John Kerry in Berlin: Amerikas letzter Europa-Fan

DPADer neue US-Außenminister Kerry kommt nach Berlin - er verspricht Großes, vor allem im Verhältnis zu Europa. Doch er hat wenig Spielraum: Der alte Kontinent interessiert in Washington kaum noch jemanden, schon gar nicht Präsident Obama.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-885295.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der neue US-Außenminister Kerry kommt nach Berlin - er verspricht Großes, vor allem im Verhältnis zu Europa. Doch er hat wenig Spielraum: Der alte Kontinent interessiert in Washington kaum noch jemanden, schon gar nicht Präsident Obama.

    John Kerry in Berlin: Europas letzter Fan - SPIEGEL ONLINE
    Die USA hat traditionell große innere Probleme. Und traditionell reagiert die amerikanische Politik und Bevölkerung auf die gleiche Weise: eine "starke" Aussenpolitik, die den Blick auf die eigene Türschwelle verwehrt.
    Nach langer Zeit richtet sich der Blick der amerikanischen Bevölkerung einmal auf die eigenen Probleme und obendrein haben sie eine Regierung, die diesen Kurs auch noch unterstützt und das soll plötzlich schlecht sein? Sind wir in Eiropa so amerikaabhängig, dass wir es nicht ertragen, wenn der amerikanische Präsident nicht wie ein gut erzogenes Schoßhündchen hinter uns herrennt?
  2. #2

    Ja! Warum wir nicht?

    Ich denke der Artikel trifft den Kern!
    Und Europa sollte ganz genauso handeln.
    Die Zukunft liegt nicht in den USA!
    Sie liegt im Osten!
    Wie sollten unsere Diplomatie in diesen Regionen walten lassen und strategisch vorgehen.
    Die USA sind Vergangenheit! Und wenn die Schuldenblase platzt erst recht.
  3. #3

    Merkwürdig

    Noch vor kurzer Zeit hat selbst SpOn eine neue Ära der transatlantischen Zusammenarbeit gefeiert. Oder habe ich da soviel falsch verstanden? Und wenn nicht, welche Aussage soll ich ernst nehmen?
  4. #4

    Hmmm!

    Auch der Autor scheint zu den Nostalgikern zu gehören.
    Die Hinwendung der USA Richtung Asien war schon seit Mitte der 1980er Jahre klar ("Pazifisches Becken")
    Außerdem ist Obama Realist: er hat wohl deutlich mitbekommen, in welch marodem Zustand große Teile der Infrastruktur seines Landes sind.
    Auch hat West-Europa den USA über all die Jahrzehnte bestimmt viel Kopfzerbrechen bereitet: viel Kritik aber wenig konstruktive Beiträge
    Bei dieser Gemengelage ist in Zeiten von Ebbe in den US-Kasse kein Platz für transatlantische Nostalgie
  5. #5

    Profit

    Es geht nur um die Profitmaximierung und wer den Amerikaner auch weiterhin das Schuldenmacherleben ermöglicht.
    Ein Leben auf Kosten und Knochen der anderen.
    Die Amerikaner sind nicht unsere Freunde, das sind unsere Ausbeuter.
    Die " Opelaner " lernen es gerade kennen .
  6. #6

    Vor- und Nachteile

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der neue US-Außenminister Kerry kommt nach Berlin - er verspricht Großes, vor allem im Verhältnis zu Europa. Doch er hat wenig Spielraum: Der alte Kontinent interessiert in Washington kaum noch jemanden, schon gar nicht Präsident Obama.

    John Kerry in Berlin: Europas letzter Fan - SPIEGEL ONLINE
    "e Albright einst sprach. Selbst wenn sie es wieder wollten, blickten sie kaum gen Europa, rief der ehemalige Nato-Oberbefehlshaber Wesley Clark gerade deutschen Zuhörern ins Gedächtnis. Oder sie tun es eben nur , wenn sich Kooperation in barer Münze auszahlt, wie beim geplanten Freihandelsabkommen. "
    Sehr interessant: Aus wessen Tasche soll denn die "bare Münze" denn hinausspringen? Oder geht es mal wieder um die Geldpressen, welche die weltweiten Sparrserven zumeist auf Kosten der US-Rüstungsindustrie entwerten?
  7. #7

    Nichts Neues

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der neue US-Außenminister Kerry kommt nach Berlin - er verspricht Großes, vor allem im Verhältnis zu Europa. Doch er hat wenig Spielraum: Der alte Kontinent interessiert in Washington kaum noch jemanden, schon gar nicht Präsident Obama.

    John Kerry in Berlin: Europas letzter Fan - SPIEGEL ONLINE
    Außer als willige Verfügungsmasse hat die USA Europa noch nie interessiert. Deutschland nimmt da noch eine Sonderrolle bezüglich Vasallentreue ein; siehe 2+4-Verhandlungsprotokoll.
  8. #8

    Keine Panik...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der neue US-Außenminister Kerry kommt nach Berlin - er verspricht Großes, vor allem im Verhältnis zu Europa. Doch er hat wenig Spielraum: Der alte Kontinent interessiert in Washington kaum noch jemanden, schon gar nicht Präsident Obama.
    Und wen interessiert eigentlich noch, was die Amerikaner machen? Diese sind jetzt schon auf dem besten Wege in die Bedeutungslosigkeit.
  9. #9

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der neue US-Außenminister Kerry kommt nach Berlin - er verspricht Großes, vor allem im Verhältnis zu Europa. Doch er hat wenig Spielraum: Der alte Kontinent interessiert in Washington kaum noch jemanden, schon gar nicht Präsident Obama.

    John Kerry in Berlin: Europas letzter Fan - SPIEGEL ONLINE
    Mal so rein Interessehalber - wir brauchen die "Gunst" der USA genau weil...? Um den Selbstwert zu steigern? Aus Prinzip?
    Dieses heischen nach Anerkennung des "großen Bruders" ist für mich nicht wirklich nachvollziehbar