Energiewende für Elektroautos: Tauschen statt Tanken

Benjamin DürrDas Unternehmen Better Place will die Probleme von Elektroautos lösen. Statt den Akku stundenlang aufzuladen, wird er an Wechselstationen in wenigen Minuten vollautomatisch ausgetauscht - der Fahrer muss dafür nicht einmal aussteigen. Taugt das Verfahren wirklich? Der Test.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/b...-a-883105.html
  1. #10

    Das wäre doch ein sinnvoller Einsatz

    für unser Regulierungs-Wüter: Förderung von E-Mobilen nur noch, wenn das Konzept Austauschakku unterstützt wird (ggf. eben mit mitgelieferten Adaptern) und der Anschluß standardisiert ist ... oder sind dann da die Lobbyisten zuschnell wieder davor ...?
  2. #11

    Das ist so logisch...

    ... dass ich mich schon seit Jahres frage, warum weiter die Idee verfolgt wird, jeder soll mit einem Kabel sein Auto einstöpseln. Wie soll das gehen in Wohnstraßen in Großstädten??

    Das Akku-Konzept löst gleich mehrere Probleme: Unbegrenzte Reichweite, Infrastruktur wie Tankstellen ruckzuck aufbaubar, Arbeitsplätze für Tankwarte, Zwischenspeichern von Ökostrom, Nutzung von schwächer werdenden Akkus als Puffer fürs Netz, Nutzung von nächtlichem Windstrom, immer neueste Technologie an Bord usw. usw.

    Man kann schon fast Sabotage vermuten, wenn mit anderen Konzepten versucht wird vorzuführen, dass E-Mobilität NICHT geht.
  3. #12

    Irrsinnig teuer!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    der günstigste Tarif mit 10.000 Kilometern inklusive umgerechnet rund 200 Euro im Monat
    Better Place: Schneller Akkutausch in fünf Minuten - SPIEGEL ONLINE
    Ich gehe mal davon aus dass die 10.000 sich auf ein Jahr beziehen, diese Information fehlt kurioserweise im Artikel. Falls das so ist dann zahlt man 200 Euro für 800 km, also 25 Euro pro 100 km, allein für die Batterie. Das wird dann wohl ein Riesenerfolg werden. Ich denke ich kaufe lieber mir einen riesigen amerikanischen Geländewagen um Geld zu sparen!
  4. #13

    leider nicht

    so pfiffig die Idee ist, sie wird sich nicht durchsetzen. In den 80ern haben sich nicht mal run-flat-Reifen durchgesetzt (die auch ohne Luftdruck eine Notlauffunktion gehabt hätten), weil alle Reifenwerkstätten ihr Equipment dafür hätten umstellen müssen. Alles, was von jetzt auf gleich und für immer eine neue Infrastruktur benötigt, ist zum Tod vor der Geburt verurteilt.
  5. #14

    Eine gute Idee, aber

    die Autohersteller werden schon einen Weg finden, damit sich diese Lösung nicht durchsetzt. Ich habe den Eindruck, keiner ist wirklich an einem Ergebnis interessiert - jeder möchte sein eigenes Süppchen kochen, anstatt das große Ganze im Blick zu behalten.
  6. #15

    Was ein Beschiss...

    Wenn man die Kosten aus Dänemark umrechnet dürfte der Wagen satte 15 Liter auf 100 km verbrauchen!!! Benzin!
  7. #16

    zukunft

    das ist die zukunft und sollte vom staat gefördert werden,auch wenn die Innenstädte der Grossstädte vom abgas(stickoxide,russpartikel,feinstaub)freigehalt en werden sollen
  8. #17

    optional

    Es gibt noch ein Problem: Die Qualität der Akkus lässt irgendwann nach. Ich fahre nun zu dieser Akkutankstelle lasse mir einen Akku austauschen und schon hab ich irgendein Schrottteil bekommen, was nach einer Stunde schon den Geist aufgibt. Und da die Batterien ziemlich teuer sind, ist das keine Lappalie die man einfach so übersehen kann.
  9. #18

    Man stelle sich das im Berufsverkehr vor

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Unternehmen Better Place will die Probleme von Elektroautos lösen. Statt den Akku stundenlang aufzuladen, wird er an Wechselstationen in wenigen Minuten vollautomatisch ausgetauscht - der Fahrer muss dafür nicht einmal aussteigen. Taugt das Verfahren wirklich? Der Test.

    Better Place: Schneller Akkutausch in fünf Minuten - SPIEGEL ONLINE
    Eine Grossstadt:
    Mehrere Tausend Autos suchen eine Volle Batterie. Tagtäglich. Wo kommt der Strom für die Ladestionen her. Armdicke Leitungen am Stromnetz?
    Immer diese Konzepte für das Barbieland
  10. #19

    10.000 km für 200.- € mtl.

    Wenn die 10.000 km inklusive monatlich gelten, dann ist das ein super Angebot. Aber wer fährt 10.000 km monatlich?
    Glaub ich nicht. Tatsächlich Taxis vielleicht...
    Außerdem lädt man sein E-Mobil ja auch immer nachts selbst auf,
    wenn man daheim ist.
    Wenn die 10.000 km inklusive für ein Jahr gelten...
    12 x 200.- € = 2400.- €
    2400.- € / 1.60 €/l (aktueller Benzinpreis) = 1500 l Super E5
    Mein Auto braucht ca. 5 l / 100 km also -->
    1500 l / 5 l = 300 ; 300 x 100 km = 30.000 km

    ok, Anschaffungskosten und Wartung des Akkus mögen wegfallen, trotzdem...
    am Arsch die Räuber und die Waldfee....