Patt bei der Parlamentswahl: Italien wird zum Risiko für Europa

AP/dpaDas Wahldrama in Italien schockiert die Finanzmärkte. Dem Land droht entweder eine politische Blockade oder eine Regierungsbeteiligung von Ex-Premier Berlusconi. In jedem Fall steht der Reformkurs auf der Kippe. Die Angst vor der Rückkehr der Euro-Krise wächst - besonders in Berlin.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-885480.html
  1. #1

    EU und Euro sind die Gefahr für Europa

    Aber bestimmt nicht Italien.
  2. #2

    Aber da bin ich mir zur Zeit nicht mehr sicher! Drücken wir die Daumen.
  3. #3

    Das Volk hat gesprochen,

    das Volk soll dann auch zahlen!

    Europa an sich ist eine schöne Idee! An die Wand gefahren haben es jedoch die Finanzhaie und ahnungslose und/oder gekaufte, auf jeden Fall untätige Politiker.

    Niemand kann auf Dauer über seine Verhältnisse leben, auch nicht Länder. Und genau diese Binsenweisheit müssen die Länder nun lernen und beherzigen.

    Demokratie gibt es nicht. Politiker kaufen sich immer ihre Wähler. In der Demokratie wird es immer Menschen geben die zahlen, damit andere kassieren können. Das ist die Wahrheit. Die Zahler werden belogen, die Nehmer bestochen..........
  4. #4

    Keine handlungsfähige Regierung? Nicht unbedingt

    In der italienischen Politik kann jeder mit jedem. Es dauert nur ein Weilchen, bis man sich umarrangiert hat. Hauptsache, man findet wieder ein Plätzchen am großen Futternapf. Ist das wirklich so anders als in Deutschland? Das sollte uns doch eigentlich wohlbekannt sein.
  5. #5

    Nicht für Europa,

    aber für den Euro: Italien zeigt in aller Deutlichkeit den Unsinn einer Währungsunion zwischen ökonomisch disperaten Ländern auf - obwohl Italien noch sozusagen gemäßigt ist. Aber in Zeiten einer Immobilienblase wie in Spanien und Irland einem einheitlichen Zinsregime der EZB unterworfen zu sein, ist eben schlicht falsch. Auch Italien bedarf seiner eigenen Währung, sonst droht Murksels neoliberales Bankenregime.
  6. #6

    Na

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Wahldrama in Italien schockiert die Finanzmärkte. Dem Land droht entweder eine politische Blockade oder eine Regierungsbeteiligung von Ex-Premier Berlusconi. In jedem Fall steht der Reformkurs auf der Kippe. Die Angst vor der Rückkehr der Euro-Krise wächst - besonders in Berlin.

    Patt bei der Parlamentswahl: Italien wird zum Risiko für Europa - SPIEGEL ONLINE
    Die Wirtschaftszeitung "Il Sole 24 Ore" schätzt das Volumen der von Bersani angekündigten Wohltaten auf insgesamt 44 Milliarden Euro - wie die Summe gegenfinanziert werden soll, ist unklar.

    diese lächerlichen 44.000.000.000 sollten uns Deutschem Steuerzahler der Euro ja wohl auch noch Wert sein. Dann muß halt hier und dort ein wenig beim Bundeshaushalt gestrichen werden. Mindestlöhne müßen ja nun auch wirklich nicht sein, würde sowieso unsere Wettbewerbsfähigkeit negativ beeinflußen. Auch diese Schnapsidee mit den KITAs kann wieder ad Akta gelegt werden. Es gilt schließlich den Euro zu retten, und wenn die Italienischen Wähler des Sparens und Reformierens müde sind, ja dann muß halt der flexible Deutsche ran und zeigen wie man noch weiter sparen kann. Solidarität ist das Gebot der Stunde!
  7. #7

    Rückkehr?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Wahldrama in Italien schockiert die Finanzmärkte. Dem Land droht entweder eine politische Blockade oder eine Regierungsbeteiligung von Ex-Premier Berlusconi. In jedem Fall steht der Reformkurs auf der Kippe. Die Angst vor der Rückkehr der Euro-Krise wächst - besonders in Berlin.

    Patt bei der Parlamentswahl: Italien wird zum Risiko für Europa - SPIEGEL ONLINE
    Wie jetzt "Rückkehr der Euro-Krise"? War sie denn je weg? War sie nicht. Nur mit viel Geld nach hinten (sprich: auf nach der Wahl) verschoben...
  8. #8

    Wieso Rückkehr der Krise...

    ...war die schon vorbei.
  9. #9

    Überwunden ?

    Wer bitte, lieber Herr Kaiser, sind die "vielen", die die Euro-Krise "schon überwunden" wähnten ?? Außer Ihnen und noch ein paar - leider in hohen Regierungspositionen sitzenden - Leuten, für die nicht sein kann, was nicht sein darf...?