Bundeswehr: Marinesoldaten fesseln und quälen Vorgesetzten

SPIEGEL ONLINEAuf dem Bundeswehr-Schnellboot "Hermelin" sollen mindestens vier Soldaten einen Vorgesetzten attackiert und fast nackt fixiert haben. Der Vorfall ereignete sich im Hafen von Beirut. Auf die Haut ihres Opfers schrieben die Täter: "Hier wohnen die Mongos."

Bundeswehr in Beirut: Soldaten attackieren Vorgesetzten - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    Genau wegen diesen Aktionen hat die Bundeswehr ihren ruf. Aber natürlich war weder Alkohol noch Rassismus im Spiel. Mongo wird in der Deutschen Sprache auch nicht als Schimpfwort benutzt.
  2. #2

    mal wieder

    In der Bundeswehr geht es wohl auch zu wie im sonstigen Leben, das muss endlich Konsequenzen haben. Beschämend.
  3. #3

    Jawoll !

    ..."sollen die Männer dem Deutschen thailändischer Herkunft die Worte "Hier wohnen die Mongos" auf die Haut geschrieben haben...."

    ..."Ein Sprecher des Einsatzführungskommandos sagte zum Motiv: "Alle Ermittlungen, die wir geführt haben, haben ergeben, dass der Vorfall nichts mit einem ausländerfeindlichen Hintergrund zu tun hat."..."

    Yup...bestimmt nicht...sieht ja auch garnicht danach aus...sicher nicht.

    Schon klar ;-)
  4. #4

    Und ?

    Ein paar unreife Unteroffiziere und ein Bootsmann, der sich nicht durchsetzen kann.

    Passiert jeden Tag in jeder Armee dieser Welt.

    Ebenso in jedem Ferienlager und auf so ziemlich jeder Kommunionsfahrt.

    Und wo ist hier die Nachricht ?
  5. #5

    Weder... noch

    Natuerlich keine auslaenderfeindliche Motivation und auch kein Alkohol im Spiel- tja was motiviert dann einen solchen Uebergriff auf einen Vorgesetzten thailaendischer Abstammung? Gruebel? Gruebel?!- Glaubwuerdigkeitsluecke!
  6. #6

    Frage

    Wenn es weder einen ausländerfeindlichen Hintergrund gibt noch Alkohol im Spiel war - was dann? Eigentlich liegt eine Verknüpfung genau dieser beiden Faktoren sehr nahe.
  7. #7

    Hier setzt sich doch leider nur das fort,

    das in vielen anderen Bereichen in Deutschland inzwischen offen zu Tage tritt: der alltägliche Rassismus und dann die Verharmlosung oder Leugnung der Geschehnisse!
  8. #8

    @DerNachfrager

    Die Nachricht ist, dass in der Bundeswehr wohl doch zuviele Dummköpfe ihr Geld verdienen und man sowas in verantwortungsvollen Einsätzen nicht gebrauchen kann. Auch die lächerliche Aussage, es gäbe keinen rassistischen Hintergrund, ist eine Nachricht wert. Die zeigt nämlich, dass man das gern herunterspielen will. Eben auf "Zeltlager" oder Kommunionsfahrtniveau.

    Das Problem ist nur, dass diese Mission eben keine Kinderbelustigung ist. Ausserdem ist es ohnehin ein sehr schlechtes Argument zu sagen, dass es in jeder Armee der Welt so passiert. Die Konsequenz dieser doch sehr kurz gedachten Ansicht man dir sicher nicht breittreten oder erläutern.
  9. #9

    Führungsqualitäten

    >Ein Sprecher des Einsatzführungskommandos sagte zum Motiv: "Alle Ermittlungen, die wir geführt haben, haben ergeben, dass der Vorfall nichts mit einem ausländerfeindlichen Hintergrund zu tun hat." <
    Mit diesem Ergebnis hrer "Ermittlungen" haben die Ermittler bewiesen, dass sie schnellstens befördert werden müssen, verbunden mit einer Versetzung in eine Vernebelungseinheit.