Azim Premji: Indischer Software-Mogul spendet Rekordsumme

AFPEr belegt Platz 41 der aktuelle "Forbes"-Liste der Milliardäre: Jetzt hat Azim Premji eine Wohltätigkeitsorganisation mit einer Riesenspende beglückt. Der indische Software-Tycoon stellte der Stiftung 2,3 Milliarden Dollar zur Verfügung - und will damit die Bildung in Indien endlich voranbringen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/azi...-a-885237.html
  1. #1

    ha, Kommentar?
    danke Mann! was ist eigentlich aus diesen Mikrokredit Banken geworden. Es gab eine, dann sind weitere mit Wucherzinsen auf den Zug aufgesprungen? wer weiß das etwas?
  2. #2

    So kann man auch mit Geld umgehen.

    Sollten sich Bankster ein Beispiel nehmen.
  3. #3

    Grenznutzenlehre

    2.3 Mrd USD für begabte indische Jugendliche entspricht in etwa 200 Milliarden Aufwand für minderbegabten Jugendlichen in USA und Europa, um das gleiche Ergebnis an Bildungszuwachs zu erzeugen.

    Der jährliche Nutzen hingegen wird gewaltig sein. In Indien schätze ich über 200 Mrd. USD jährliches Wachstum am NSP, in den USA und Europa nahe Null.
  4. #4

    Das wäre doch mal was

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der indische Software-Tycoon stellte der Stiftung 2,3 Milliarden Dollar zur Verfügung - und will damit die Bildung in Indien endlich voranbringen.
    Das wäre doch mal was für uns, und dringend nötig: Die Bildung in Deutschland endlich voranbringen.

    Man braucht nur mal darüber nachdenken, was die kürzlich bekannt gewordenen "Lebens"mittel-Skandale wirklich aussagen: Bei uns ist die Bildung auf einem dramatisch niedrigen Nievau, sonst würde das nicht in diesem Ausmasse möglich sein.

    Also, gibt es bei uns auch einen Spender nachdem der SAP-Milliardär es ja nicht macht? Das Problem aber: Mit 2.3 Milliarden wIrd man bei uns wohl nicht viel ausrichten können ;-((
  5. #5

    Uugh

    Zitat von TheBear Beitrag anzeigen
    Das wäre doch mal was für uns, und dringend nötig: Die Bildung in Deutschland endlich voranbringen.

    Man braucht nur mal darüber nachdenken, was die kürzlich bekannt gewordenen "Lebens"mittel-Skandale wirklich aussagen: Bei uns ist die Bildung auf einem dramatisch niedrigen Nievau, sonst würde das nicht in diesem Ausmasse möglich sein.

    Also, gibt es bei uns auch einen Spender nachdem der SAP-Milliardär es ja nicht macht? Das Problem aber: Mit 2.3 Milliarden wIrd man bei uns wohl nicht viel ausrichten können ;-((
    Ich hab so einige von Wipro und aucb Infosys
    und auch noch Tata cunsulting und aber auch
    noch von den Tochtergesellschaften (IBM,Oralce,CGI,
    Cap Gemnini , Atos ..., CSC ...) in der beruflichen
    Umgebung, gute Leute, alle echt.

    Es ist aber nur ein Bruchteil des Potentlals,
    denen Deutschalnd irgendwann mal
    Panameras, 911ers un BMW7bener verkaufen könnte.
    Ich sag nur, Kochsche Postulate,
    die Grundlage dafür, dass wir gesund sein können,
    das dauert noch lange, bis die das kappeiren,
    obwohl die 4KP da entwickelt worden sind,
    vor zig Jahrzehnten.
  6. #6

    Das Eigentliche

    ..wird hier nicht angesprochen : Premji koennte genau so gut sein Geld in goldene Mercedesse (?) und grosse Palaeste stecken, tut er aber nicht. Stattdessen hat er sich umgesehen in seinem Land und sich entschlossen, ein Teil der Loesung zu sein. Nicht nur sein Unternehmen, sondern das ganze Land wuerde von einem besseren Bildungsstrandard profitieren. Das ist besonders im Zusammenhang mit den kuerzlichen schrecklichen Vergewaltigungsfaellen in Indien wichtig. Bravo, Premji.
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er belegt Platz 41 der aktuelle "Forbes"-Liste der Milliardäre: Jetzt hat Azim Premji eine Wohltätigkeitsorganisation mit einer Riesenspende beglückt. Der indische Software-Tycoon stellte der Stiftung 2,3 Milliarden Dollar zur Verfügung - und will damit die Bildung in Indien endlich voranbringen.

    Azim Premji: Indischer Software-Mogul spendet Rekordsumme - SPIEGEL ONLINE
    Ich glaube die Inder und Herr Premji haben mehr verstanden als die meisten Europäer. Erfolgreich ist man in schwierigen Zeiten nicht indem man so viele Banken wie möglich rettet, sondern möglichst viele einen solidarischen Beitrag für das Wohl der Gesellschaft leisten. Und Investition in Bildung ist da ein guter Start. In Europa scheint hingegen immer noch die Politik von Egoisten für Egoisten vorherrschend: Jeder will soviel Macht und Kohle wie er bekommen kann und so wenig wie möglich dafür geben