Bayern: Koalition einigt sich im Streit um Studiengebühren

DPAKompromiss nach monatelangem Streit: Die bayrischen Regierungsparteien FDP und CSU haben nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa die Diskussion um Studiengebühren beendet. Was sie genau vereinbart haben, wollen die Parteien noch am Abend verkünden.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-885208.html
  1. #10

    Geld vorhanden ?

    ja da gebe ich Ihnen recht. Geld wäre da, Schulden zurückzahlen wäre auch mal löblich, das wäre echt mal was neues. Was die FDP nicht sagt (jedenfalls nicht vor der Wahl) ist, wo sie das Geld hernehmen will. Ich nehme nicht an, das die den Spitzensteuersatz erhöhen wollen.
  2. #11

    Zitat von dasdondel Beitrag anzeigen
    ja da gebe ich Ihnen recht. Geld wäre da, Schulden zurückzahlen wäre auch mal löblich, das wäre echt mal was neues. Was die FDP nicht sagt (jedenfalls nicht vor der Wahl) ist, wo sie das Geld hernehmen will. Ich nehme nicht an, das die den Spitzensteuersatz erhöhen wollen.
    Es ist auch nicht notwendig, Steuersätze zu erhöhen. Wir haben kein Einnahmeproblem, sondern ein Ausgabeproblem. Dort muss man ansetzen, dann ist genug Geld (auch für einen Schuldenabbau) vorhanden.
  3. #12

    Bayern:Koalition einigt sich im Streit um Studiengebühren

    Zitat von dasdondel Beitrag anzeigen
    ja da gebe ich Ihnen recht. Geld wäre da, Schulden zurückzahlen wäre auch mal löblich, das wäre echt mal was neues. Was die FDP nicht sagt (jedenfalls nicht vor der Wahl) ist, wo sie das Geld hernehmen will. Ich nehme nicht an, das die den Spitzensteuersatz erhöhen wollen.
    Ich vermute mal,dass die FDP dem nächsten bayerischen Landtag
    gar nicht mehr angehören wird,da braucht sie sich gar keine Gedanken
    mehr zu machen,ob eine Spitzensteuersatzerhöhung sinnvoll wäre!
    Bevor die FDP Steuern erhöht,wird sie aber eher Subventionen und
    Sozialausgaben kürzen!
  4. #13

    optional

    Wer hat denn da wieviel Kreide gefressen?
  5. #14

    Die Studiengebühren werden zurückkommen

    Ich wette, dass in 10 Jahren die Studiengebühren wieder zurückkommen. Zum einen, weil das Geld wirklich gebraucht wird, wenn die Forschung in Deutschland internationales Level halten soll, zum anderen, weil sie gerecht ist. Das hören Studenten nicht gerne (war ja früher auch einer), aber die meisten Studiengänge dienen dem beruflichen Aufstieg. Gut, bei dem Mediziner, Lehrer, Apotheker und anderen wird das Studium vorausgesetzt, aber dafür werden die Leute auch besser entlohnt als der Durchschnitt. Die Lasten werden aber auf alle verteilt, auch auf die, die nie studiert haben. Ist das gerecht? Schließlich bezahlt der Staat auch keinen Führerschein, der für die meisten Berufe fast eine Voraussetzung ist. Forschung gehört durch das Studium finanziert, aber nicht das Studium. Da sollten die Studenten ihren Beitrag leisten. Das Argument, dass Gebühren ärmere Abiturienten vom Studium abhalten, stimmt übrigens nicht. Außerdem kann man das Problem mit anderen Mitteln lösen.
  6. #15

    Gescheit

    Zitat von bibergockel2 Beitrag anzeigen
    Bevor die FDP Steuern erhöht,wird sie aber eher Subventionen und
    Sozialausgaben kürzen!
    Na, das wäre ja auch das Gescheiteste!

    Und Ihre Ansicht, dass die FDP dem nächsten bayrischen Landtag nicht angehört, teile ich nicht. Ich bin davon überzeugt, dass über die Zweitstimmen lockere 8-10% zustande kommen.
  7. #16

    Zitat von Der_große_Mutato Beitrag anzeigen
    Ich wette, dass in 10 Jahren die Studiengebühren wieder zurückkommen. Zum einen, weil das Geld wirklich gebraucht wird, wenn die Forschung in Deutschland internationales Level halten soll, zum anderen, weil sie gerecht ist. Das hören Studenten nicht gerne (war ja früher auch einer), aber die meisten Studiengänge dienen dem beruflichen Aufstieg. Gut, bei dem Mediziner, Lehrer, Apotheker und anderen wird das Studium vorausgesetzt, aber dafür werden die Leute auch besser entlohnt als der Durchschnitt. Die Lasten werden aber auf alle verteilt, auch auf die, die nie studiert haben. Ist das gerecht?
    Ja! Denn 1.) zahlen die, die studiert haben, im Durchschnitt aufgrund weitaus besserer Bezahlung viel mehr Steuern als die, die nicht studiert haben, und zahlen daher die Kosten ihres Studiums später komplett (!) an die Steuerkasse zurück, und 2.) haben auch die, die nicht studiert haben, ein fundamentales und existenzielles Interesse daran, dass es GENAU die von IHNEN genannten Berufsgruppen ("Mediziner, Lehrer, Apotheker"...) gibt. Dies als eine Art Egotrip und Privatvergnügen darzustellen, für das die Betreffenden doch bitteschön selbst aufkommen sollen, geht einfach nur total an der Wirklichkeit vorbei.
  8. #17

    Zitat von dasdondel Beitrag anzeigen
    ja da gebe ich Ihnen recht. Geld wäre da, Schulden zurückzahlen wäre auch mal löblich, das wäre echt mal was neues. Was die FDP nicht sagt (jedenfalls nicht vor der Wahl) ist, wo sie das Geld hernehmen will. Ich nehme nicht an, das die den Spitzensteuersatz erhöhen wollen.
    Man könnte zum Beispiel die Transfersummen aus dem Länderfinanzausgleich dafür einsetzen, statt das Faß ohne Boden zu unterstützen, das sich Berlin nennt.

    Wenn an die deutschen Länder die gleichen Maßstäbe wie in Euroland angelegt würden, wäre Berlin schon längst unter Aufsicht gestellt worden und man würde von Außen Reformen erzwingen.
  9. #18

    Bleibt nur noch Niedersachen!

    Niedersachen - ein neuerdings SPD-regiertes Bundesland - will die Studiengebühren erst zum Herbst 2014 abschaffen! Wie peinlich ist das denn? Erst hat die SPD mit der Abschaffung Wahlkampf gemacht (und sicherlich ein paar Stimmen von 1000 Euro pro Kind und Jahr zahlenden Eltern erhalten) und nun eiert sie eine halbe Legislaturperiode damit rum! Lässt sich sogar von den Bayern überholen! War aber irgendwie auch nicht anders zu erwarten - SPD eben!
  10. #19

    Aber nur...

    Zitat von Wildes Herz Beitrag anzeigen
    Ja! Denn 1.) zahlen die, die studiert haben, im Durchschnitt aufgrund weitaus besserer Bezahlung viel mehr Steuern als die, die nicht studiert haben, und zahlen daher die Kosten ihres Studiums später komplett (!) an die Steuerkasse zurück, und 2.) haben auch die, die nicht studiert haben, ein fundamentales und existenzielles Interesse daran, dass es GENAU die von IHNEN genannten Berufsgruppen ("Mediziner, Lehrer, Apotheker"...) gibt. Dies als eine Art Egotrip und Privatvergnügen darzustellen, für das die Betreffenden doch bitteschön selbst aufkommen sollen, geht einfach nur total an der Wirklichkeit vorbei.
    .., wenn die auch wirklich Steuern zahlen, und nicht ihr Geld dann dank guter Bildung im Ausland bunkern :p