanghai stehen Regelmäßig Armeesoldaten in strammer Hab Acht Stellung an den Rolltreppen. Das hilft einem, das nicht zu vergessen.
  2. #2

    Bla, bla, bla,

    der förmliche Akt von Westerwilli. Das war´s. Die Wirtschaftsbeziehungen zu China sind viel zu wichtig für Deutschland, als da man da ernsthafte Kritik äußert und vielleicht mal die Freizügigkeit hier einengt. Da nimmt mal schon kleine "Patzer" hin, wenn international vereinbarte Spielregeln gebrochen werden.
    Aber das reiht sich ein in die Linie: Know How nutzen und ausspähen, um dann selbst den Westen zu erpressen.

    Einfach nur schlimm.
  3. #3

    Verstehe nicht...

    ...das die chinesischen Behoerden zu solchen Mittel greifen sollen...man haette die Journalisten doch einfach wegen Spionageverdacht ausweisen koennen oder zu unerwuenschten Persoenen erklaeren koennen...das waere ohne grossen Aufwand abgegangen und keinen haets gejuckt...ausser natuerlich die sogenannten freie Presse....
  4. #4

    Botschafter einbestellen, sofort!

    Was für eine elende Diktatur. Wann bitte schaltet sich die Bundesregierung ein und zitiert den chinesischen Botschafter zum Rapport?
  5. #5

    Hätte Frau Adelhardt mal Helmut Schmidt gefragt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie wurden von der Straße abgedrängt, mit Baseball-Schlägern attackiert - und dann 16 Stunden auf der Polizeiwache festgehalten. Immer mehr Details vom brutalen Angriff auf das ARD-Team in China werden bekannt. Das Auswärtige Amt hat den chinesischen Gesandten einbestellt.

    China-Korrespondentin über Attacke auf ARD-Team - SPIEGEL ONLINE
    Laut Helmut Schmidt ist ja die Forderung nach Menschenrechten an die Adresse Chinas ein Ausdruck von "Überheblichkeit":

    Altkanzler Helmut Schmidt : Menschenrechte in China? Nicht mein Bier! - Nachrichten Politik - DIE WELT

    Das sollten endlich auch mal Frau Adelhardt und die ARD kapieren!
  6. #6

    Ist doch nix neues

    ... dass die chinesen Reporter einschüchtern. An der Anzahl der Kommentare kann man auch ablesen, dass man diesen Fakt schon längst gemeinläufig akzeptiert und anerkannt hat. Ein Hoch auf die Zukunft unseres Planeten.
  7. #7

    Ohne Worte

    Vollkommen primitiv so ein Verhalten.
    Dieser Vorfall zeigt deutlich, in welcher desaströsen Lage sich demokratische Elemente in China befinden, ein Land, vollkommen kontrolliert von der "Polizei", in denen unschuldige Journalisten grundlos attackiert, schikaniert und gedemütigt werden. Solche Zustände müssen unterbunden werden! Demokratie auf der Welt, für die Welt und nicht nur theoretisch, sondern praktisch!
  8. #8

    Leider kann so etwas in jedem Land der Welt passieren. Ich selbst habe in China 2,5 Jahre gelebt und es ist ein sehr schönes und interessante Land. Arbeitslose oder auch schlechte Arbeitsbedingungen gibt es überall. Auch in Deutschland! Ich denke das Die zuständigen chinesischen Behörden dem auch nach gehen werden und diesen Vorfall klären.
  9. #9

    hehehe!

    Zitat von papageienmusik Beitrag anzeigen
    Mit den Gebühren-Zwangsgeldern reisen schicke Damen gegen Super-Honorar um um die Welt. Und damit sich das auch überhaupt jemand anschaut, wird erfunden, wie schwierig die bezahlte Urlaubsreise war. Jeder in der Branche weiß, dass die öffentlich-rechtlichen Sender dank der Zwangsgebühren 3-4-mal so viel Personal um die Welt schicken wie die Privaten. Und die Damen verdienen super, ohne wirklich Neues zu bringen. Diese Dame ist sicher demnächt auch in jeder Talk Show wie die "Co-Autorin" des Amazon-Berichts. Letzterer ist sicher berechtigt, diente aber nur als Karriere-Steigbügel und war relativ manipuliert, sonst wäre die Geschichte, wie wir Journalisten sagen, totrecherchiert. Ich glaube von dem Drumerherum der China-Story kein Wort!
    Sie sagen zur Sache überhaupt nichts. Sie unterstellen und ventilieren
    Halbwahrheiten.
    Sind Sie von der PR-Abteilung der chin. Botschaft?
    Dann lernen Sie mal fix dazu, anstatt solch blöden Agit-Prop Sch...
    aus der Mao-Aera zu verzapfen.