Düsseldorf für Japan-Fans: Klein-Tokio am Rhein

DPAKaraoke-Läden, Japan-Shops und Sake-Bars: Die japanischen Einwohner in Düsseldorf können sich dank vieler asiatischer Einrichtungen ein bisschen wie zu Hause fühlen. Für Besucher bedeutet das, dass sie mitten in Nordrhein-Westfalen authentische Tokio-Kultur erleben können.

http://www.spiegel.de/reise/deutschl...-a-885925.html
  1. #1

    Japanischer Garten

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Karaoke-Läden, Japan-Shops und Sake-Bars: Die japanischen Einwohner in Düsseldorf können sich dank vieler asiatischer Einrichtungen ein bisschen wie zu Hause fühlen. Für Besucher bedeutet das, dass sie mitten in Nordrhein-Westfalen authentische Tokio-Kultur erleben können.

    Düsseldorf: Rundgang für Japan-Fans - SPIEGEL ONLINE
    Der japanische Garten ist toll. Die japanischen Restaurants sind super.
    Hier das Okinii Home | okinii
    Habe auch im Ausland viele Japaner getroffen. Düsseldorf ist in Japansehr bekannt.
  2. #2

    Hier gibt es wirklich alles

    Zitat von Bildunterschrift
    Mehrere asiatische Supermärkte sorgen dafür, dass sie auf typische Speisen auch fern der Heimat nicht verzichten müssen.
    Schöner Bericht über "mein Viertel" - und in der Tat: Im Dae-Yang-Supermarkt gibt es alles, worauf meine netten japanischen Nachbarn auch in Düsseldorf nicht verzichten wollen, sogar original in Nippon-koku abgefülltes Mineralwasser :-)
  3. #3

    Zitat von buchlein Beitrag anzeigen
    Der japanische Garten ist toll. Die japanischen Restaurants sind super.
    Hier das Okinii Home | okinii
    Habe auch im Ausland viele Japaner getroffen. Düsseldorf ist in Japansehr bekannt.
    Danke für den Werbehinweis; bloß sagen meine (japanischen) Bekannten speziell zum Okinii, da gäbe es besseres in Düsseldorf...
  4. #4

    Das EKO Haus...

    ...bietet neben sehr interessanten Veranstaltungen und Führungen auch einen aktiven, buddhistischen Tempel. Das EKO-Haus ist eine echte Begegnungsstätte. Ach ja- das japanische Frühstück im Nikko-Hotel sollte man mal probieren, dann auf der Immermannstraße japanisch shoppen und zu Mittag mal die Nudeln im Soba-an (Klosterstr.68) probieren. Handgemacht und klasse!
  5. #5

    optional

    Naja, der japanische Garten im Nordpark ist jetzt nicht wirklich berauschend. Ich kenne private Gärten, die ähnliches bieten, wo aber vlt bloss die Steinpagode fehlt (und manche könnten sogar ne 4 Meter Holzpagode selber schreinern, wenn sie es wollten). Ich war etwas enttäuscht, als ich den das erste mal sah.

    Ja, es gibt auch relativ viel Futtergewerbe auf der Immerman und hier und da in den angrenzenden Strassen. So richtig Japansich fühlt sich das trotzdem nicht an. Keiner würde auch sagen, wenn jetzt zwei oder drei Chinasupermärktlein und Restaurants in eine x-beliebigen Stadt aufmachen, dass wäre Chinatown. Klar, Ist schon mehr als man sonst so in Deutschland findet. Dennoch gibts wohl in jeder Großstadt in Deutschland zumindest japansiche Restaurants. Und die japanische Küche ist jetzt auch nicht ultrakompliziert, dass man das nicht auch zu Hause zubereiten könnte, viele Zutaten findet man auch hier. Den Rest abseits vom Essen kann man sich auch im Internet kaufen.

    Wer Japanfeeling haben will: Ab in den Flieger und mal nach Japan fliegen anstatt nach Malle oder rüber zu den Amis. funny fact: Tokyo ist genauso weit weg wie Hollywood.

    Und hey, Ostasiaten zu sehen ist jetzt auch nichts besonderes mehr.
  6. #6

    Hatte ich vergessen: Naniwa

    ...Nudeln in der Oststr.55. Die Leute stehen aus gutem Grund Schlange. Große klasse! Da sagt man statt Amen doch gerne Ramen :-) Es gibt noch ein Naniwa, die machen Sushi etc. auch gut. Die Nudeln sind im Naniwa ganz anders als im Soba-an.
  7. #7

    @kaitou1412: Ich kann ihre Argumentation

    nicht nachvollziehen. Sicher sollte man vom "Klein Tokio" meiner ehem. Heimatstadt nicht zuviel erwarten, allerdings bekommen alle, die offen dafür sind, in Düsseldorf Einblicke in und Kontakte zu japanischer Kultur. Eine Japanreise ist für Individualtouristen schwierig (lost in translation ist kein Klischee- englisch ist der Japaner Sache nicht gerade) und als Pauschaltourist zahlt man ohne weiteres Preise jenseits der 10000?, zumindest, wenn man etwas herumkommen möchte. Vielleicht ist D`dorf doch nicht so schlecht. Nach Japan fahren kann man trotzdem, wenn man es sich leisten kann.
  8. #8

    von wegen Klischee

    Zitat von michaelkaloff Beitrag anzeigen
    Eine Japanreise ist für Individualtouristen schwierig (lost in translation ist kein Klischee- englisch ist der Japaner Sache nicht gerade) und als Pauschaltourist zahlt man ohne weiteres Preise jenseits der 10000?, zumindest, wenn man etwas herumkommen möchte.
    Der englischen Sprache sind insbesondere die ganz Jungen und die ganz Alten durchaus mächtig. Ich erinnere mich an eine lustige Gegebenheit, als ich mich in den Wäldern von Kamakura auf meinem Weg von einem der diversen Tempel zur berühmten bronzenen Budda-Statue verirrt habe und dann in einem Wohngebiet ein älteres Ehepaar mit aus dem Reiseführer zusammengebastelten Japanisch nach dem Weg fragte. Die Antwort kam auf Englisch, was mich schon erstaunte. Der alte Mann sagte, als Kinder hätten sie Englisch in der Schule lernen müssen und er konnte noch ein wenig... Der Japaner ist halt so stolz, dass er nur auf Englisch kommuniziert, wenn er es perfekt kann. Das haben mir auch Leute im Regionalzug so erklärt. Geholfen haben mir eigentlich immer alle, man wird sogar angesprochen wenn man offenbar ratlos vor einem Schriftzeichen steht...:-)
  9. #9

    Dass die Japaner überaus höfliche

    freundliche und kultivierte Menschen sind, wollte ich nie bestritten haben. Aber in meinem Fall gab es, trotz bestem beiderseitigem Willen, leider auch andere Ergebnisse. Ich werde aber immer gerne nach Japan zurückkehren!