Mobiles Bezahlen: Finanz-Riesen blasen zur Aufholjagd

Der Wettbewerb der mobilen Bezahlsystemen kommt in Schwung: Auf dem Mobile World Congress stellen etliche Anbieter ihre Dienste vor, darunter Schwergewichte wie Visa, Samsung und die Deutsche Telekom. Ein Überblick.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-885526.html
  1. #1

    Sinnfreier Fortschritt?

    Also, meine regulaere Visa- und Mastercard haben hier in Kanada bereits den Drahtlos-Chip und PIN. Der Komfort oder Zeitgewinn ist minimal gegenueber einstecken, die oft elend langsamen Datenleitungen bis zur Verifikation sind der Flaschenhals oder die alte Dame an der Kasse, die ganz ueberrascht erst ihr Portemonnaie sucht und dann nach Kleingeld kramt. Aber nicht, ob ich die Karte kurz auflege oder schnell einstecke.
  2. #2

    Mobiles Bezahlen: Cash

    Mein mobiles Bezahlen sieht seit ca. 50 Jahren (und bei der Menschheit seit Tausenden von Jahren) so aus:
    - Banknoten und/oder Münzen übergeben
    - evtl. Wechselgeld einstecken

    Allerdings gibt es in Schweden, Italien, Frankreich usw. immer wieder Stimmen, die Barzahlungen limitieren oder ganz verbieten wollen. Ein Limit in haushaltsüblicher Menge kann ich ja noch verstehen. Aber mein aktuelles Auto habe ich gebraucht für 1500€ gekauft.
    Cash.
  3. #3

    weltfremd

    die grossen sind wenigstens so klug ihre Daten nicht zu veröffentlichen, bei Mywallet stand im Januar noch , das von Oktober bis Dezember knapp 20 tausend Transaktionen gemacht worden sind :-)

    zum Vergleich ein mittlerer Supermarkt macht ca. 5 Tsd Transaktionen / Tag ;

    Hinweis 1 x bezahlen , egal wie = 1 Transaktion

    also viel Spass mit den aufstrebenden Startups;

    Der Redaktuer koennte ja mal spasseshalber versuchen herauszubekommen , wieviel bisher in die Geldkarte bei den roten Vertretern der Bankenzunft gesteckt worden ist und wieviel Transaktionen heute pro Tag damit gemacht werden :-)

    schoenen Abend noch
  4. #4

    Letztendlich hängt der Erfolg dieser Systeme davon ab, wie hoch die Gebühren sind, die der Geschäftsinhaber zahlen muss. Im Einzelhandel werden bei einer Zahlung mit EC-Karte 0,3% Gebühren fällig. Ein System, bei dem die Gebühren deutlich höher liegen, wird sich nicht flächendeckend durchsetzen. Typisches Beispiel ist die geringe Akzeptanz von Kreditkarten in Deutschland.
  5. #5

    Zitat von suchenwi Beitrag anzeigen
    Mein mobiles Bezahlen sieht seit ca. 50 Jahren (und bei der Menschheit seit Tausenden von Jahren) so aus:
    - Banknoten und/oder Münzen übergeben
    - evtl. Wechselgeld einstecken
    Naja, wenn man im "gestern" stehen geblieben ist ...
    Aber ich vermute Sie nutzen auch ein Auto und keinen Ochsen- oder Pferdekarren - wie er früher auch sehr lang überall in Gebrauch war - mehr, oder?
  6. #6

    Kreditkartenverweigerer

    Zitat von Syrus Beitrag anzeigen
    Typisches Beispiel ist die geringe Akzeptanz von Kreditkarten in Deutschland.
    Ich finde die Akzeptanz ist in Geschäften, die wirklich qualitativ gute Waren anbieten, hoch. Zumindest überall dort, wo ich einkaufe.

    Und wenn ich höherpreisige Ware (z.B. bei einem Juwelier) kaufen möchte und er akzeptiert keine Kreditkarte, dann muss er halt auf den Umsatz verzichten. Zum Glück gibt es für jeden "Verweigerer" genug Alternativen!
  7. #7

    5000 ? Träumer!

    Zitat von row_66 Beitrag anzeigen
    die grossen sind wenigstens so klug ihre Daten nicht zu veröffentlichen, bei Mywallet stand im Januar noch , das von Oktober bis Dezember knapp 20 tausend Transaktionen gemacht worden sind :-)

    zum Vergleich .....
    Ein mittlerer Supermarkt mit 600 qm VK hat ca. 500 Kunden am Tag, bei 2000 qm VK kommt auf 2000 Kunden am Tag. Größer als 2000
    qm gilt in D Brandschutztechnisch als Waren-/Kaufhaus!
    Also schmeißen sie nicht mit populistischen Zahlen rum von denen sie keine Ahnung haben!