Wahl-Szenarien für Italien: Europas Hoffnung, Europas Alptraum

REUTERSItalien wählt - und Europa zittert. Kommt Silvio Berlusconi als Regierungschef zurück? Prognosen über den Wahlausgang sind riskant, weil es seit zwei Wochen keine Umfragen mehr geben darf. Fünf Szenarien, wie der Machtkampf in Italien ausgehen könnte.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-884984.html
  1. #130

    Der Webfehler derEU wird so richtig deutlich, wenn Resteuropa zittern muss, ob dieser Fatzke ind senil Demente von bekloppten Wählern wieder in die " Verantwortung" gehievt wird. Wo leben wir eigentlich!?
  2. #131

    Aber

    Zitat von brux Beitrag anzeigen
    Mag sein, aber diese Buerger gehoeren leider nicht zu den intelligenteren.
    Sie schon ;)
  3. #132

    Würde gerne

    Zitat von Helotie Beitrag anzeigen
    Dieser Mensch ist ein tolles Vorbild.
    Seine Stasivergangenheit darf nicht aufgearbeitet werden.
    Er ist zwar verheiratet, aber seine Metze ist überall bei offiziellen Anlässen dabei.
    Und er plappert wie ein Papagei nach, was ihm seine Wahlhelfer einblasen.

    ICH fühle mich von diesem Pärchen NICHT repräsentiert.
    Georg Schramm wäre ein "Guter" gewesen!
    Allerdings unerwünscht.
    Fam. Heinz Becker in Bellevue sehen.
    Das wäre lustig!
  4. #133

    Sie haben vollkommen recht in Bezug auf

    Zitat von Spiegelkritikus Beitrag anzeigen
    Kleiner Hinweis: Wir brauchen keine "Anti-Europapartei", sondern eine Partei sagen wir namens "Demokratisches Europa der Völker", die sich strikt gegen die heutige Eurokratur im Kapitalinteresse stellt.
    Damit würden sie in Deutschland offene Türen einrennen, ganz klar, und die bisherigen Machtverhältnisse kämen gründlich durcheinander.

    Zunächst müssen wir uns allerdings fragen, ob nicht doch eine der etablierten Parteien eine EU- und eurokritische Position einnehmen könnte. Bisher nicht parteiintern mehrheitsfähige Ansätze dazu gibt es bei der CSU, der FDP und vor allem der Linkspartei, die auch (zusammen mit Gauweiler und Co.) gegen den ESM geklagt hat.
    CSU und FDP fallen aber weg, weil sie letztlich zu sehr im kapitalfreundlichen Lager verhaftet sind und im Ernstfall immer Merkels eurokratischer Kapitallinie folgen. Bleibt die Linke. Diese ist in der EU- und Eurofrage bisher ebenfalls nicht konsequent: Bisher wird die sozialistische Internationale favorisiert, obwohl die Kapitalsteuerung des europäischen Projekts offensichtlich ist. Das ist inkonsequent und ein Irrweg, weil Ross und Reiter verwechselt werden.

    Die Linke könnte und müsste angesichts der realen Verhältnisse ihre antiquierte Nostalgie (internationaler Arbeiterkampf) überwinden und zu einer EU- und eurokritischen Position gelangen, denn nur damit dienen sie den Interessen der Völker. Falls sie dazu nicht in der Lage sind, bleibt in der Tat nur die Gründung einer neuen Partei!
    ....................die Partei die Linke. Deshalb werde ich folgend das Programm der Partei aufzeigen - auch weil viele unwissend sind :...............WIRTSCHAFT:

    Leitbild ist die Idee des "demokratischen Sozialismus", der den Kapitalismus "in einem transformatorischen Prozess überwinden" soll. Die Linke kritisiert, dass die Kapitalrendite "zum Maß aller Dinge" geworden sei. 500 Konzerne kontrollierten die Hälfte des Weltsozialprodukts und entschieden so über die Lebensperspektiven von Milliarden Menschen. Statt weiterer Privatisierung sollen "Schlüsselbereiche der Wirtschaft" in Gemeineigentum überführt, die Finanzmärkte stärker kontrolliert und das Kartellrecht verschärft werden. Die Betriebsräte sollen größere Mitbestimmungsrechte erhalten. ........................

    ARBEIT:

    Die Linke fordert einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn in Existenz sichernder Höhe sowie eine "Verkürzung der Wochen-, Jahres- und Lebensarbeitszeit". "Aufgrund der steigenden Produktivität kann dies erreicht werden, ohne das die Einkommen sinken", heißt es. In sozialen, kulturellen und ökologischen Bereichen soll ein öffentlich geförderter Beschäftigungssektor aufgebaut werden. ..........
    ..Diese Ziele hat "Die Linke" . Oskar Lafontaine war bereits gegen den Lissabon-Vertrag. Die Partei Die Linke wird auch keine Banken retten und die Souveränität Deutschlands an Brüssel abgeben. Die SPD hat die Themen der Linken abgekupfert - es folgt noch Sozialsysteme + Bundeswehr = Fortsetzung
  5. #134

    Zitat von nouwo Beitrag anzeigen
    Sie schon ;)
    Nicht wundern.
    Das sind die Verdatterten und nicht Informierten. Sesselwärmer, die nur Angst haben um ihre Pfründe und Portfolios. Das Wohlergehen der Gesellschaft überhaupt nicht interessiert und nicht von ihrem egozentristischen Weltbild ablassen können.
  6. #135

    @ Spiegelkritikus Fortsetzung

    Zitat von Spiegelkritikus Beitrag anzeigen
    Kleiner Hinweis: Wir brauchen keine "Anti-Europapartei", sondern eine Partei sagen wir namens "Demokratisches Europa der Völker", die sich strikt gegen die heutige Eurokratur im Kapitalinteresse stellt.
    Damit würden sie in Deutschland offene Türen einrennen, ganz klar, und die bisherigen Machtverhältnisse kämen gründlich durcheinander.

    Zunächst müssen wir uns allerdings fragen, ob nicht doch eine der etablierten Parteien eine EU- und eurokritische Position einnehmen könnte. Bisher nicht parteiintern mehrheitsfähige Ansätze dazu gibt es bei der CSU, der FDP und vor allem der Linkspartei, die auch (zusammen mit Gauweiler und Co.) gegen den ESM geklagt hat.
    CSU und FDP fallen aber weg, weil sie letztlich zu sehr im kapitalfreundlichen Lager verhaftet sind und im Ernstfall immer Merkels eurokratischer Kapitallinie folgen. Bleibt die Linke. Diese ist in der EU- und Eurofrage bisher ebenfalls nicht konsequent: Bisher wird die sozialistische Internationale favorisiert, obwohl die Kapitalsteuerung des europäischen Projekts offensichtlich ist. Das ist inkonsequent und ein Irrweg, weil Ross und Reiter verwechselt werden.

    !
    ...... wie angekündigt :................

    BILDUNG:

    Im Grundgesetz soll nach dem Willen der Linken ein "Recht auf unentgeltliche Bildung" verankert werden. Dies begründet auch ein Recht auf kostenlose Ganztagsbetreuung von Kleinkindern, das Recht auf einen Ausbildungsplatz sowie die Abschaffung von Studiengebühren. Das Schulwesen soll umgebaut werden hin zu integrativen Schulen für alle Kinder von der ersten bis zur neuen Klasse, zudem plädiert die Linke für ein flächendeckendes Angebot von Ganztagsschulen.........................SOZIALSYST EME ..........
    SOZIALSYSTEME:

    Die Linke plädiert für eine Abschaffung beziehungsweise "Überwindung" der Hartz-Gesetze. Wer von Armut bedroht ist, soll Anspruch auf eine bedarfsorientierte Grundsicherung haben. Abgelehnt wird der "Zwang zur Aufnahme jeglicher Jobs". Darüber hinaus will die Linke, dass auch Beamte und Selbständige in die Sozialkassen einzahlen. In Kranken- und Rentenversicherung sollen alle Einkommensarten einbezogen werden. Angestrebt wird die Absenkung des Renteneintrittsalters ohne Abschläge auf 60 Jahre.

    BUNDESWEHR:

    Die Linke wendet sich gegen eine "Militarisierung der deutschen Außenpolitik" und fordert: "Die Bundeswehr darf nicht weiter für Militärinterventionen im Ausland eingesetzt werden." Auch Kampfeinsätze unter UN-Mandat werden prinzipiell abgelehnt. US-Militärbasen in Europa sollen aufgelöst, Militärbündnisse wie die NATO "überwunden", die Stationierung von Atomwaffen in Deutschland aufgekündigt und Rüstungsexporte verboten werden. Vielmehr soll die Bundeswehr abgerüstet und grundsätzlich nicht im Innern eingesetzt werden dürfen. Diese Ziele hat "Die Linke"
  7. #136

    Korrekt

    Zitat von nouwo Beitrag anzeigen
    Kommentar habe ich noch nie gelesen.
    Meinen Sie nicht auch, dass die Nationen selbst
    in der Lage sind, dies zu organisieren?
    Wir Bürger brauchen keine EU, sie schadet uns nur.
    Interessanter Beitrag. Genuaso wie Glauben keine aufgeblähten Kirchen braucht, braucht Europa keinen aufgeblasenen EU-Apparat. Man soll nicht glauben, dass die Probleme, die wir in Deutschland nicht lösen können von den EU-Apparatschiks gelöst werden.
  8. #137

    Viva Italia

    Zitat von heidi1-preiss Beitrag anzeigen
    Man bedenke, die Krise unter Monti wurde verschärft, welch ein Zufall., bei den Ärmsten wurde Geld herausgepresst und den Reichen zugeschaufelt. Dies alles im Windschatten von Draghis heimlicher Schützenhilfe mit der EZB-Kanone, Geldkanone, so konnte Monti besser dastehen. Nebenbei angemerkt, prägt es Euch ein, verdankte vor allem Griechenland sein Desaster Goldman Sachs.Und solche Kreaturen, in anderen Ländern ungehemmt "kriminelle Vereinigung" genannt, geht unter der Käseglocke mittlerweile ein und aus. Und da sollten alle wissen, was ihnen bevorsteht.
    Ach hören Sie doch auf! Der Typ ist verurteilter Steuerhinterzieher, verführt Minderjährige, feiert Orgien.... Den Karren hat Berlusconi in den Dreck gefahren!

    Und was hat jetzt Griechenland mit dem Thema zu tun? Hören sie doch bitte auf mit diesen ollen Kamellen. Die Länder sind alle selbst schuld. Sie bekommen die Politiker, die sie verdienen! Alle Südländer hatten rund 10 Jahre Zeit Ihre Wirtschaft auf Vordermann zu bringen. Da haben Sie billiges Geld bekommen. Was haben Sie gemacht? NICHTS! Stattdessen Korruption und Vetternwirtschaft. Wenn jetzt die Staatsanleihen bei über 7% liegen, ist das Geheule groß! 7%. Vor 20 Jahren lagen die noch locker im zweistelligen Bereich!

    Deshalb: Go Italia! Wähle Berlusconi und mach dich zur Lachnummer in Europa und weltweit!
  9. #138

    Zitat von neuesausderanstalt Beitrag anzeigen
    ...... wie angekündigt :................

    BILDUNG:

    Im Grundgesetz soll nach dem Willen der Linken .................l
    Und?
    Auch die Linke ist wie die NPD auch nur eine Partei von Besatzers Gnaden!
    Und deren Lied singt die ganze Einheitspartei.

    Ich habe nix getan! Deswegen will ich endlich VOLLE Souveranität!
    Und die erhalten wir für die nächsten 100 Jahre NICHT.
  10. #139

    Italien wählt - und Europa HOFFT.
    "Für die Finanzmärkte wäre das Patt nicht einmal das Allerschlimmste. Unsicherheit sei zwar "Gift für die Märkte", so der Chefökonom der Commerzbank, Jörg Krämer, aber das wirkliche "Horrorszenario für Anleger" sei die Rückkehr Berlusconis."
    Was für die Finanzmärkte "Gift" wäre, wäre für das Volk ein Segen.
    Die Brüsseler- und Bankendiktatur könnte endlich ein Ende finden.
    Besser jetzt als noch später.

    "Horrorszenario für Anleger"...wer ist das denn? Wem gehören die vielen Aktien denn mehrheitlich? Dem Volk, dem einfachen Mann? Natürlich nicht. Das sind ein paar ganz wenige.

    Es ist zum Verrücktwerden. Ausgerechnet der Korrupteste von allen ist nun die große Chance für die Menschen.