Statistik: So viel kostet Autofahren lebenslang

DPA332.000 Euro geben die Deutschen in ihrem Leben durchschnittlich für ihr Auto aus. Eine Studie schlüsselt jetzt detailliert auf, welche Posten wie viel Geld verschlingen. Das Zahlenwerk offenbart Überraschungen - zum Beispiel dass vielen Fahrzeugpflege mehr Wert ist als Wartung.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/a...-a-884933.html
  1. #10

    Vielleicht ...

    Wielleicht hätte man die Statistik nochmal machen können, ohne die "obersten" 5% der Bevölkerung mit einzubeziehen, bzw. statt des Mittelwertes lieber den Median genommen. Dann wären die Zahlen für die Masse der Bevölkerung auch wesentlich realistischer ausgefallen. Wäre auch interessant, ob es sich hier um ein langjähriges Mittel handelt, oder die Abschätzung nach heutigem Geld ohne Inflation, oder ... Wie so häufig schaffen es Zeitschriften nicht, mit Statistiken vernünftig umzugehen. Das ist schon frustrierend.
  2. #11

    Danke für Kostenaufstellung

    Ich hatte noch nie ein Auto - und führe oft mit anderen die Diskussion über die Kosten fürs Auto! Die Mehrheit rechnet eben nur das Benzingeld ein plus kleinen Aufschlag für Versicherung und Steuer. Selbst die Anschaffung vergessen viele - kaum zu glauben. Da ich etwa 2000 Euro im Jahr für meine Mobilität bezahle, liege ich derzeit bei 60.000 Euro (48 Jahre alt) und somit weit unter den 332.000 Euro - da geh ich mal shoppen.
  3. #12

    lesen!

    Zitat von Moxie Beitrag anzeigen
    Eines Autos? 116.900? War heute Praktikantengeburtstag? Mit Pikkolöchen?
    für 3 Neu und 5 Gebrauchtwagen! Also 14.612 pro Auto!
  4. #13

    nicht überall

    Zitat von dirk.limburg Beitrag anzeigen
    Sehe ich absolut genauso und bin begeisterter Car-sharer in München. Macht einfach Spass und gönne mir daher lieber andere Sachen, als ins Auto/Sprit. Zudem ist meiner Ansicht nach die Zeit des Statussymboles vorbei. Zumindest in Grossstädten. Auf dem Land sieht es noch anders aus.
    eben, auf dem Land sieht es anders aus UND ich würd' dies auch mal durchrechnen, ob sich die Angebote immer lohnen!
  5. #14

    Unsummen dafür ausgeben, seinen Ar*** mit zwei Tonnen Stahl durch die Gegend zu transportieren, aber über ein paar Euro mehr für Strom im Monat jammern (die Propaganda funktioniert).
    Mein Tipp: Kein Auto, gespartes Geld Monat für Monat in einen DAX-Indexfonds investieren. Und schon sitzt man im Ruhestand komfortabel auf der besseren Seite der immer weiter aufklaffenden soziale Schere.
    Wer sich gerne durch seine eigene Maßlosigkeit (SUV etc.) selbst zum Konsumsklaven macht, soll bitte in 30 Jahren nicht jammern.
  6. #15

    330TEuro?

    Zitat von jonny_68 Beitrag anzeigen
    für 3 Neu und 5 Gebrauchtwagen! Also 14.612 pro Auto!
    ....da kriegt man grade mal ein nettes Auto dafür. Und das Benzin?
  7. #16

    Mathe

    Jetzt noch mal ganz ruhig den Artikel Lesen und rechnen.
    Hier ist wohl ein Gesamtbetrag gemeint mit den 116.900€ - oder glauben Sie wirklich, dass bei acht Autos zu einem Durchschnittspreis von 116.900€ am Ende 332.000€ (wieder Durchschnitt!) als Endsumme möglich seien?
  8. #17

    Leben und Mobilität kosten,

    daran gibt es nichts zu rütteln. Wenn ich mir in einer infrastrukturmäßig gut ausgestatteten Großstadt eine Immobilie mieten oder gar kaufen kann, weil ich gut genug verdiene, kann ich die Autokosten u.U. reduzieren. Aber die Finanzierungskostendifferenz zu einer Immobilie, bei der ein Auto erforderlich ist, muß auch bedacht werden. Ein Kind großzuziehen kostet ebenfalls eine Stange Geld. Statistiken sind halt so eine Sache.
  9. #18

    Ohne Auto geht es gar nicht. Alle Alternativen haben entscheidende Nachteile. Jeder Weg ohne eigenes Auto ist beschwerlich.
    Es geht nichts über einsteigen und losfahren, wann und wohin ich will.
    Natürlich geht es auch anders. Dann muss man aber zumindest neben dem Supermarkt wohnen und ansonsten zuhause bleiben.
  10. #19

    Auto?

    Haben wir nicht mehr. Zwei BahnCard100 in Kombination mit CarSharing regeln das billiger, streßfreier und lebenswerter. Allerdings wohnen wir in der Stadt, nah am gut angebundenen Bahnhof, und am Bahnhof steht auch das CarSharing-Auto - sonst ginge das alles nicht.

    Für den täglichen Weg zur Arbeit würde es sich noch nicht ganz rechnen im Vergleich mit dem Auto, da nun aber in der Freizeit endlich ganz Deutschland offensteht, ist der Zugewinn an Lebensqualität enorm, und wir nutzen diese Freiheit weidlich.

    Wenn Kollegen immer sagen, ihr Auto bedeutet ihnen Freiheit, dann kann ich durchaus schlüssig belegen, daß der Wegfall des Autwos mehr Freiheiten als Einschränkiungen bringen kann, wenn man sich darauf einläßt und nicht unter Freiheit das zu jeder Zeit überall hinfahren können versteht - was man eh so kaum mal macht :)