Anleitung Cyanotypie: So wird aus dem iPhone-Foto ein analoges Original

Ralf Mohr iPhone-Fotos und ein Druckverfahren aus dem 19. Jahrhundert: Die Bildbearbeitungsexperten vom Fachmagazin "Docma" haben ein uraltes Verfahren zur Reproduktion von Fotos ausprobiert. Ihre Anleitung zeigt, wie mit einfachen Mitteln ein fotografisches Original entsteht.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/a...-a-884696.html
  1. #50

    Hmm...

    Zitat von michaelkaloff Beitrag anzeigen
    kreative Methode, aber die Ergebnisse sind unterschiedlich und meiner Meinung nach nicht vergleichbar. LG
    ...ich habe mir die Fotos des Spon-Artikels schon sehr sorgfältig angesehen.....
    Aber Sie haben natürlich in sofern recht, das Ergebnis ist ähnlich und natürlich NICHT gleich !
    Ich schrieb aber auch "Wat'n Aufwand" für "diese Originale".... ;-)
    Das sollte gar nicht als Kritik verstanden werden, wer Spass daran hat und die Zeit dafür investieren kann, der soll es machen.
    Ich wollte nur darauf hinweisen wie man schneller zu nicht
    reproduzierbaren ebenfalls originalen Bildern/Fotos/Drucken kommt.
    Die eben auch einmalig sind.
  2. #51

    Ich verstehe ihren «Beitrag» absolut nicht. Was hat Ihr Pamphlet mit dem Artikel zu tun? Mir scheint, Sie zeigen deutliche pawlowsche Refelxe, wenn auch nur indirekt eine bestimmte «kapitalisitsche» Firma erwähnt wird.

    Zitat von HuFu Beitrag anzeigen
    Musst Du auch nicht. Der @SPON wird die Beiträge schon verstehen!
    Da bin ich sicher! Als genau das, was Ihre Beiträge auszeichnet: wenig Qualifiziertes - dafür um so leidenschaftlicher. Und übrigens: Seit wann duzen wir uns?
  3. #52

    Stimmt !

    Zitat von bj68 Beitrag anzeigen
    Das geht sogar noch weiter.....wenn man von Kids und Eltern angesprochen wird, wo man denn die Chemikalien bekommen kann. Was soll man den Eltern sagen....probieren sie es über eine Apotheke oder gar dem Internet....sie laufen aber da Gefahr dass ihnen nach einiger Zeit so nette Herren vom LKA die Bude auf den Kopf stellen und einen vom Richter unterschriebenen Wisch vorweisen, der sie dazu berechtigt.
    Ich habe letztens einen alten Chemiebaukasten von 1960 und ein altes Mikroskop mit Chemikalien und Objektträgern auf dem Boden gefunden.
    Ich habe gerade mal nachgeschaut, nachdem ich Ihren Post gelesen habe.
    Stimmt absolut was Sie sagen, fast die Hälfte der damals enthaltenen Chemikalien ist heute NICHT mehr FREI verfügbar.
    Krank !
    Ich habe als Kind damit noch Experimente gemacht.......
  4. #53

    Zwanghafter Versuch

    Das ist doch nichts weiter als ein weiterer zwanghafter Versuch, das Handy-Geknipse in "Kunst" zu verwandeln. Kleiner Tipp: nicht irgendwelche chemischen Prozesse zur "Einmaligmachung" erschaffen Kunst, sondern die Fähigkeiten des Künstlers! Leider ist ein wackliges Handtelefon ohne Zoom dafür völlig das falsche Ausdrucksmittel.
  5. #54

    Zitat von Ha.Maulwurf Beitrag anzeigen
    Das ist der wirkliche Witz am Artikel: Ein Docma-Artikel der Werbung für das iPhone macht, verpackt in einem Spon-Artikel, der Werbung für ein Docma-Abo macht.
    Stimmt! Selten so gelacht, wird Zeit, dass Apple endlich eine richtige Spiegelreflex rausbringt, damit sich gute Fotografen nicht mehr mit dem Geraffel von Canon, Nikon und Co herumärgern müssen.

    Auszug aus dem verlinkten Artikel:
    Fotografie | Digitale Bildbearbeitung | Doc Baumann | DOCMA Magazin: Cyanotypie Making of

    Er bearbeitet unsere Vorlage auf dem iPhone. Das ist sicher etwas fummeliger als nötig, dafür braucht man aber keinen Zwischenschritt am PC.
    [...]
    Nach dem Druck des Negativs auf Transparentpapier hat es nur noch wenig Ähnlichkeit mit der Vorlage, die Ralf Mohr per E-Mail geschickt hatte – im Hintergrund auf einem iPad angezeigt zu sehen.
  6. #55

    Was ist los mit euch?

    SPON ist die beste Nachrichtenapp hört doch alle mal auf zu heulen und feiert die Zeitung einfach das einzige was schlecht ist ist das iPhone designe


    PS : Macht es erstmal besser als SPON !
  7. #56

    Zitat von Jonny_C Beitrag anzeigen
    Ich habe letztens einen alten Chemiebaukasten von 1960 und ein altes Mikroskop mit Chemikalien und Objektträgern auf dem Boden gefunden.
    Ich habe gerade mal nachgeschaut, nachdem ich Ihren Post gelesen habe.
    Stimmt absolut was Sie sagen, fast die Hälfte der damals enthaltenen Chemikalien ist heute NICHT mehr FREI verfügbar.
    Krank !
    Ich habe als Kind damit noch Experimente gemacht.......
    Da bekommen doch die Aussagen von "Mutti" im Bezug auf den Forschungsstandort Deutschland plus Förderung des Nachwuchses im Hinblick auf Naturwissenschaften ein gewisses Geschmäckle.

    Okay....mit CMR-Stoffen (cancerog, mutagen und reproduktionstoxisch) sollte man als Kind/Jugendlicher u.U. eine gewisse Vorsicht walten lassen; allerdings dürfte ich die Belastung (sofern man nicht rumpantscht und -saut) so ziemlich in Grenzen halten und beim Genuss von gegrilltem Fleisch und anderen Tätigkeiten wahrscheinlich eine mengenmäßig größere Aufnahme stattfinden, so dass ein Totalverbot in meinen Augen nicht gerechtfertigt ist, besonders wo es doch auch für Erwachsene gilt.

    Behufs Mikroskopie.....das Teil steht bei mir im Zimmer:
    ۞ Versuchschemie.de :: - Mikroskopie
    und die Bilder sind echt geil....

    Ich finde es schade wie in "der EU" (oder auch in Deutschland) langsam aber sicher diese Möglichkeiten vom Gesetzgeber genommen werden und sich die käuflichen Chemiekästen auf "Backpulverchemie" beschränken vgl. ۞ Versuchschemie.de :: - Wieder Mal Frechheit auf Galileo! und die nachfolgenden Postings.
    Okay....diese Kästen sind narrensicher und können Kindern ohne Aufsicht überlassen werden....allerdings wie in den Nachfolge-Beiträgen dort geschrieben, habe ich massivste Zweifel ob bei den Kindern (von Jugendlichen brauchen wir bei den Kästen gar nicht mehr reden) der "Forscherdrang" geweckt wird oder das Teil nach zwei Tagen hinten in der Ecke liegt.
    Die älteste Tochter (8.5 Jahre) meiner Großcousine hat einen Kristallzuchtkasten bekommen. Inhalt: Kaliumaluminiumsulfat und Natriumacetat, beides farblose Salze und zum Einfärben Tabletten mit Lebensmittelfarben. Da war nicht mal Kupfersulfat oder rotes und gelbes Blutlaugensalz dabei....solche Kästen törnen eher ab, als dass sie anregen (meine Meinung)

    Bj68
  8. #57

    Das_Ganze_für_Arme:-)

    Ich nutze diese Technik ganz gern, allerdings ohne teuren Apfel:-), im "Gimp" ein Negativ basteln, dieses auf ne Präsentationsfolie drucken und über "Solar-Fotopapier" legen, 7-10min in die Sonne stellen damit(na gut, derzeit gaaanz schlecht:-)) und schon ist ein Unikat fertig, wer Lust hat kann noch fixieren. Komisch das alles neu erfunden werden muss... meine Kinder lieben das Spiel:-).....
  9. #58

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    iPhone-Fotos und ein Druckverfahren aus dem 19. Jahrhundert.
    Ja, nee, is klar. Das geht ja auch nur mit einem iPhone. Sechs, setzen! Hätte es nicht einfach das Wort Handy-/Smartphone mit Kamera o.ä. gereicht, oder bekommt man da kein Geld für?
  10. #59

    Hi_hi

    Zitat von ralpher Beitrag anzeigen
    Ich hätte da auch noch eine Idee:
    Das Bild vom iPhone mittels einer alten Polaroidkamera abfotografieren. Dann das Polaroid einscannen und auf einem Drucker mit fehlender Cyan-Tinte auf Butterbrotpapier ausdrucken. Das Papier mit einem
    Beamer auf eine Tapete mit Blümchenmuster projizieren. Schliesslich die Tapete mit einer Lochblendenkamera auf 6-Zoll Rollfilm abfotografieren. Und fertig ist das Kunstwerk. Nach dem Herstellen des Kontaktabzuges muss das Negativ natürlich vernichtet werden, damit man wirklich was einmaliges hat... .
    So lieb ich es, endlich ein Kreativer unter allen Langweilern, wann gehts los?:-))