Oscar-Analyse: Die große Gießkannen-Gala

REUTERSDie Academy bedachte jeden Favoriten-Film, doch ein starker Sieger fehlte. Der Gastgeber provozierte zunächst, versteckte sich aber dann hinter zu viel Musik. Und was hatte eigentlich die First Lady in Hollywood zu suchen? Die 85. Oscar-Verleihung war solide. Doch die Gala braucht mehr Biss.

http://www.spiegel.de/kultur/kino/os...-a-885311.html
  1. #1

    Lösung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die 85. Oscar-Verleihung war solide. Doch die Gala braucht mehr Biss.
    Oscar-Analyse: - SPIEGEL ONLINE
    Da gibt's eigentlich nur eine Lösung:
    der Markus Lanz muss das ab 2014 moderieren.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Academy bedachte jeden Favoriten-Film, doch ein starker Sieger fehlte. Der Gastgeber provozierte zunächst, versteckte sich aber dann hinter zu viel Musik. Und was hatte eigentlich die First Lady in Hollywood zu suchen? Die 85. Oscar-Verleihung war solide. Doch die Gala braucht mehr Biss.

    Oscar-Analyse: - SPIEGEL ONLINE
    Von den Bildern her wirkt die Veranstaltung genauso lahm und antiquiert wie "Wetten, dass ...".
  3. #3

    Das was Sie Gießkannenprinzip nennen, war für den Zuschauer eine schöne Abwechslung zu den letzten Jahren.Nicht zwölfmal dieselbe Leier und dieselben Gesichter,stattdessen ein breites Spektrum an Gewinnern.
    Eine runde,schöne Sache die ganze Show mit einem super Host.
  4. #4

    politisches Lehrstück

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Academy bedachte jeden Favoriten-Film, doch ein starker Sieger fehlte. Der Gastgeber provozierte zunächst, versteckte sich aber dann hinter zu viel Musik. Und was hatte eigentlich die First Lady in Hollywood zu suchen? Die 85. Oscar-Verleihung war solide. Doch die Gala braucht mehr Biss.

    Oscar-Analyse: - SPIEGEL ONLINE
    Dass Lincoln nicht zum unbedingten Ansehen empfohlen wird wie Django Unchained, finde ich schade. Denn ersterer lefert den notwendigen politischen Hintergrund dieser Zeit, er spielt 1865 und Django 1858. Der Nachschlag zu Django und ein politisches Lehrstück des Machbaren mit einem brillanten Hauptdarsteller.

    Was mich sehr enttäuscht hat, ist, dass wieder der Darsteller des Django, Jamie Foxx, leer ausgegangen ist, ihn fand ich phantastisch in der Rolle! Wieder gewinnt Waltz, auch sehr gut, aber mit Foxx sollte schon mal ein schwarzer Schauspieler ausgezeichnet werden.
  5. #5

    Sehe ich ähnlich...

    Zitat von Käferfahrerin Beitrag anzeigen
    Von den Bildern her wirkt die Veranstaltung genauso lahm und antiquiert wie "Wetten, dass ...".
    Hab mir das ganze Spektakel aufgezeichnet. Heute angesehen.
    Die Witze des Moderators waren manchmal leicht über, aber meist eben doch auf Lanz-Niveau.

    Ich habe mal darauf geachtet: Fast niemand von denen, die die Oscars ansagten, hat Stirnfalten, Mimik o.ä. War schon fast komisch, wie diese aufgespritzten, gut ausgeleuchteten Presäntatoren dastanden.

    Hätte "Lincoln" zu viele Oscars gewonnen, dann wäre das weltweit nicht so gut angekommen, da man ja eine weltweite Show sein will.
    Fand jetzt den Oscar für 'Argo' ok, hätte es aber 'Life of Pi' eher gewünscht. Subjektiv halt.

    Ansonsten gingen die Oscars ok.
  6. #6

    naja

    Ich glaube es gibt andere dinge auf die wir unsere Augen halten sollten ! Wo ist der Eierskandal ?
  7. #7

    Schauen Sie mal...

    Zitat von akey82 Beitrag anzeigen
    Ich glaube es gibt andere dinge auf die wir unsere Augen halten sollten ! Wo ist der Eierskandal ?
    Bei der Bild. Da wir das Thema breit getreten.
  8. #8

    Für wen ist sowas Interessant?

    Wer muß das alles wisen, wenn sich Stars, Sternchen und Möchtgerns sich permanent gegenseitig beweihräuchern?
  9. #9

    Was heisst hier...

    Zitat von erlenstein Beitrag anzeigen
    ... Jamie Foxx, leer ausgegangen ist, ihn fand ich phantastisch in der Rolle! Wieder gewinnt Waltz, auch sehr gut, aber mit Foxx sollte schon mal ein schwarzer Schauspieler ausgezeichnet werden.
    Was heisst hier "schwarzer"? Wir sind im 21. Jahrhundert und es lautet "African American" oder "Afro-Amerikaner"! lol.

    Und warum sollte er ein Quoten-Afro-Amerikaner sein?

    Foxx war gut, aber viele andere besser. Ich hätte mich für Phoenix entschieden, aber das ist subjektiv.