Mögliche Zusammenarbeit: Linke buhlt um SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück

dapdDie Linkspartei bringt sich für das wichtige Wahljahr in Position: Führende Politiker sind offenbar bereit, SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück zu wählen. Rot-Rot-Grün sei denkbar, sagt Parteichef Riexinger. Allerdings stellt die Linke auch eine Reihe von kaum erfüllbaren Forderungen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-885227.html
  1. #180

    Lieber mit einem ...

    Zitat von prologo1 Beitrag anzeigen
    Der von SPD und Grüne geforderte, Flächendeckende Mindestlohn von 8,50 € ist nur eine zukünftig Flächendeckende Rentnerarmut!! 8,50 x 160 sind 1.360 € mtl. Brutto.
    ... in der Tat insbesondere "rententechnisch" zu niedrigen Mindestlohn, der ja durchaus steigerungsfähig ist, starten als gar keinen echten Mindestlohn - das sehe ich ganz pragmatisch.
  2. #181

    Zitat von Klapperschlange Beitrag anzeigen
    Ich lebe lieber im Feudalismus als im Kommunismus! Lieber, mein Haus, mein Auto, mein Pferd als meine Hütte, mein Trabbi, mein Hausschwein!
    Sie meinten; Mein Leibeigener, meine Rechtssprechung, mein Grundbesitz....denn DAS war Feudalismus. Hütten und Hausschweine sind kein Merkmal des Feudalismus. :-)
  3. #182

    Zitat von UnitedEurope Beitrag anzeigen
    Wenn ich keinen Schulabschluss habe oder Dinge studiert habe, die nichts mit meinem Job zu tun habe, kann ich auch keine 15€ die Stunde verlangen.

    Man muss von seiner Arbeit leben können, ja. Aber ich muss auch meinen Lebensstandard anpassen. Ich sehe nicht ein, wieso ein ungelernter Arbeiter ein Anrecht auf ein Einfamilienhaus mit Auto hat.
    Ich zahle gerne mehr für meinen Haarschnitt, wenn dem Friseur mehr davon in der Tasche übrig bleibt. Aber eine Stunde haare schneiden ist auch keine 15€ netto wert.
    Wer fordert dies? Mit 10,50 €/h werden Sie sich kaum ein Haus leisten können. Aber ein Leben mit Strom.
    Auch früher schon konnte ein Ungelernter durchaus ohne staatl. Unterstützung von seiner Arbeitsleistung leben. In der Schweiz soll das heute noch möglich sein (ich glaube 12 €/h Mindestlohn für Reinigungskraft). Unterlassen Sie bitte diese unselige Diskussionsführung durch Überspitzung und Unterstellung.
  4. #183

    Zitat von teutoniar Beitrag anzeigen
    "Ein Ausstieg aus der Rente mit 67, ein Abschied von den Hartz-IV-Gesetzen, eine friedlichere Außenpolitik". Themen, die so für die SPD kaum machbar wären."

    Mich würde interessieren, warum das kaum machbar wäre.
    Ganz einfach.
    HArtz IV ist ein voller Erfolg. Wirtschaftlich wie moralisch.
    Ich habe es selbst bezogen, und ohne den HartzIV regelungen hätte ich nie aus dem Sumpf des dahinvegetieren gefunden.
    Ich denke jeder der selbst in so einer Situation war wird es wohl nachvollziehen können.
    Leider, und ich kenne viele "Hartzer", sind die meisten von "uns" in irgend einer Art Loch, und durch ausreichend zur verfügung gestellter finazieller Mittel (Und sie sind so ausreichend das man damit sogar sparen kann wenn man denn will!) sind viele in ein "Alles nicht so schlimm." Modus gerutscht.
    1€ Jobs sind Scheisse!
    Und jeder der nicht versteht das er die Zeit die er im Büroraum, zusammengepfercht mit 20 anderen Hartzern und 7 Stunden lang am Onlineflash-Spielen spielen ist, besser nutzen könnte in dem er sich nen Job sucht und min. das 7 Fache verdient, ist wohl eh ziemlich hoffnungslos.
    Auch die kostenlosen Fortbildungen und Möglcihkeiten seinen IT-, Gabelstapler-, Callcenteragentschein, und und und zu machen sind alle höchst motivierend.
    Hartz IV ist eine gelungene Sache, ich hab es 7 Jahre bezogen. Ohne die "nervigen" Regeln hätte ich wohl nie Begriffen das ich die einzige Person bin die etw. an meinem Zustand ändern kann. Weil ich sonst nie genervt worden wäre, und nie auf den Gedanken gekommen wäre die Gründe bei mir zu suchen.

    Eine friedlichere Aussenpolitik? Klar. Die SPD und die Grünen stehen für minimale militärische Eingriffe.
    Syrien und Mali sollten uns aber auch zeigen das wir verpflichtet sein sollten Menschen zu helfen die bereit sind für ihre Freiheit zu sterben, wenn sie die Mehrheit der Bevölkerung bilden.
    Leider besitzen nicht alle unseren Wohlstand und Freiheit.

    Einen Ausstieg mit der Rente mit 67? Wohl am ehesten verhandelbar.
    Es müsste von DER LINKEN nur aufgezeigt werden wie die milliarden Mehrkosten ausgeglichen werden sollen die dadurch entstehen. Und welche anderen Ressorts dafür auf Finanzen verzichten sollen.

    DIE LINKE gilt nicht grundlos als nicht koalierbar. Sie ist eine Opositionspartei, die mit extremen und utopischen Forderungen zwar wichtige Akzente setzt und Debatten auslöst, deren konkrete Ziele aber kaum bis gar nicht realisierbar sind.
  5. #184

    Zitat von klarwort Beitrag anzeigen
    Welche demokratische Partei könnte sich denn erlauben ein Bündnis mit Leuten einzugehen, die noch am 17. Juni 1953 einen Bauarbeiterstreik blutig mit Panzern niedergewalzt haben.
    Dürfte schwierig werden. Die meisten von denen liegen inzwischen unter der Erde.
  6. #185

    Zitat von NOtU Beitrag anzeigen
    Ganz einfach.
    Sie sagen/schreiben es.
    Ich mache Ihnen einen Vorschlag. Sie listen all die utopischen Forderungen der DieLinke auf, schauen im Programm nach wie diese gedenkt ihre Forderungen zu finanzieren und wir diskutieren dann über deren Un-/Möglichkeit. Deal? :-)
  7. #186

    Sensationelle Enthüllung steht bevor

    Zitat von klarwort Beitrag anzeigen
    Die Verdammten dieser Erde. Immer wollen die Linken Bedingungen für etwas stellen zu dem sie von niemandem gebeten werden oder an Parties teilnehmen zu denen sie gar nicht eingeladen sind.
    Seltsames Demokratieverständnis, zur „Wahlparty“ und zum „Koalitionskarussell“ sind alle demokratischen Parteien eingeladen.


    Zitat von klarwort Beitrag anzeigen
    Sie wollen einfach nicht begreifen, dass sich diedemokratischen Parteien an der Nachfolgepartei der Mauermörder und Stasidiktatur die Hände nicht schmutzig machen wollen. Welche demokratische Partei könnte sich denn erlauben ein Bündnis mit Leuten einzugehen, die noch am 17. Juni 1953 einen Bauarbeiterstreik blutig mit Panzern niedergewalzt haben. Unsere Demokratie ist stark genug linke und rechte Extremisten zu ertragen aber sich mit diesen einzulassen geht ja nun wirklich nicht.
    Da war man nach 1945 nicht so zimperlich, da konnte das braune Personal bald wieder Karriere machen, auch in den Parteien, und bald ertönte auch der Ruf nach einem Schlussstrich. Das muss man aber auch verstehen, diese Herrschaften hatten ja nur bei der Entfesselung eines Weltkrieges und der Begehung eines Jahrhundertverbrechens mitgewirkt. Was ist das schon gegenüber Mauermördern und einer Stasidiktatur, ein Klacks!

    Gysi und Wagenknecht sollen übrigens persönlich auf der Mauer patrouilliert haben. Die entsprechenden Aktennotizen werden demnächst veröffentlicht ...
  8. #187

    Zitat von Cassandra105 Beitrag anzeigen

    Ein Zitat von Lincoln:
    "Demokratie ist die Herrschaft des Volkes durch das Volk FÜR das Volk."
    Wer ist denn das, "das Volk"?

    Irgendwelche abstrakten "Großentitäten" zu konstruieren scheint eine Vorliebe des deutschen (schlechten) Idealismus zu sein.
  9. #188

    Zitat von tomatosoup Beitrag anzeigen
    Die "Grünen" werden sich nicht in diesen Strudel hineinziehen lassen, da giht es zwar auch immer noch ein paar linke Spinner, aber überwiegend sind die "Grünen" inzwischen in der Realität angekommen.
    Genau, und zwar in der "Realität", sich die Taschen vollzustopfen wo immer es geht.
    Das sehe ich im Gegensatz zu Ihnen allerdings nicht so positiv.
  10. #189

    Zitat von CompressorBoy Beitrag anzeigen
    Wer ist denn das, "das Volk"?

    Irgendwelche abstrakten "Großentitäten" zu konstruieren scheint eine Vorliebe des deutschen (schlechten) Idealismus zu sein.
    Ja, so große deutsche Persönlichkeiten wie Lincoln konstruieren gerne malso etwas Abstraktes wie ein Volk. *lach*