Schlechte Zahlungsmoral: Mehrheit der Piraten zahlt Mitgliedsbeitrag nicht

DPA48 Euro beträgt der Jahresbeitrag, doch nur wenige Piraten begleichen ihn. Die Zahlen sind alarmierend: Gerade einmal ein Drittel der Mitglieder überweist seinen Anteil an die Landesverbände. In Bremen zahlt keiner der Anhänger, in Niedersachsen sind es gerade einmal zwei.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-885226.html
  1. #130

    Zitat von bernix Beitrag anzeigen
    Zu vielen Informationen braucht man Hintergrundwissen. In der Boomphase...als man uns richtig schön hochgeschrieben hat, Sie können sich vielleicht noch daran erinnern...haben sich viele Mitglieder angemeldet, aber nicht bezahlt. Grund war u.a dass die GenSecs und Schatzmeister durch den Andrang hoffnungslos überlastet waren.
    Ich habe mich beispielsweise Anfang Jan2012 angemeldet, Bankabbuchung erteilt....und gewartet....und gewartet und meinen Beitrag dann Bar auf dem Landesparteitag im Mai 2012 bezahlt.
    Mag ja alles sein, dann gehören Sie zu den 60% der Mitglieder, die gezahlt haben, aber deshalb haben trotzdem in 2012 immer noch 40% der Mitglieder nicht gezahlt.

    Mittlerweile ist das kein Thema mehr:
    1. Haben wir mittlerweile eine professionelle Buchhaltungssoftware..
    2. Barzahler werden erst dann als Mitglied registriert, wenn der Beitrag überwiesen wurde.
    Punkt 2 verstehe ich nicht. Demnach müssten nahezu 100% gezahlt haben, was ja wohl definitiv nicht der Fall ist. Und zum anderen verstehe ich nicht, wie Barzahler ihren Beitrag überwiesen haben können, wenn sie doch Barzahler sind.
    Und dann widerspricht das noch der Aussage, dass man laut Statuten auch dann Mitglied ist, wenn man nichts zahlt. Was denn nun?

    Sie sehen, wir sind lernfähig... ;-)
    Das bleibt noch abzuwarten. Organisatorische Probleme sind die eine Sache, aber immer die Ursachen für eigene Fehler anderen anzulasten (Die Medien sind schuld!), ist nun gar keine Voraussetzung für Lernfähigkeit.
  2. #131

    yoooh

    Zitat von meinmein Beitrag anzeigen
    Ganz im Sinne der Umsonstkultur. Da sind die Piraten konsequent.
    Wie war das mit der Botschaft: "Wir sind Arm weil Du keinen Beitrag zahlst!"?

    Ach nee, dass gibg anders ....
  3. #132

    Zitat von cfjk Beitrag anzeigen
    Und an nicht aktualisierten, aber netzöffentlichen Wiki-Seiten der Piraten sind dann auch die Medien schuld?
    Die Seite wurde nach der ersten Berichterstattung schnell um einen "Hinweis zu den Mitgliederdaten" ergänzt, aus dem erstmals hervorgeht, .....
    Den Hinweis gab es auch schon vorher, wie man hier unten auf dem Screenshot sehen kann.
    Die Nichtzahlen nichtzahlender Piraten « BILDblog

    Von der dpa wird man wohl erwarten könnten, dass sie soetwas lesen kann und man es nicht dick und fett drüber schreiben muss.
  4. #133

    Zitat von knuty Beitrag anzeigen
    Mag ja alles sein, dann gehören Sie zu den 60% der Mitglieder, die gezahlt haben, aber deshalb haben trotzdem in 2012 immer noch 40% der Mitglieder nicht gezahlt.
    Zahl bitte belegen. Danke

    Zitat von knuty Beitrag anzeigen
    Punkt 2 verstehe ich nicht. Demnach müssten nahezu 100% gezahlt haben, was ja wohl definitiv nicht der Fall ist. Und zum anderen verstehe ich nicht, wie Barzahler ihren Beitrag überwiesen haben können, wenn sie doch Barzahler sind.
    Und dann widerspricht das noch der Aussage, dass man laut Statuten auch dann Mitglied ist, wenn man nichts zahlt. Was denn nun?
    In der Boomphase kamen sehr, sehr viele neue Mitglieder zu uns.
    Unsere Verwaltung konnte mit den damaligen Mitteln den Ansturm nicht bewältigen. Bankabbuchungsermächtigungen wurden (wie bei mir) über Monate nicht ausgeführt....
    Genausowenig wurden bei Barzahlern der Zahlungseingang nachverfolgt.
    Heute wird abgebucht und heute wird ein Barzahler erst als Mitglied erfasst, wenn er bezahlt hat.

    Zitat von knuty Beitrag anzeigen
    Das bleibt noch abzuwarten. Organisatorische Probleme sind die eine Sache, aber immer die Ursachen für eigene Fehler anderen anzulasten (Die Medien sind schuld!), ist nun gar keine Voraussetzung für Lernfähigkeit.
    Wir kennen unsere Schwachstellen und wir arbeiten daran.
    Von IMMER die Fehler anderen anlasten kann aber keine Rede sein.
    Es wäre schön wenn Sie die Presseartikel mit mehr Vorsicht betrachten würden.
    Neben absichtlichen Manipulationen gibts auch schlechte Artikel, die auf mangelhaftes Können des Journalisten zurückzuführen sind.
    Auch das können Sie aber sehr oft nur erkennen, wenn der Journalist abweichend über eine Begebenheit schreibt, die Sie aus erster Hand kennen (Veranstaltung zB).
    Schönen Tag
  5. #134

    Traditionell miese Zahlungsmoral bei den Schnapphähnen

    Jede/r , der/die des Lesens mächtig ist kann auf der verlinkten Piratenseite lesen, dass von "33.2951" Mitgliedern
    bisher lediglich 11.1552 ihren Jahresbeitrag für 2013 bezahlt haben.

    Und das ist knapp ein Drittel. Diesen Umstand habe ich bereits vor einigen Tagen dieser Seite entnommen und genau so, wie die Spiegel online Redaktion interpretiert.

    Wenn diese Zahlen lt. Angaben von Swanhild Goetze nicht korrekt sind, frage ich mich, welche Deppen sie dann offiziell so ins Netz stellen und wieso.
    Sind Zahlen nicht bestätigt, nicht gebucht, nicht verifiziert oder was auch immer, gehören sie schlicht nicht in eine solche offizielle, Veröffentlichung.
    Dann gehört an jede ungeklärte Stelle ein entsprechender Vermerk und keine Aktualität suggerierenden Zahlen, die überdies noch am Ende der Tabelle z.T. mit einem frischen Datum aus 2013 versehen sind.

    Dass bei den netaffinen Piraten nichts, aber wirklich nichts im Internet funktioniert, übersichtlich, nutzerfreundlich, transparent oder auch nur ansatzweise zu händeln ist, dürfte jedem klar sein, der einmal versucht hat, sich durch den endlosen, unsortierten, x-fach-doppelten Datenmüll zu arbeiten.
    In jedem Wirtschaftsunternehmen, ja selbst in jeder öffentlichen Verwaltung, bekämen solche Dilettanten sofort den Stuhl vor die Tür gesetzt.
    Inhaltlich geschieht dabei so gut wie nichts - politisch überhaupt nichts.
    Nichts als fantasieloser, technokratischer Flachsinn.
    Dabei hängen die Piraten mit einem Traditionalismus an dem vorgenannten Chaos, dass jeder Versuch einer sinnvollen Änderung stante pede als „unpiratisch“ diffamiert, gemobbt und/oder per „shitstorm“ im Ansatz erstickt wird.

    Dabei unterschlagen in diesem Fall Frau Goetze und ihre Claqueure hier schlicht die Tatsache, dass auch im vergangenen Jahr – mindestens – ein Drittel der Piraten ihren Mitgliedsbeitrag NICHT bezahlt hat. Von „Zahlungsmoral“ daher kaum die Rede sein kann.

    Dass diese einschlägigen Erfahrungen eine weiter sinkende Zahlungsmoral für das laufende Jahr erwarten lassen, die gegen 2/3 nicht zahlende Mitglieder tendiert, scheint allenfalls folgerichtig im Gegensatz zu den durch nichts belegten Beteuerungen der Piraten-Zahlmneisterin.

    Aktuell scheinen ihre Einlassungen überdies wenig glaubhaft, da auch in NRW auf Nachfrage bis dato jede Menge Beiträge sowohl nicht überwiesen, als auch vom Landesverband nicht abgebucht wurden. Eine angebliche Änderung der Abbuchungsmodalitäten ist mir nicht bekannt. Ein diesbezüglicher Hinweis, die Einzugsermächtigungen entsprechend zu ändern ist zumindest in NRW nie erfolgt. Technisch wäre das ein einziger Knopfdruck per E-Mail und sämtliche Parteimitglieder erhielten ein entsprechendes Schreiben.

    All dies zeigt, dass es mehr als fahrlässig ist, gerade bei den Finanzen auf nicht-professionelles Personal zurückzugreifen. Solcher Leichtsinn rächt sich erbärmlich. Allein aus den verlorenen Zinsen dürften sich entsprechende Personalkosten in großen Teilen kompensieren lassen.

    Aber für politische Spielkinder scheinen solche Dinge außerhalb des Denkvermögens.
  6. #135

    Ich zahle nicht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    48 Euro beträgt der Jahresbeitrag, doch nur wenige Piraten begleichen ihn. Die Zahlen sind alarmierend: Gerade einmal ein Drittel der Mitglieder überweist seinen Anteil an die Landesverbände. In Bremen zahlt keiner der Anhänger, in Niedersachsen sind es gerade einmal zwei.

    Mehrheit der Piraten zahlt Mitgliedsbeitrag nicht - SPIEGEL ONLINE
    Seit 2,3 Jahren habe ich als Mitglied schon keinen Beitrag gezahlt, nicht weil ich es nicht wollte, oder sauer war, oder alles umsonst haben will (LOL!) wie es hier manche denken. SONDERN WEIL ICH EINFACH NICHT KONNTE. Ich wurde nicht aus der Partei geworfen, aber ich kann seit dem nicht Mit-Abstimmen. Das ist OK. Ich bin dankbar dass ich nicht geschmissen wurde, und will meine Versäumnisse nachholen. Mir ist die Partei nach wie vor ultra-wichtig. Und anstatt Geld investierte ich Manpower. Das ist kein Problem für die Piratenpartei, anscheinend nur für die Presse und ein paar außerparteiliche Lästermäuler.