Steinbrücks "Clowns"-Schmähung: "Gesagt ist gesagt"

DPAEr steht dazu: Per Steinbrück nimmt trotz des Wirbels um seine Äußerung, in Italien hätten "zwei Clowns" die Wahl gewonnen, nichts zurück. Der SPD-Kanzlerkandidat zeigt immerhin Verständnis dafür, dass Präsident Napolitano aus Groll ein geplantes Treffen absagte.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-885955.html
  1. #1

    Ich kann richtig wuetend werden

    Verstehe die Aufregung ueber Steinbrueck's "Clown" Bezeichnung nicht. Wenn ich den Begriff "Clown" gegen den Begriff "Politiker" stelle, kann ich keine Schmaehung erkennen.

    Wenn mich jemand als "Politiker" schmaehen wuerde, waere ich zu Recht aufgebracht.
  2. #2

    Kanzlerkandidat

    ich habe das gleiche wie Steinbrueck gedacht und auch in der Familie gesagt. Aber ich will auch nicht Kanzler werden. Stellt euch vor der Deutsche Kanzler zieht so ueber die gewählten Vertreter einer anderen europäischen Demokratie her.... der Mann ist nicht wählbar
  3. #3

    Weder Merkel noch . . .

    der "Oberclown" Steinbrück sind befugt, sich über ein Wahlresultat in einem demokratischen Staat abschätzig zu äussern bzw. dieses zu kritisieren. Wie würde der Kandidat wohl höhnen, wenn es ihn in 7 Monaten treffen würde?
  4. #4

    Und....

    er spricht aus, was viele denken. Es ist eine Katastrophe, wenn Berlusconi nach seinen jahrelangen Rechtsbeugungen, Rechtsbrüchen es immer wieder schafft und mit seinem Populismus Europa wieder in die nächste Krise stürzt....und die Kritik aus dem "Regierungslager" gegen Steinbrück ist der übliche Schnappreflex während des Wahlkampfes. Klare Worte für ein Desaster und trifft genau das, was wohl die meisten politisch interessierten Menschen denken. Mal ganz davon abgesehen, dass der Cavalliere ein besonderes Feindbild hat: Mutti. Ich gehe mal davon aus, das man sich in Regierungskreisen heimlich freut, das Steinbrück so klare Worte gefunden hat.
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er steht dazu: Per Steinbrück nimmt trotz des Wirbels um seine Äußerung, in Italien hätten "zwei Clowns" die Wahl gewonnen, nichts zurück. Der SPD-Kanzlerkandidat zeigt immerhin Verständnis dafür, dass Präsident Napolitano aus Groll ein geplantes Treffen absagte.

    Napolitano sagt ab: Steinbrück steht zu seiner Clowns-Äußerung - SPIEGEL ONLINE
    Der Herr hat das Zeug zu einem Kavallerie-Feldwebel, dieses permanente Kokketieren mit "Kante zeigen" lässt für eine mögliche Kanzlerschaft Schlimmes befürchten.
    Und zu Frau Nahles fällt mir spontan auch nur Justiziables ein. Aber das verkneife ich mir hier (ich will ja auch nicht Kanzler werden).
  6. #6

    beide als clowns zu bezeichnen ist fahrlässig und verharmlosend, sie sind populisten und schüren hass auf die eu und deutschland und bieten scheinbar einfache lösungen für die probleme in italien. steinbrück sagt nur das was mutti denkt, aber nicht sagen darf.
  7. #7

    Und dieser Clown will Kanzler werden??

    Ich bin der Meinung Politiker sollten nachdenken bevor sie losplaudern. Mit Beleidigungen und ungefragten guten Ratschlägen läuft man Gefahr sich selber zum Clown zu machen.
  8. #8

    Fettnäpfchen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er steht dazu: Per Steinbrück nimmt trotz des Wirbels um seine Äußerung, in Italien hätten "zwei Clowns" die Wahl gewonnen, nichts zurück. Der SPD-Kanzlerkandidat zeigt immerhin Verständnis dafür, dass Präsident Napolitano aus Groll ein geplantes Treffen absagte.

    Napolitano sagt ab: Steinbrück steht zu seiner Clowns-Äußerung - SPIEGEL ONLINE
    Natürlich sind die beiden, Berlus't'coni und Grillo, Clowns, jeder für sich auf seine Weise. Aber als Politiker, der sich um den Posten des deutschen Bundeskanzler bemüht, sollte Steinbrück so etwas öffentlich nicht sagen. Man hat es in Italien nicht so gerne, wenn Deutschland arogante Sprüche klopft, selbst wenn es die "Clowns" auch tuen.

    Der Problem-Peer ist daher mal wieder in ein Fettnäpfen geplatscht und ist eigentlich für solch ein wichtiges Amt ungeeignet.
  9. #9

    Ohje

    Für mich ist jemand als Kanzlerkandidat indiskutabel, der so wenig diplomatisch und ohne Respekt mit Wahlen in einem anderen Staat umgeht.