Italien: Zitterwahl sorgt für Auf und Ab an den Börsen

AFPDie Angst vor dem Wahl-Patt in Rom macht die Anleger nervös. Der Euro und Europas Börsenkurse schwankten über den Tag massiv. Die Risikoprämien für italienische Staatsanleihen sind leicht gestiegen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-885518.html
  1. #1

    Kaufen! Bersani liegt auch im Senat deutlich vorne (32% zu 29%)!! Wenn Grillo nicht mit Berlusconi BunbaBunga macht, ist die Sache durch.
  2. #2

    Kaufen! Bersani liegt auch im Senat deutlich vorne (32% zu 29%) nach 2/3 ausgezählten Wahlkreisen!! Wenn Grillo nicht mit Berlusconi BunbaBunga macht, ist die Sache durch.
  3. #3

    Rückzieher

    Zitat von taglöhner Beitrag anzeigen
    Kaufen! Bersani liegt auch im Senat deutlich vorne (32% zu 29%)!! Wenn Grillo nicht mit Berlusconi BunbaBunga macht, ist die Sache durch.
    in der Sitzverteilung sieht es anders aus! Bersani 96 Berlusconi 121.
  4. #4

    .

    Man sollte endlich aufhören, für das Auf und Ab an den Börsen irgendwelche belanglose Nachrichten verantwortlich zu machen. Für das Auf und Ab an den Börsen sind die Händler verantwortlich, die kurzfristige Gewinne mitnehmen wollen. Irgendwelche Korrelationen haben selten einen Ursache-Wirkungs-Zusammenhang. Erst recht nicht an den Börsen.
  5. #5

    Um 13 Uhr

    hatten die Wahllokale in Italien noch lange nicht geschlossen, aber da wurde schon die Börse irrational hochpusht. Höchstwahrheinlich von Großspekulanten, die erst auf der Basis von gar nichts alles hochtrieben, um später den Wahlausgang zum Anlass zu nehmen, Kasse zu machen.
    Mit den Wahlen selbst hat bestenfalls der jetzige Fall der Börsen was zu tun.
    Im Grunde zeigen doch doch die Wahlen ein chaotisches Bild, es könnte schlimmer nicht sein.
    Selbst wenn die um 15.01 bereits veröffentlichten "Hochrechnungen" gestimmt hätten, bleibt die Frage, seit wann die Börsen sich über links orientierte Regierungen je gefreut hätten.
    Alles Veräppelung.
    Und natürlich Gezocke auf Staatskosten. Wenn der Wahlausgang eine Patt-Situation in Italien ausgelöst hat, dann lassen die Großzocker es erstmal weiter krachen und danach kauft dann die EZB oder die Regierungen den Dax wieder hoch ......
  6. #6

    Nun

    wird, wie vorhin schon angedeutet, erstmal der Euro runtergetrieben - morgen oder die nächsten Tage wird die EZB ihn wieder subventionieren.
    Die ganze Krise kommt mir immer mehr vor wie ein Freifahrtschein zum Zocken auf Staatskosten für die Großen.
    Einfach nur noch schlimm, was da passiert.
    Vielleicht haben die Italiener recht, wenn sie sich das alles nicht mehr gefallen lassen wollen, denn sie sind es, die das bezahlen. Sie und vor allem WIR!
  7. #7

    DieZocker mit dem leichten EZB-Geld von Mario Draghi waren am Werk

    Am 25.2. um 11 Uhr, also 4 Stunden vor Schliessung der Wahllokale in Italien, treibt reine Spekulation den Dax schon mal von 7661 auf 7750 hoch und dann weiter bis 12.45 auf rund 7840. Ohne Nachrichten ein Plus von rund 2.6%! Zocker am Werk?
    Angetrieben von den gleichen Leuten, die als sogenannte "Finanzexperten' in der letzten Woche den ZEW-Sentiments-Index so schoen hochgepuscht hatten. Haette ja wieder gut gehen koennen, oder?
    Heut morgen werden wir dann mal einen kurzen Ausblick auf die Realwirtschaft zu sehen bekommen. Und dann wird der Halve Hahn und die Bader Bank versuchen heute nicht baden zu gehen.
  8. #8

    Böse Italiener!

    Haben die doch in Italien einfach gewählt, wenn sie wollten und nicht die "Empfehlungen" der EU und der "Anleger"! JA so geht das natürlich nicht! Schnell noch Herrn Grillo als komischen Populisten eingetütet, von Berlusconi ganz zu schweigen, dagegen ist Brüderle ja ein Chorknabe. Schon hat uns die deutsche Pressselandschaft wieder Gesamtitalien geclustert. Danke! Wir hätten es doch sonst gar nicht begriffen. Also schnell noch mal wählen und zwar so lange bis das ganze EU und Börsenkonform ist!
  9. #9

    Diese Presse nervt!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Angst vor dem Wahl-Patt in Rom macht die Anleger nervös. Der Euro und Europas Börsenkurse schwankten über den Tag massiv. Die Risikoprämien für italienische Staatsanleihen sind leicht gestiegen.

    Wahl in Italien belastet Europas Börsen - SPIEGEL ONLINE
    Kann mir mal EIN Journalist erklären, was die Politik mit dem Zocken an der Börse zu tun hat - außer Spekulation?
    Produziert ein Unternehmen wegen der 2% Schwankung weniger Autos oder Scheren oder Mixer?
    Werden diese Artikel teuerer oder billiger, je nach Stand der Börse, wie beim (unverständlichen) Verhältnis Rohöl - Benzin?
    DIE BÖRSE ist total überbewertet.
    Ob eine Aktie nun 10 oder 100 Euro wert ist, ist reine Spekulation eines Anlegers auf was auch immer.
    Es wird aber der Eindruck erzeugt... gleich die Welt zusammen.

    Und noch etwas, was mir in letzter Zeit sehr auffällt.
    Die Redaktion sollte Forenbeiträge, solange sie nicht gegen die Nettiquette verstoßen, auch veröffentlichen.
    Sonst üben Sie genau das aus, wogegen Sie sich - mit Recht - immer wehren: Zensur