"Mission for America": Raumfahrer sollen 2018 den Mars umrunden

DPA/ ESA/ ESOCEs wäre eine spektakuläre Reise, die kein Mensch zuvor unternommen hat: Ein Team um den Ex-Weltraumtouristen Dennis Tito hat Pläne für eine private Marsmission vorgestellt. Schon in fünf Jahren könnten zwei Raumfahrer den Roten Planeten umfliegen. Der Millionär selbst will aber nicht mit.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/w...-a-885913.html
  1. #50

    Eine Art mobile ISS...

    ...wäre vielleicht besser. Auch erheblich teurer, OK, aber potentiell wiederverwendbar.
    Ein grösseres Schiff könnte im Orbit aus Modulen zusammengebaut werden und bei der Rückkehr nicht wassern, sondern in einen stabilen Orbit einschwenken. Ein solches Konzept könnte auch die Gesundheitsrisiken der Besatzung verringern: die Masse eines einmal im Orbit befindlichen Objekts ist wesentlich weniger wichtig als die eines der Erde verhafteten. Module könnten nach der Rückkehr einzeln ausgewechselt und verbessert werden -die nächste Marsmission würde weniger kosten, und aus der Nähe abgefeuerte Sonden mit vielen kakerlakenähnlichen Zwergrobotern an Bord würden eine sehr ernstzunehmende Möglichkeit. Über viele Jahre hinweg könnten wir Mars eventuell wirklich in einen lebenserhaltenden Planeten verwandeln -wir kennen das Rohmaterial zu wenig, als es wissen zu können.
    Wir haben uns so lange die Geschichte erzählt dass wir eines Tages zu anderen Welten aufbrechen... Wir werden es tun.
  2. #51

    Mannmannmann

    Zitat von alexvess Beitrag anzeigen
    Den Steinbrueck dort hinauf schiessen, dann kann er sagen was er will und die deftigen Sprueche auf dem Weg zurueck ein wenig abfedern
    Mein Gott muss den Schwarz-Geld-Fans der Stift gehen vor der nächsten Bundestagswahl, wenn Sie sogar den Bericht über so ein blödsinniges Unterfangen nutzen, um den Namen Steinbrück verunglimpfend unterzubringen.
  3. #52

    Zitat von Zaunsfeld Beitrag anzeigen
    Naja. So lange sie keinen Wert darauf legen, lebend wieder zurückzukommen ... kein Problem.
    Früher gab es ja auch das geflügelte Wort:
    "Rom sehen und dann sterben"
    oder alternativ:
    "Neapel sehen und dann sterben"

    Bald gibt es eine dritte Variante davon:
    "Den Mars sehen und dann sterben".
  4. #53

    optional

    Wie wär's, lösen wir erst unsere Probleme auf dem schönsten Planeten: der Erde. Vielleicht brauchen wir dann diese hirnrissige Reise zum Mars nicht?
  5. #54

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es wäre eine spektakuläre Reise, die kein Mensch zuvor unternommen hat: Ein Team um den Ex-Weltraumtouristen Dennis Tito hat Pläne für eine private Marsmission vorgestellt. Schon in fünf Jahren könnten zwei Raumfahrer den Roten Planeten umfliegen. Der Millionär selbst will aber nicht mit.

    Weltraumtourist Dennis Tito: Zwei Menschen sollen 2018 Mars umrunden - SPIEGEL ONLINE
    Man, sind wir Menschen geil! Wir können den Mund unglaublich voll nehmen.
  6. #55

    Nutzen

    Zitat von Hermes75 Beitrag anzeigen
    Nutzen ist definiert als die Fähigkeit einer Sache die Bedürfnisse des Nutzers befriedigen zu können. Ein Nutzen kann in Geld ausgedrückt werden oder auch immateriell sein, z.B. Erkenntnisgewinn, Anerkennung usw.
    So ist es, Bedürfnisse des Nutzers. Und wenn der seine Milliarden dafür ausgeben will, zwei Leute zum Mars zu schießen, warum nicht? Damit ist doch der Nutzen schon gegeben.

    Im Übrigen liest sich Ihr Post, als ob Sie mir unbedingt widersprechen wollten, obwohl sie meiner Meinung sind...
  7. #56

    Zitat von TS_Alien Beitrag anzeigen
    Und ein solch genauer Kurs (zeitlich und räumlich) ist ein Himmelfahrtskommando, da muss vom Start weg alles zu 100 % funktionieren.
    Das wäre nun nicht gerade ein Showstopper, schließlich hatten und haben all die erfolgreich durchgeführten unbemannten interplanetaren Missionen dieselben Anforderungen.
  8. #57

    Zitat von AuchNurEinNick Beitrag anzeigen
    Die ganze Sache ist einfach gaga. Wir haben echte Probleme auf der Erde und die müssten gelöst werden.
    Die olle Tomate schon wieder.

    Na, dann schlagen Sie doch mal eine geniale Lösung vor für eines dieser ganzen Probleme, die Sie da lösen wollen und dann können wir darüber diskutieren, ob das Geld dort besser aufgehoben ist, als in den Taschen der Wissenschaftler und Arbeiter, die einen Marsflug umsetzen würden.

    Wissen Sie, was passieren an der Front all dieser irdischen Probleme passieren würde, wenn die Geldgeber einer solchen Mission Ihrem Lamentieren Gehör schenkten und das Geld nicht ausgäben? Gar Nichts. Außer natürlich, Sie würden einen solch unglaublich genialen Vorschlag machen, damit man den Geldgebern oder Staaten endlich einmal sagen könnte: "Investieren Sie hier, um alle Probleme der Menschheit zu lösen."
    Ansonsten würden vielleicht ein paar Megayachten mehr die Weltmeere unsicherer und unsauberer machen. Würde das all unsere Probleme lösen?

    Die Technologien, die für einen bemannten Marsflug entwickelt werden müssten, könnten dagegen tatsächlich dabei helfen, die Probleme der Gegenwart und der Zukunft zu lösen. Für welche Probleme versprechen Sie sich Lösungen von der Entwicklung noch größerer Plasmabildschirme?

    Raus mit der Sprache, denn es sind gangbare und realistische Pläne gefragt, kein herumgemosere. Oder ist der Plan, zwei Astronauten um den Mars zu schicken, vielleicht gangbar und realistisch genug für den Moment?
  9. #58

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es wäre eine spektakuläre Reise, die kein Mensch zuvor unternommen hat: Ein Team um den Ex-Weltraumtouristen Dennis Tito hat Pläne für eine private Marsmission vorgestellt. Schon in fünf Jahren könnten zwei Raumfahrer den Roten Planeten umfliegen. Der Millionär selbst will aber nicht mit.

    Weltraumtourist Dennis Tito: Zwei Menschen sollen 2018 Mars umrunden - SPIEGEL ONLINE
    Um den 19, 20zigsten Oktober nächsten Jahres wird es auf dem Mars intereressant ...ein recht grosser neuentdeckter Komet ( C/2013 A1) ..(einfach mal googlen) nähert sich Mars bis auf 100 000 km.

    Der Komet wurde erst Anfang Januar 2013 entdeckt ...nach den Bahndaten ist aktuell eine Kollision mit Mars am 19. oder zwanzigsten Oktober "Noch nicht" ausgeschlossen.
    Und dieser Komet ist ziemlich gross...geschätzter Durchmesser 20 bis 50 Kilometer!!!
    Wäre ein Spektakel so ein möglicher Einschlag auf dem Nachbarplaneten, dagegen wäre der Einschlag des Kometen Shoemaker-Levy 9 auf dem Jupiter 1994...nix...
    Und gut, das es falls ein Kollision, es sich um den Mars handelt und nicht um unsere Erde....dann wäre Feierabend...
    Einen 500 Kilometer Krater könnte dieser Komet in die Marsoberfläche schlagen bei einem Einschlag .

    Wahrscheinlich wird dieser Komet nah vorbeiziehen und nicht auf dem Mars einschlagen aber noch besteht ein Einschlagsrisiko eines mehrere Kilometer messenden Kometen Ende Oktober 2014 auf unserem Nachbarplaneten..

    Wäre ein Spektakel das es wohl nur ganz selten gibt - die Raumsonden wären wahrscheinlich futsch.... :)

    Fg
  10. #59

    Haltestelle Erde, bitte melden (:)(.)(:)(!)

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es wäre eine spektakuläre Reise, die kein Mensch zuvor unternommen hat: Ein Team um den Ex-Weltraumtouristen Dennis Tito hat Pläne für eine private Marsmission vorgestellt. Schon in fünf Jahren könnten zwei Raumfahrer den Roten Planeten umfliegen. Der Millionär selbst will aber nicht mit.

    Weltraumtourist Dennis Tito: Zwei Menschen sollen 2018 Mars umrunden - SPIEGEL ONLINE
    Mit wieviel und von wem, schlägt solch ein Ausflug zu Buche ?
    Könnte sich solch ein Unterfangen die Erdenbelegschaft leisten ?
    Im Falle einer Panne, Gefahren sondiert ?
    Werden im Raum stehende Bedenken der Raumfahrerfamilien berücksichtigt ?
    Wäre die Auftragsvergabe nach China machbar ?