Energiewende für Elektroautos: Tauschen statt Tanken

Benjamin DürrDas Unternehmen Better Place will die Probleme von Elektroautos lösen. Statt den Akku stundenlang aufzuladen, wird er an Wechselstationen in wenigen Minuten vollautomatisch ausgetauscht - der Fahrer muss dafür nicht einmal aussteigen. Taugt das Verfahren wirklich? Der Test.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/b...-a-883105.html
  1. #190

    Zukunft

    Zitat von zompel Beitrag anzeigen
    Eine Grossstadt:
    Mehrere Tausend Autos suchen eine Volle Batterie. Tagtäglich. Wo kommt der Strom für die Ladestionen her. Armdicke Leitungen am Stromnetz?
    Immer diese Konzepte für das Barbieland
    Schmarren: gerade für Pendler sind Eletro-Autos prädestiniert.
    Selbst wenn der gesamte Verkehr elektrifiziert würde, würde das versorgungsmässig wenig Probleme bereiten.
  2. #191

    Die Idee ist doch ganz charmant.

    Sicherlich ein sinnvoller Schritt von vielen in Richtung E-Mobilität. Wäre doch mal ein Versuch wert!

    Leider haben wir Deutschen uns zu sehr in 150%ig technologisch perfekte Systeme verbissen - entsprechen das Feedback hier um Forum zu diesem Ansatz: Zu teuer, zu einfach, zu klein, keine ausreichende Kapazität. Wohin das führt sehen wir bei den großkopferten Größenwahnsinnsprojekten wie S21, BER und Elb-Philo. Vor lauter Anspruch und Perfektion kommt alles zum erliegen oder noch schlimmer: Wenn die Kosten sich nicht mindestens verdoppeln tun wir es nicht.

    Daher begrüße ich solche Innovationen die für einen Grossteil der deutschen Autofahrer durchaus funktionieren könnte. Wenn man es denn testen würde. Bevor man es zu Tode redet.
  3. #192

    130 km? iss ja toll.....

    Zitat von prophet46 Beitrag anzeigen
    So ein besserwisserischer Schmarren. Im jüngsten Testbericht zur Wintererprobung des BMW i3 in Finnland heißt es im Focus: „Wir haben auch bei der Kälte hier in Schweden zwischen 130 und 160 Kilometern Reichweite“, sagt Gesamtprojektleiter Andreas Feist."

    Erprobung BMW i3 / i8: Öko-Sportler und Cityflitzer - Erprobung BMW i3 / i8 - FOCUS Online - Nachrichten
    .... wenn ich dann noch 30km bis zur nächsten Akku-Tausch-Station mit verfügbaren (vollen) Akkus fahren muss dann sind's noch 100 km :-(((
  4. #193

    solche technische Ignoranz

    Zitat von prophet46 Beitrag anzeigen
    Schmarren: gerade für Pendler sind Eletro-Autos prädestiniert.
    Selbst wenn der gesamte Verkehr elektrifiziert würde, würde das versorgungsmässig wenig Probleme bereiten.
    hat schon andere Projekte zu Fall gebracht. Ich sach nur S21, BER.....
  5. #194

    Erfahrungswerte

    "Typische Nutzerprofile wie der Berufspendler können
    schon heute mit den Reichweiten
    durchschnittlicher Elektrofahrzeuge beantwortet wer
    den: An über 80 % der Tage eines Jahres werden
    weniger als 40 km zurückgelegt. Die Hälfte aller un
    ternommenen Wege in Deutschland ist kürzer als
    fünf Kilometer. Das durchschnittliche Automobil steht an rund 23 Stunden am Tag. Befindet sich in
    der Nähe des Parkplatzes eine Ladestation, d.h. konventionelle Steckdose, besteht ausreichend Zeit
    für das Beladen der Batterie. Ein haushaltsüblicher
    Anschluss benötigt rund vier Stunden, um 12
    Kilowattstunden Strom zu laden, womit ein Elektro-Smart unter optimalen Bedingungen rund 100 km
    weit fährt.
    Quelle: Studien zur Markteinführung von Elektromobilität
  6. #195

    Ich

    Zitat von kenterziege Beitrag anzeigen
    Stimmt - aber nur zur Hälfte. Der Benzinpreis wird steigen. Aber er müßte in einem Umfang steigen, der Tumulte auslösen würde, bevor Ihre Rechnung aufgeht. Davor gibt es Erdgas als Altenative. Preiswert und realistisch in der Anwendung. Natürlich ist auch Erdgas endlich - aber zunächst mal in ausreichender Menge vorhanden!
    denke erneuerbares Methan/Erdgas aus Ökostrom und C02(Power to gas) ist ein richtiger Schritt. Batteriebetrieb wird in der Stadt erfolgreich sein, z.B. bei solchen
    Entwicklungen:
    Vernetzte Fahrzeuge: Elektrohausauto | Auto | ZEIT ONLINE
  7. #196

    Zitat von citizengun Beitrag anzeigen
    Der Vorrat ist ja eben das Problem, denn er gilt für jede Tankstelle. Fragen sie mal einen Logistiker was allein das Vorhalten von leerer Lagerkapazität kostet und das für jede Tankstelle. ...
    Aber das Benzin erscheint auf magische Weise in der Zapfsäule!?
  8. #197

    Wird...

    Zitat von tubolix Beitrag anzeigen
    meinen Sie wirklich, daß in absehbarer zeit 40.000mio oder anders gesagt 40 milliarden e-autos durch DE rollen ? bis es soweit ist dürften sämtliche probleme der menschheit gelöst sein :)
    ... wohl so schnell nicht kommen dass jeder Führerscheininhaber im Durchschnitt 800 e-Autos hat.
  9. #198

    Das

    Zitat von tubolix Beitrag anzeigen
    warum eigentlich kein solarmodul auf's autodach ? was hier als batterieschutz für 20 € geht muß doch ausbaufähig sein. und auf paar tausender mehr oder weniger kommt es ja momentan bei e-mobilen nicht an. KFZ, Solarpanel: revolt Solar Batterieschutz - LADEgerät / DSL
    eine schliesst das andere nicht aus. Ich kriege eh nie einen Parkplatz im Schatten. Dann kann in den 8 Stunden bis ich wieder heim fahre auch die Sonne wieder aufladen. Gute Idee.
  10. #199

    Warum nur die Batterie, warum nicht gleich das ganze Auto?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Unternehmen Better Place will die Probleme von Elektroautos lösen. Statt den Akku stundenlang aufzuladen, wird er an Wechselstationen in wenigen Minuten vollautomatisch ausgetauscht - der Fahrer muss dafür nicht einmal aussteigen. Taugt das Verfahren wirklich? Der Test.

    Better Place: Schneller Akkutausch in fünf Minuten - SPIEGEL ONLINE
    Wenn ich als Motorradfahrer, der noch nie ein Auto hatte, das emotionslose unpersönliche Verhältnis der meisten Autofahrer zu ihrem Fahrzeug betrachte frage ich mich worin denn für einen typischen Autofahrer der Unterschied zwischen zwei Alternativen bestehen sollte:
    - Man besitzt einen persönlichen Elektro-PKW nur teilweise, nämlich ohne Batterie, und mietet dauernd irgendwelche Batterien, die schon andere benutzt haben und die andere benutzen werden oder
    - Man besitzt überhaupt kein eigenes persönliches Fahrzeug, sondern wenn die Batterie zur Neige geht fährt man zur Tausch-Station und holt sich ein anderes.

    Ich kann diesem Einerlei aus immer denselben einheitlichen PKW, die keine Unikate sind, nicht auffallen, in deprimierenden Lackierungen herumfahren und nicht das geringste Anzeichen von Geschmack und Individualismus erkennen lassen keinerlei Anzeichen dafür entnehmen, dass es einem typischen Autofahrer wichtig sei, sein eigenes persönliches Fahrzeug zu genießen.
    --
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