Familie und Beruf: Zwei von drei Müttern haben einen Job

CorbisDie meisten Mütter von Kindern unter 15 Jahren in Deutschland sind berufstätig: 68 Prozent arbeiten - das sind mehr als zehn Jahre zuvor. Gut ein Viertel der Frauen wollen allerdings gar keinen Job, im Gegensatz zu 97 Prozent der Väter. Das hat vor allem einen Grund.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...-a-885700.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zwei von drei Müttern haben einen Job
    Da kann was nicht stimmen.

    Es gibt ja auch Mütter, die einen Arbeitsplatz und nicht nur einen Job haben.

    Damit wären dann fast 100% aller Mütter in irgend einer Form berufstätig - die Realität sieht imho anders aus.
  2. #2

    Ist doch logisch

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die meisten Mütter von Kindern unter 15 Jahren in Deutschland sind berufstätig: 68 Prozent arbeiten - das sind mehr als zehn Jahre zuvor. Gut ein Viertel der Frauen wollen allerdings gar keinen Job, im Gegensatz zu 97 Prozent der Väter. Das hat vor allem einen Grund.

    Familie und Job: Zwei von drei Müttern sind berufstätig - SPIEGEL ONLINE
    dass sich der Prozentsatz mitverdienender Ehefrauen und Mütter seit 2001 erhöht hat, denn mit der Euro-Umstellung mussten viele Familien schmerzlich erkennen, dass das am Monatsersten vorhandene Geld nur noch bis zum 20. des Monats reichte und mittlerweile nur noch bis zum 15. Das lag zum einen daran, dass ganz viele Preise einfach 1:1 umgeschrieben wurden und ein Übriges tat die schleichende Inflation. Da fühlte sich manch eine Mutter gezwungen einen Job anzunehmen, um trotz teurer Mieten noch ein wenig Geld für den Urlaub ansparen zu können.
    Eins ist sicher: "wenn der Knüppel nicht beim Hund läge" würden sich viele Frauen - deutlich mehr als jede 4. - lieber den Betreuungsaufgaben zuhause stellen, als arbeiten gehen. Nur für viele ist es eben aus finanziellen Gründen heute nicht mehr möglich.
  3. #3

    optional

    Abwaschhilfe hat den Nagel auf den Kopf getroffen!!!
    Der EURO (TEURO) hat die Normalverdiener arm gemacht. Eine politisch gewollte Maßnahme aus Deutschland. Der Euro MUSS WEG!!
  4. #4

    ein Viertel und siebenundneunzig hundertstel...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Gut ein Viertel der Frauen wollen allerdings gar keinen Job, im Gegensatz zu 97 Prozent der Väter.
    Familie und Job: Zwei von drei Müttern sind berufstätig - SPIEGEL ONLINE
    Sind es 97% der Vaeter, die gar keinen Job wollen... oder doch vielleicht nur 3%?

    Egal... mich wuerde mal interessieren wieviele Stunden 1980 oder so pro Kopf gearbeitet wurde, gegenueber heute - vor allem bezogen auf 18-65 jaehrige.
  5. #5

    Blödsinn!

    "Die Gründe, warum nicht erwerbstätige Mütter keine Arbeit suchen, hängen laut Statistischem Bundesamt vor allem mit Fragen der Kinderbetreuung zusammen."

    Nein! Der Grund ist ein anderer: Der Mann verdient genug, um die Familie alleine zu ernähren!
  6. #6

    Zitat von artusdanielhoerfeld Beitrag anzeigen
    "Die Gründe, warum nicht erwerbstätige Mütter keine Arbeit suchen, hängen laut Statistischem Bundesamt vor allem mit Fragen der Kinderbetreuung zusammen."

    Nein! Der Grund ist ein anderer: Der Mann verdient genug, um die Familie alleine zu ernähren!
    Wenn das der Fall wäre, würden noch mehr Frauen bereits nach der Hochzeit die Arbeit aufgeben!


    Die Gründe, warum heute mehr Frauen als früher schnell wieder arbeiten, sind vielfältig. Finanzielle Gründe zwingen sicher in vielen Familien beide Partner dazu, arbeiten zu gehen. Aber es hat auch viel mit der veränderten Arbeitswelt zu tun, in der Mütter nach wie vor diskriminiert werden und nach längeren Auszeiten oft nicht mehr an ihren früheren Beruf anknüpfen können. Gleichzeitig ist heute fast jedem klar, dass auch die eigene Ehe in die Brüche gehen kann und dann nicht mehr unbedingt auf das Einkommen des "Ernährers" gezählt werden kann. Welche Frau will sich da noch dem Risiko aussetzen, einen gutbezahlten Beruf aufzugeben, wenn in wenigen Jahren schon die Scheidung vollzogen sein kann? Schnell landet eine Alleinerziehende in Hartz IV! Zu guter Letzt spielt auch noch die veränderte gesellschaftliche Mentalität eine Rolle, in der nicht arbeitende Frauen als nicht ernstzunehmende Hausmütterchen verunglimpft werden. Gleichzeitig gelten aber arbeitende Frauen als karrieregeil, wenn sie ihre Kinder zu früh in Krippen abschieben, was wohl den hohen Anteil der Teilzeitbeschäftigten erklärt. Das scheint mir der einzige gangbare Kompromiss zwischen beiden Extremen zu sein.
  7. #7

    ...

    Zitat von artusdanielhoerfeld Beitrag anzeigen
    "Die Gründe, warum nicht erwerbstätige Mütter keine Arbeit suchen, hängen laut Statistischem Bundesamt vor allem mit Fragen der Kinderbetreuung zusammen."

    Nein! Der Grund ist ein anderer: Der Mann verdient genug, um die Familie alleine zu ernähren!
    Schon mal überlegt, dass sich Familien vielleicht einschränken, um die Kleinsten persönlich betreuen zu können?
  8. #8

    optional

    Sorry aber es waere wohl sinnvoll, den gottseidank auch erfolgenden Ausbau der BetreuungsANGEBOTE einzubeziehen, warum mehr Frauen arbeiten, selbst wenn sie Kinder haben. Frauen sind entgegen dieser anscheinend immernoch lautstark und weit verbreiteten Meinung nicht einfach zu hause, weil sie es da so toll finden ...
    Grosser Gott, mal ehrlich, muss man das wirklich noch anmerken? Wenn ich mir die Kommentare hier ansehe, anscheinend schon.
  9. #9

    Zitat von mem79 Beitrag anzeigen
    Sind es 97% der Vaeter, die gar keinen Job wollen... oder doch vielleicht nur 3%?

    Egal... mich wuerde mal interessieren wieviele Stunden 1980 oder so pro Kopf gearbeitet wurde, gegenueber heute - vor allem bezogen auf 18-65 jaehrige.
    Ich denke auch, dass sich darin Männer wenig von Frauen unterscheiden. Was zum Tragen kommt, ist die Erkenntnis, dass ohne Geld nicht viel zu reißen ist und sich wenigstens einer opfern muss. Wenn dann der Job sich auch noch lohnt und Spaß macht, ist es sicher auch ok.
    Ich kenne sogar Väter, die sich regelmäßig auf den Montag freuen ...