Schuldenkrise: Griechenlands Wirtschaft bricht erneut ein

AFPImmer tiefer rutscht Griechenland in die Krise: Auch im laufenden Jahr soll die Wirtschaftsleistung massiv schrumpfen. Die Athener Notenbank rechnet mit einem Minus von 4,5 Prozent. Seit 2008 ist das Bruttoinlandsprodukt um ein Fünftel gesunken.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-885495.html
  1. #1

    Wer ist davon überrascht?

    Nur vernebelte Drogenabhängige in EU, EZB und IMF kann die Information überraschen; Mathematik und ökonomische Logik kann man mit dem Prinzip Hoffnung und Ignorieren von Tatsachen nicht aushebeln. Griechenland wurde über Dekaden mit fremdem Geld in Konsum (keine Investitionen) aufgeblasen wie ein Ballon mit heisser Luft. Die entweicht jetzt langsam aber gründlich. Ich spüre ehrliches Mitgefühl für den einfachen Griechen, der unter dem langjährigen Betrug seiner Beamten und Politiker jetzt langfristig leiden muss. Leider werden die harten Anpassungen die Verursacher der Situation nicht betreffen.
  2. #2

    optional

    Wann erkennt man endlich, dass es fuer Griechenland und
    die restliche Eurozone besser ist, den EURO verlässt.
    Die Löhne und Gehälter in GR müssten in der Tat im Vergleich zu Ländern Deutschland aber auch der Türkei drastisch fallen, um wettbewerbsfähig zu sein. Dies wird aber nicht passieren. Also wird Griechenland ohne Abwertung seiner Währung weiterhin am Tropf hängenbleiben. Ein Drama ohne Ende !
  3. #3

    ... Griechenland ist auf einem guten Weg

    bestätigten erst vor Kurzem unsere Bundeskanzlerin und unser Finanzminister. Haben sie sich geirrt oder was meinen sie damit?
  4. #4

    Nö!

    Zitat von falx Beitrag anzeigen
    bestätigten erst vor Kurzem unsere Bundeskanzlerin und unser Finanzminister. Haben sie sich geirrt oder was meinen sie damit?

    Die haben schon Recht, GR ist auf gutem Weg....in den Abgrund!
    Gibt es wirklich noch Menschen die glauben GR noch helfen zu können?
    Es gibt nur eine Möglichkeit. Die Griechen müssen sich selber helfen wir alle können etwas helfen aber einen kompletten Staat über Wasser zu halten ist ein Ding der Unmöglichkeit.
    Gruß HP
  5. #5

    Querdenker sagt:

    es ist halt so wie mit den Umfragewerten, denn hinterher ist es doch immer schlimmer als gedacht. aber der Schäuble und Merkel sagen ja, dass wir auf dem richtigen Weg sind.
  6. #6

    Ansprüche herunter schrauben

    Lieber Kredite von der EU kassieren als die Gehälter zu senken. Griechenland lebt über seine Verhältnisse und das seit Jahren.
  7. #7

    Die Inkompetenz der Eurowährungsfritzen und ihrer willfährigen

    a)"Trotz aller Mühen um Einsparungen und Reformen hätten die Krisenländer Griechenland und Portugal kaum Fortschritt beim Umbau ihrer Wirtschaft gemacht, kritisiert die Forschergruppe "European Economic Advisory Group" (EEAG), der das Münchener Ifo-Institut angehört, in ihrem Jahresbericht."

    b) "Vor allem Griechenland habe sehr wenig getan, um seine Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. "Es gibt keinerlei Anzeichen einer Besserung - trotz der zuletzt positiveren Einschätzung der Finanzmärkte", sagte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn."

    c) Wettbewerbsfähiger können die Krisenländer den Volkswirten zufolge nur werden, wenn sie intern abwerten - also Preise und Löhne senken.


    Preise und Löhne senken, "intern abwerten" früher nannte man das Deflation. Da aber mit dem Verschwinden der Nationalwährungen und ihrer Regularien gleichzeitig der Verstand der sogenannten Experten offensichtlich verloren ging, erzählen die heute einen wirtschaftlichen Unfug, der fast schon vermuten lässt, dass sie sich nicht mehr im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte befinden.

    Die Unverschämtheiten gegenüber den Normalos, stets auf Einkommen verzichten zu sollen, weil die Grosskopferten eine Schrottwährung geschaffen haben, welche nicht mehr abwerten kann, jedenfalls nicht in den 17 Nationalstaaten, sind gigantisch. Wenn die Leutchen alle Hunger kriegen und nichts mehr zu essen haben und keine Wohnung mehr, möchte ich der Haut der Eurokraten nicht mehr stecken. Es sind Bürgerkriege zu befürchten und Unruhen, weil die Unverschämtheiten dieser Eurofritzen kennt keine Grenzen, sie lassen die Eurozone insbesondere und von ihr beeinflusst die komplett EU den Bach runter fahren. Ich prognostiziere eine 10 jährige schwerste Rezessionsphase und am Ende eine Depression nach USA-Muster 20er/30er Jahre wegen der völllig falschen Währungs-, Wirtschafts-, Fiskal-, Arbeitsmarkt- und Finanzpolitik. Dumm, dummer, am dümmsten: Politiker und Währungsstrategen der Eurozone. Die grössten Hohlköpfe der westlichen Welt.
  8. #8

    SBIP - Schattenbrutooinlandsprodukt um 600% gestiegen

    Das SBIP, welches bedeutender für Griechenland ist ist um 600% gestiegen. Da es in GR eh nur noch Schattenwirtschaften gibt, ist nur dies massgeblich.
  9. #9

    Schaeuble, Merkle und Co.....

    wissen genau, was gut fuer ihre Seilschaften und damit fuer sie selbst ist. Wir, die Buerger aller Coleur, sind fuer
    diese Gesellschaft nur Dummbacken. Scheint ja auch zu
    stimmen - warum jagen wir sie nicht zum Teufel oder haengen sie an die Laterne - den Kopf natuerlich nach unten, weil wir liberale Demokraten sind.