Geistig behinderter Basketballer: Mitchells großer Wurf

CBSMitchell Marcus ist kein gewöhnlicher High-School-Basketballer. Der geistig behinderte Teenager hilft normalerweise dem Coach bei der Vorbereitung, doch im letzten Saisonspiel durfte er selbst aufs Feld und traf kurz vor Schluss sogar den Korb - mit unerwarteter Hilfe.

http://www.spiegel.de/sport/sonst/ge...-a-886432.html
  1. #1

    Große Geste. Gefällt mir.
  2. #2

    Grandios

    Habe das Video gesehen. Unglaubliche Szene von allen Beteiligten.
  3. #3

    Absolut tolle Geste, ich wünschte, es würde JEDER unsere behinderten Mitmenschen so fair behandeln!
    Und genau das ist der Punkt: dass darüber berichtet wird, beweist, dass es im 21. Jahrhundert noch nicht selbstverständlich ist. Da muss sich noch viel tun, aber wir sind auf dem richtigen Weg!
  4. #4

    Ist schon toll die Story , sportlich wie emotional finde ich dies hier noch ein wenig schöner...
    http://www.youtube.com/watch?v=cqmQMKs3F7Y
  5. #5

    Auch das ist Amerika!
  6. #6

    Sehr schön! An dieser art Sportlickeit könnten sich noch Einige eine Scheibe von abschneiden.
  7. #7

    die amis haben es irgendwie drauf mit großen gesten....das war auch so eine....beim softball hat eine spielerin den ersten homerun ihrer karriere geschlagen......an der ersten base kreuzbandriss.....sie lag auf dem feld, wenn eine ersatzspielerin reingekommen wäre, hätte das nicht als homerun gezählt, wenn ihr eine mitspielerin geholfen hätte, wäre sie aus gewesen.....da haben 2 gegnerinnen sie einmal ums feld getragen damit der homerun zählt...

    http://www.youtube.com/watch?v=xVlKtI7yd_s
  8. #8

    amtlicher Titel: Supreme Overlord

    Zitat von callistonairi Beitrag anzeigen
    Absolut tolle Geste, ich wünschte, es würde JEDER unsere behinderten Mitmenschen so fair behandeln!
    Und genau das ist der Punkt: dass darüber berichtet wird, beweist, dass es im 21. Jahrhundert noch nicht selbstverständlich ist. Da muss sich noch viel tun, aber wir sind auf dem richtigen Weg!
    Da bin ich mir nicht so sicher. Einerseits: das Video zeigt eine nette Geste - einem Menschen, der keine grosse Begabung als Basketballer hat, der aber ein grosser Fan der Sportart ist, wurde die Chance gegeben, ein paar Spielminuten zu bekommen.

    Andererseits: die Behinderung ist hier eigentlich unerheblich - es haette auch ein todkrankes Kind sein koennen, zum Beispiel - und die Reaktionen bergen die Gefahr das Vorurteil zu bestaetigen: Behinderte muss man tragen, man muss ihnen Erfolge schenken, denn "sie koennen ja alleine nichts schaffen". Gleichzeitig feiert man sich fuer die grosszuegige und edle Geste, viral verbreitet durch Facebook "likes" und ähnliches, sodass sich alle daran ergötzen können.

    Die Realitaet ist doch, dass jeder Mensch fuer manche Dinge begabt ist, fuer andere nicht. Wenn jemand im Alltag starkt benachteiligt ist, ohne etwas dafuer zu koennen, so soll er einen Nachteilsausgleich bekommen - aber nicht aus Mitleid und als Almosen, sondern aus Respekt. Weil jeder Mensch es verdient, seine Faehigkeiten zu nutzen und sich zu entfalten, sich Erfolge zu erarbeiten, auch wenn die Welt auf Menschen ausgerichtet ist, die diese Benachteiligung nicht haben. Der Nachteil soll ausgeglichen werden, die eigentliche Herausforderung auch vorzuenthalten ist aber ein Zeichen, dass man dem Menschen eigentlich nichts zutraut.
  9. #9

    pure emotion

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mitchell Marcus ist kein gewöhnlicher High-School-Basketballer. Der geistig behinderte Teenager hilft normalerweise dem Coach bei der Vorbereitung, doch im letzten Saisonspiel durfte er selbst aufs Feld und traf kurz vor Schluss sogar den Korb - mit unerwarteter Hilfe.

    Geistig behinderter Basketballer trifft dank Fair Play - SPIEGEL ONLINE
    mit einem eigenen behinderten Sohn kann ich da mitfühlen. Aber die Akzeptanz in Deutschland, gerade auf dem Land, wird immer größer.