Bestseller-Gewehr AR-15: Amerika liebt die Knarre der Killer

SPIEGEL ONLINESeit dem Massaker von Newtown kaufen die Amerikaner mehr Schusswaffen als je zuvor - und vor allem das halbautomatische Gewehr AR-15, das der Amokläufer verwendete. Bei der zivilen Version des militärischen M16 gibt es inzwischen Lieferengpässe. Die Geschichte eines zynischen Booms.

Schusswaffen in den USA: Das Gewehr AR-15 ist Amerikas Lieblingswaffe - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    Am deutschen Wesen...

    soll mal wieder die Welt genesen????

    Oh Mann, was für eine Hybris. Jeder AR15 Käufer wird wieder pauschal in die Ecke gestellt. Von den deutschen gründebilen ach so fortschrittlichen abfalltrennenden Gutmenschen.

    In keiner Rechtsordnung dieser Welt wird das Tatmittel angeklagt und ggf. eingeknastet, auch in der deutschen nicht. Warum? Weil der Täter die Straftat begeht. Kein AR15 eröffnet selbsttätig das Feuer.
  2. #2

    Nur weiter so!

    Sollen sie sich doch ihre paranoiden Hirne gegenseitig wegpusten! Für die Welt wärs ein Gewinn, zweifelsohne.
  3. #3

    Ihre Logik ist verkehrt!

    Das AR15 ist leicht, sehr präzise, einfach zu bedienen und es gibt einen riesigen Zubehörmarkt. Das ist auch für einen unbescholtenen Sportschützen auf dem Schießstand eine sehr willkommene Ausgangsposition. Das militärische Aussehen ist vor allem der Ergonomie geschuldet, militärische Gewehre müssen nun mal Soldaten/Polizisten aller Größen und beiderlei Geschlechts passen. Das sich irgendwelche finsteren Elemente der Gesellschaft die positiven Eigenschaften des AR15 für Ihre Massenmorde (sie sidn geplant, also auch kein Amoklauf aus Affekt) zu Nutze machen ist traurig, aber nur eine Folge. Keiner kauft sich ein Gewehr, nur weil es mal in einer Schießerei benutzt wurde. In diesem Sinne: Euer Titel heischt nach Aufmerksamkeit, das hättet ihr nicht nötig, SPIEGEL ONLINE, sehr schwach!
  4. #4

    Genau davor haben unsere

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Seit dem Massaker von Newtown kaufen die Amerikaner mehr Schusswaffen als je zuvor - und vor allem das halbautomatische Gewehr AR-15, das der Amokläufer verwendete. Bei der zivilen Version des militärischen M16 gibt es inzwischen Lieferengpässe. Die Geschichte eines zynischen Booms.

    Schusswaffen in den USA: Das Gewehr AR-15 ist Amerikas Lieblingswaffe - SPIEGEL ONLINE
    Politiker einen heiden Bammel. Wenn es diese Waffengesetze und Waffen in Europe gäbe, dann wären unsere Volksvertreter ruckzuck Freiwild! Aber es gibt sie nicht und trotzdem fährt fast jeder Seppel bis runter zum Bürgermeister eine gepanzerte Limousine? Alles Steuergelder!
  5. #5

    Warum?

    Was hat der Spiegel davon so gegen Waffen zu hetzen?
  6. #6

    optional

    "die Knarre der Killer", "hält ein .... sanft und liebevoll, wie ein Baby", "Macho-Testimonials".... Mensch SPON, gehts noch? ...auch etwas objektiver? Welchen Waffenhasser habt ihr denn da an die Tastatur gelassen? Der SPON jetzt als das Banner der grün-linken Anti-Waffen-Anti-alles-Mission, oder was? Ekelhaft!
    Ich hab grad das NTV-Lesezeichen neben den SPON-Tab gesetzt. Vielleicht gibts da bessere Berichterstattung...
  7. #7

    Soso

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sind Sie vor der Justiz flüchtig? Sind Sie drogenabhängig? Sind Sie geisteskrank? Wurden Sie mal unehrenhaft aus dem Militär entlassen? Sind Sie ein illegaler Einwanderer? Sind Sie vorbestraft?

    Welcher Straftäter würde das offen bejahen? Diesen Einwand will Loane nicht gelten lassen: "Die prüfen alles nach!"

    Schusswaffen in den USA: Das Gewehr AR-15 ist Amerikas Lieblingswaffe - SPIEGEL ONLINE
    Da muss man also alles mit Nein ankreuzen und erst dann prüfen "die" alles nach. Besser kann man Lebenszeit von Menschen nicht verplempern.

    Sind aber Behörden und damit ist alles gesagt...
  8. #8

    .

    Genau das richtige für den Durchschnittsspießer ohne Selbstbewusstsein um sich auch mal stark zu fühlen und ein Held zu sein. Ohne Knarre ist man halt nur ein langweiliger Typ und hat nix um sich dran festzuhalten. ;)
  9. #9

    Der Krieg aller gegen alle

    Thomas Hobbes schrieb 1651 im "Leviathan" (Kap.13):

    "Was mit dem Krieg aller gegen alle verbunden ist, das findet sich auch bei den Menschen, die ihre Sicherheit einzig auf ihren Verstand und auf ihre körperlichen Kräfte gründen müssen. Da findet sich kein Fleiß, weil kein Vorteil davon zu erwarten ist; es gibt keinen Ackerbau, keine Schiffahrt, keine bequemen Wohnungen, keine Werkzeuge höherer Art, keine Länderkenntnis, keine Zeitrechnung, keine Künste, keine gesellschaftlichen Verbindungen; stattdessen ein tausendfaches Elend; Furcht, gemordet zu werden, stündliche Gefahr, ein einsames, kümmerliches, rohes und kurz dauerndes Leben ("nasty, brutish and short")".

    Hobbes empfiehlt dagegen den "Gesellschaftsvertrag", nämlich "ich übergebe mein Recht, mich selbst zu beherrschen, diesem Menschen oder dieser Gesellschaft unter der Bedingung, daß du ebenfalls dein Recht über dich ihm oder ihr abtrittst." (Kap.17)

    Was wird aus einem Staat, in dem eine gewisse Anzahl Menschen diesen Vertrag widerruft? Ich traue dem Staat nicht, ich will mich bewaffnen dürfen, mein eigener Herr sein und nach Gutdünken mich mit Gleichgesinnten zusammenschließen. Was den Bürgerwehren recht ist, wird der Mafia billig sein. Und den Drogengangs, den Hell's Angels und erst recht den privaten Söldnerfirmen. Was passiert, wenn die Millionen illegal in den USA lebenden Latinos sich ebenfalls bewaffnen wollen? Wer will es ihnen verwehren? Wenn sich die Hausbesitzer gegen Zwangsräumungen mit Waffengewalt verteidigen?

    Dann kippt die Sache. Und man wird wieder an Hobbes denken.