Israel: Tausende Häftlinge treten in Hungerstreik

AFPHat das Herz infolge der Folter durch Israelis versagt? Diesen Vorwurf erhebt die Familie eines getöteten palästinensischen Häftlings. Aus Protest sind Mithäftlinge in einen Hungerstreik getreten, im Westjordanland gibt es Demonstrationen. In Israel wächst die Angst vor neuen Krawallen.

Israel: Palästinensische Häftlinge treten in Hungerstreik - SPIEGEL ONLINE
  1. #20

    Die unheimliche Logik dahinter

    Zitat von ziegenzuechter Beitrag anzeigen
    wie kann israel nur so mit gefangenen umgehen? das ist doch unglaublich! zuerst der "gefangene x" in jahrelanger isolationsfolter und jetzt schon der nächste skandal. in sachen haftbedingungen und menschenrechte steht israel auf der selben menschenverachtenden stufe wie der iran. widerlich!
    Es gibt auf diesem Erdball eine gute, wenn auch noch überschaubare Anzahl von Menschen, die den Staat Israel erst dann an seinen territorialen Zielen angekommen sehen, wenn es sich bis zu den alttestamentlichen Grenzverläufen hin ausgedehnt hat. Und damit ist keineswegs gesagt, dass diese Menschen sich zum Judaismus bekennen würden. Jedenfalls stehe dieser langfristig angestrebten Bewegung zwei Hindernisse im Weg: Ein Staat Palästina und die Palästinenser.

    Einen Streit zwischen Israelis und Palästinensern eskalieren zu lassen, könnte entgegen der vordergründigen Wahrnehmung ganz im Sinne derer sein, die die vorgenannten Ziele mit Israel im Sinne haben. Früher oder später werden sich die Regierung und die Bevölkerung Israels vor der Weltöffentlichkeit dazu bekennen müssen, bis wohin sie das Vorhaben dieser LAKAM-Clique noch mittragen wollen, falls einer Mehrheit überhaupt klar ist, dass sie hier an ein Monstrum verkauft werden sollen.

    Der Autor und langjährige Nahost-Korrespondent Alan Hart sagt jedenfalls schon seit einer geraumen Zeit voraus, dass die nächste grössere aussenpolitische Bewegung Israels ein Ausfallschritt verbunden mit einer ethnischen Säuberung sein könnte, wenn das vorher keiner zu unterbinden weiss. Na denn: Good Luck den Hngerstreikenden!
  2. #21

    Wieso

    Zitat von Gerd Weghorn Beitrag anzeigen
    ..... und sich vielmehr dafür stark machen, dass die palästinensischen Patrioten aus den Gefängnissen entlassen werden.
    soll man Patrioten entlassen, die ev. sogar gemordet haben ?
    Fallprüfung ist das mindeste.
    Die RAF hat mit ihren Hungerstreiks auch nichts erreicht, zurecht.
  3. #22

    Zitat von jensg. Beitrag anzeigen
    Und wir unterstützen einen solchen Staat ! Aber wir müssen ja, da wie für alle Zeit büßen müssen. Ich kann es einfach nicht verstehen !
    Solange Sie das rein emotional betrachten wird das auch so bleiben.
  4. #23

    Zitat von Horstino Beitrag anzeigen
    Typischer Fall von Pallywood. Darüber wie Hamas und Fatah mit ihren Gefangenen umgehen gibt es keine Empörung. Bei Gilad Shalit hatte alles andere als einen Kuraufenthalt und wurde am Ende völkerrechtswidrig vor Kameras zur schau gestellt. Warum diese Doppelstandarts?
    Ist das ideologisch bedingt? Sind die Starken immer die fiesen Ausbeuter und die Schwachen immer die unschuldigen Opfer?
    Dies ist der bei Linken so salonfähige Antise.. jetzt hätte ich doch bald was gesagt :-)

    Wie sagte doch Ignazio Silone:
    "Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: «Ich bin der Faschismus» Nein, er wird sagen: «Ich bin der Antifaschismus».“
  5. #24

    So so ...

    Ein junger Mann stirbt in Gefangenschaft ... als angebliche Ursache wird ein Herzstillstand bekanntgegeben. Eine zwar nicht unmögliche, aber doch relativ unwahrscheinliche Ursache. Da läge die Annahme der Folter erheblich näher.

    Wie dem auch sei, da Israel sich nie, aber wirklich nie, um Transparenz und Aufklärung bemüht, ist auch dieser Tote ein weiterer Sargnagel in das lädierte Image Israels. Israel ist wieder ein wenig weiter hinabgerutscht, hin zum reinen Unrechtsstaat. (Soweit "weiteres Hinabrutschen" dann überhaupt noch denkbar ist!)
  6. #25

    Wie lächerlich ist das denn?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Hat das Herz infolge der Folter durch Israelis versagt? Diesen Vorwurf erhebt die Familie eines getöteten palästinensischen Häftlings.
    Das kann doch nicht wahr sein! Jeder halbwegs kundige Journalist müßte wissen, dass

    a) Israel ein demokratischer Rechtsstaat ist, wo es sowas wie Folter nicht gibt und

    b) die sog. Palästinenser lügen, dass sich die Balken biegen, um Israel zu dämonisieren.


    Was wollen wir wetten, dass die Autopsie die Vorwürfe entkräften wird und dass es dazu keine FETTE Schalgzeile gibt.
  7. #26

    Wieder nichts gelernt

    Da haben die Israelis aus dem Hitlerfaschismus nichts gelernt. Kritisiert man Israel wird man in dieser Top-Demokratie von Merkel in eine Psychiatrie gesperrt. Hat sie früher von der Stasi gelernt. Aber Wessis wählen diese Frau ja immer wieder.
  8. #27

    Zitat von hans-juergen.matschiske Beitrag anzeigen
    Über 60 Jahre Besatzungsmacht.
    Das Massaker von Sabra und Schatilla 1982.
    Die kaltblütige Ermordung von Mahmoud Salah durch die Israelische Polizei am 8. März 2002.
    So zieht es sich wie ein " Roter Faden " durch die demokratische Geschichte der " einzigen Demokratie "
    im Nahen Osten.
    Vom grössten Freiluftgefängnis der Welt ( Gaza - Streifen )
    will ich garnicht schreiben.
    Nur die deutsche Presse bleibt stumm. Die Angst vor dem ZDJ als Job - Killer ist wohl zu gross.
    Schlimm, gar schlimm sieht´s da aus- in dem Freiluftknast .
    Wohl der einzige Knast der Welt, dessen Bevölkerung sich in 60 Jahren versechsfacht hat.
  9. #28

    Israels Regierung ist für mich eine der grausamsten auf der Erde, welche gestürzt gehört. Da die Bevölkerung aber nichts dagegen unternimmt, verteufel ich den ganzen Staat. Ich hoffe die Nachbarn verbünden sich in den nächsten Jahren, und bauen Druck auf Israel auf. Ich hoffe auf Ägypten, Iran und Saudi-Arabien. Free Palästina !!!
  10. #29

    Dass die dort für Jahre einsitzen wird also gar nicht mehr hinterfragt. Israel darf das ja. Und wird weiterhin als Demokratie und Rechtsstaat aufgeführt.
    Dass dort gefoltert wird ist doch nichts Neues, die Frage ist nur ob man es irgendwie beweisen kann. Und das kann man fast nie, wenn nicht gerade ein Folterer sein Gewissen wiederfindet.