Jobs für Informatiker: Wir können Autos, Waschmaschinen und Medizin

DPAInformatiker arbeiten in Computerfirmen? Von wegen, kaum ein Berufsbild ist so vielseitig. Weil immer mehr Produkte mit Software gesteuert werden, sucht die Industrie nach IT-Spezialisten. Optimale Aussichten für Studenten - sie müssen nur ihren Abschluss schaffen.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...-a-885620.html
  1. #1

    Das typische blabla

    immer dieser Fachkräftemangel. Das wird auch posaunt wenn es überhaupt keinen gibt - damit man sich die Sahnehäubchen raus suchen kann.
  2. #2

    Zitat von backslash0 Beitrag anzeigen
    immer dieser Fachkräftemangel. Das wird auch posaunt wenn es überhaupt keinen gibt - damit man sich die Sahnehäubchen raus suchen kann.
    Kein Wunder, dass Accenture kaum jemanden findet - so langsam hat auch der letzte Informatiker mitbekommen wie das bei denen läuft ;-)
  3. #3

    Optional

    Zitat von backslash0 Beitrag anzeigen
    immer dieser Fachkräftemangel. Das wird auch posaunt wenn es überhaupt keinen gibt - damit man sich die Sahnehäubchen raus suchen kann.
    Dann zeig doch mal die ganzen fähigen Programmierer, die auf der Strasse rumlungern... In allen Unternehmen, in denen ich bisher war, waren Programmierer immer das Wachstumshemnis, häufig ich der einzige Bewerber. Und es liegt sicherlich nicht am Lohn oder sonstigen - denn der war den nicht bewerbenden ja erst gar nicht bekannt...
  4. #4

    Stimmt, aber ...

    es stimmt schon, daß einem als "Kern-Informatiker" alle Branchen erstmal offen stehen, wobei auch die Arbeitgeber den Absolventen im Bewerbungsgespräch schon nach einschlägigen Erfahrungen fragen. Aber hat man sich erstmal für eine Branche entschieden und ein paar Jahre Erfahrungen gesammelt, ist es auch für einen Informatiker schwierig oder gar unmöglich, die Branche zu wechseln.
  5. #5

    Zitat von midnight_okay Beitrag anzeigen
    es stimmt schon, daß einem als "Kern-Informatiker" alle Branchen erstmal offen stehen, wobei auch die Arbeitgeber den Absolventen im Bewerbungsgespräch schon nach einschlägigen Erfahrungen fragen. Aber hat man sich erstmal für eine Branche entschieden und ein paar Jahre Erfahrungen gesammelt, ist es auch für einen Informatiker schwierig oder gar unmöglich, die Branche zu wechseln.
    Dem kann ich nur voll zustimmen.

    Ich selbst musste nach 15 Jahren in derselben Branche umsteigen und die Software einer ganz anderen Branche betreuen. Das war praktisch ein kompletter Neuanfang: Andere Hardware, komplett andere System- und Branchensoftware, andere Entwicklungs- und Testumgebung, andere Programmiersprachen, ganz andere Datenbankstrukturen usw.
    Dann kommt man als schon etwas älterer Mitarbeiter, von dem man reichlich Berufserfahrung erwartet, in ein relativ junges Team, und muss feststellen, dass ein Großteil der Berufserfahrung schlagartig so gut wie wertlos geworden ist. Die jungen Kollegen sind dann zunächst fachlich haushoch überlegen. Eine nicht ganz einfache Situation!
  6. #6

    Zitat von alles zwecklos Beitrag anzeigen
    Dem kann ich nur voll zustimmen.

    Ich selbst musste nach 15 Jahren in derselben Branche umsteigen und die Software einer ganz anderen Branche betreuen. Das war praktisch ein kompletter Neuanfang: Andere Hardware, komplett andere System- und Branchensoftware, andere Entwicklungs- und Testumgebung, andere Programmiersprachen, ...Eine nicht ganz einfache Situation!
    ...Die Sie offenbar gemeistert haben, Glückwunsch!

    Darin sehe ich auch nicht das Poblem, sondern darin, dass die Manager bei den suchenden Firmen im allgemeinen keine Lust haben, jemanden einzustellen, der sich erst drei Monate einarbeiten muss. Die suchen statt dessen lieber sechs Monate und haben keine Rechtfertigungsprobleme ihrn Bossen gegnüber.

    "Fachkräftemangel" heißt für mich "Wir trauen uns nicht, jemanden vom Fach einzustellen, wenn er/sie nicht schon 20 Jahre genau unseren Job gemacht hat"
  7. #7

    optional

    Als angehender Informatik Absolvent kann ich ein Interesse an meiner Arbeitskraft durchaus bestätigen. Keiner meiner ehemaligen Kommilitonen ist arbeitslos oder hat lange einen Job gesucht, in der Regel reicht eine einzige Bewerbung. Die meisten hatten ihren Vertrag sogar schon in der Tasche bevor sie die Uni verlassen haben. Und das vielfach nur mit Bachelor.
  8. #8

    .

    Es gibt für die wirklich guten Informatiker viel zu wenige Stellen in der Forschung und Entwicklung. Die Bezahlung ist vergleichsweise schlecht, niedergelassene Ärzte, Piloten und sogar Fluglotsen erhalten wesentlich mehr.

    "Intelligente" Infusionspumpen sind sicherlich keine langfristige Herausforderung.

    Es fehlen regelrechte Denkfabriken für fähige Informatiker, um Probleme in unterschiedlichen Bereichen zu erkennen und zu lösen. In solche Institutionen sollten ein paar Subventionsmillionen fließen, mit Gewinnen ist praktisch zwangsläufig zu rechnen.
  9. #9

    Hausgemacht

    Bei vielen Unternehmen ist der Fachkräftemagel doch hausgemacht, weil arrogante "Manager" das Fachpersonal verkrault! Und dabei haben Informatiker heute größtenteils nichtmehr viel gemeinsam mit dem Bild des sozialphobischen Nerds, das so gerne noch gezeichnet wird... Oft sind es einfach wissbegierige Menschen, denen ein BWL Studium zu eintönig und Larifari ist ... Und später soll man sich dann von den "ich studiere BWL, weil ich außer Auswendig lernen nicht viel kann" - Businesskasperln vorschreiben lassen, wie man seinen Job zu machen hat ... Oh man, was ich da alles schon erlebt habe ... Und nachdem die halbe Belegschaft gekündigt hat stellen sich diese Affen dann hin und schreien Fachkräftemagel ! Schon verwunderlich, dass sie keine Fachkräfte finden, die sich nicht für ein 5tel von ihrem Gehalt von ihnen versklaven lassen wollen... Kleiner Tip, es gibt ein paar Unternehmen, die haben so ziemlich garkeine Probleme geeignetes IT Personal zu finden... Weil sie es respektvoll behandeln ! Und damit meine ich nicht nur google !!!
    Eine Dipl. Informatiker