Fehlende Kindersicherung: Apple will Eltern Geld zurückgeben

REUTERSKostenlose Spiele-Apps könnten für Apple teuer werden: Eltern haben geklagt, weil ihr Nachwuchs in solchen Apps für zusätzliche Funktionen Geld ausgeben konnten. Das Unternehmen bietet nun einen Vergleich an.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/f...-a-885853.html
  1. #1

    Nicht schlecht

    Bei uns gat niemand etwas von Jamba und Co zurückerhalten
  2. #2

    "Aus den Dokumenten geht hervor, dass bis zu 23 Millionen Nutzer Anspruch auf Geld haben könnten - die Summe, die Apple für den Vergleich ausgibt, könnte demnach rund 100 Millionen Dollar betragen, rechnet der "Guardian" vor."

    23 mio mal 5 USD macht 115 Mio USD. 115 Mio -30% sind aber keine 100 Mio USD. Apple bezahlt das Geld nicht, es bietet Store Gutscheine. Und die kosten sie nur 70% des Werts + max 1-2% Server- und Infrastrukturkosten.
  3. #3

    Provider als Erziehungsersatz

    Wieso und seit wann ist der Provider schuld, wenn Kinder den Service benutzen, zusätzlich Geld ausgeben oder Inhalte sehen, die eigentlich für Erwachsene gedacht ist?

    Oder werden nun auch alle Internetprovider angeklagt, weil Kinder über die Leitung Zugriff auf pornografische Inhalte hatten? Wird nun die Telekom verklagt, weil die Kinder zu viel telefoniert haben und die Telefonrechnung zu hoch war?
  4. #4

    Zitat von cor Beitrag anzeigen
    Wieso und seit wann ist der Provider schuld, wenn Kinder den Service benutzen, zusätzlich Geld ausgeben oder Inhalte sehen, die eigentlich für Erwachsene gedacht ist?
    Oder werden nun auch alle Internetprovider angeklagt, weil Kinder über die Leitung Zugriff auf pornografische Inhalte hatten? Wird nun die Telekom verklagt, weil die Kinder zu viel telefoniert haben und die Telefonrechnung zu hoch war?
    Nein, weil das hier gar nicht die Frage war.
    Eltern haben ihren Kindern "GratisApps" aus dem Store auf das Gerät geladen, und damit die Kidner spielen lassen, im Wissen (und Apples Versprechen), dass die Kinder kein Geld ausgeben können, da sie das Apple Application Store Passwort nicht haben.
    Dennoch konnten die Kinder kostenpflichtige Extras "In-Game" kaufen, das wurde den Eltern auf deren konto belastet. Ohne Abfrage eines Store-Passwortes.
    Das ist das Problem weshalb geklagt wurde.
    In DE haben viele Eltern eine Rückbuchung veranlasst, was dazu führte, dass Apple hätte klagen müssen um das Geld dennoch zu erhalten. Die Apfelanwälte haben dringend von Klagen abgeraten, da Apple nach geltender Rechtslage in DE die Klagen allesamt verloren hätte.
    Nach kurzem Grummeln hat Apple in DE auch keine Nutzerkonten gesperrt, sondern nur die kostenpflichtigen Zusätze wieder entfernt, bzw. das App "aus der Ferne" gelöscht, nach einer Neubestellung des GratisApps war das dann ohne die kostenpflichtigen Extras.

    Eltern die sich nicht gemeldet und "nur" beschwert haben (also keine Rückbuchung veranlasst haben), sind in DE die düpierten geworden.
  5. #5

    Gut so und hoffentlich überlegt Apple dann auch gleich, die schlimmsten Abzocker-Apps aus dem Store zu werfen. Man sehe sich z.B. 'Springfield' von EA bzw. Origin an. Da kann man mit einem Klick für fast 90€ !!! virtuelle Donuts kaufen, mit denen man dann virtuelles Zeug auf dem Bildschirm verteilen kann. Gehts noch? Die Beträge sind schlicht obszön und selbstverständlich darauf ausgelegt, Kinder 'reinzulegen' (was für eine Kunst!). Kein Erwachsener mit normalem Verstand würde dafür auch nur einen Cent ausgeben.

    Die Dauerforderung (auch hier), Eltern seine ganz alleine für ihre Kinder verantwortlich, kann nur von kinderlosen Menschen stammen. Klar müssen die Eltern auch aufpassen, aber mit obigem Argument könnte man alle Verbote und Regeln für überflüssig erklären. Es muss Grenzen geben, die Anbieter kennen nämlich keine. Seit der Anstand im Geschäftsleben keine Rolle mehr spielt, müssen eben gesetzliche Regeln her.
  6. #6

    Das finde ich fast schon zu kulant

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kostenlose Spiele-Apps könnten für Apple teuer werden: Eltern haben geklagt, weil ihr Nachwuchs in solchen Apps für zusätzliche Funktionen Geld ausgeben konnten. Das Unternehmen bietet nun einen Vergleich an.

    Fehlende Kindersicherung iOS: Apple will Eltern Geld zurückgeben - SPIEGEL ONLINE
    Man muss bei jedem In-App-Kauf das Passwort eingeben. Wenn es sich um das Gerät der Eltern handelt, einfach den Kindern das Passwort nicht verraten. Wenn die Kinder ein eigenes Gerät haben, sollte man darauf nicht die eigene Kreditkarte freischalten. Da gibt es ja Gutscheinkarten.
    Die Kindersicherung ist natürlich die bessere Lösung. Aber sonst haften Eltern ja auch für ihre Kinder.
  7. #7

    Zitat von krulle Beitrag anzeigen
    Nein, weil das hier gar nicht die Frage war.
    Eltern haben ihren Kindern "GratisApps" aus dem Store auf das Gerät geladen, und damit die Kidner spielen lassen, im Wissen (und Apples Versprechen), dass die Kinder kein Geld ausgeben können, da sie das Apple Application Store Passwort nicht haben.
    Dennoch konnten die Kinder kostenpflichtige Extras "In-Game" kaufen, das wurde den Eltern auf deren konto belastet. Ohne Abfrage eines Store-Passwortes.
    Das ist das Problem weshalb geklagt wurde.
    In DE haben viele Eltern eine Rückbuchung veranlasst, was dazu führte, dass Apple hätte klagen müssen um das Geld dennoch zu erhalten. Die Apfelanwälte haben dringend von Klagen abgeraten, da Apple nach geltender Rechtslage in DE die Klagen allesamt verloren hätte.
    Nach kurzem Grummeln hat Apple in DE auch keine Nutzerkonten gesperrt, sondern nur die kostenpflichtigen Zusätze wieder entfernt, bzw. das App "aus der Ferne" gelöscht, nach einer Neubestellung des GratisApps war das dann ohne die kostenpflichtigen Extras.

    Eltern die sich nicht gemeldet und "nur" beschwert haben (also keine Rückbuchung veranlasst haben), sind in DE die düpierten geworden.
    Hmm, interessant. Hätten Sie dafür eine Quelle? Insbesondere dafür, was die "Apfelanwälte" so empfehlen? thx.
  8. #8

    Zitat von aga100 Beitrag anzeigen
    Gut so und hoffentlich überlegt Apple dann auch gleich, die schlimmsten Abzocker-Apps aus dem Store zu werfen. Man sehe sich z.B. 'Springfield' von EA bzw. Origin an. Da kann man mit einem Klick für fast 90€ !!! virtuelle Donuts kaufen, mit denen man dann virtuelles Zeug auf dem Bildschirm verteilen kann. Gehts noch? Die Beträge sind schlicht obszön und selbstverständlich darauf ausgelegt, Kinder 'reinzulegen' (was für eine Kunst!). Kein Erwachsener mit normalem Verstand würde dafür auch nur einen Cent ausgeben.

    Die Dauerforderung (auch hier), Eltern seine ganz alleine für ihre Kinder verantwortlich, kann nur von kinderlosen Menschen stammen. Klar müssen die Eltern auch aufpassen, aber mit obigem Argument könnte man alle Verbote und Regeln für überflüssig erklären. Es muss Grenzen geben, die Anbieter kennen nämlich keine. Seit der Anstand im Geschäftsleben keine Rolle mehr spielt, müssen eben gesetzliche Regeln her.
    kein Kind kann einen Handyvertrag abschliessen der rechtlich gültig ist diesen müssen also die Eltern abgeschlossen haben und dem Kind ein Smartphone in die Hand gedrückt haben. Ein normales Handy würde es für Kinder auch tun ist halt nicht so cool. Also haben auch die Eltern alleine die Verantwortung was ihre Kinder mit diesem Handy von den Eltern so machen.