Demo: Protest gegen Stuttgart 21 nimmt wieder Fahrt auf

DPA"Endstation - alle aussteigen!" Unter diesem Motto haben Tausende Menschen am Samstag gegen das umstrittene Bahnprojekt S 21 demonstriert. Die Gegner forderten erneut den sofortigen Baustopp - und skandierten gegen Bundeskanzlerin Merkel.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-885194.html
  1. #140

    Zitat von midocca Beitrag anzeigen
    die Landtagswahl entscheide über für und wider von S21 (sog.Mappus-Rettung),danach wieder bei der OB-Wahl("S21 geht nur mit Turner").Und alle,alle kamen zu den Wahlurnen.Und sprachen der Kanzlerin das vollste Mißtrauen aus. Domm gloffa.

    Alter Demokrat, einer der Unternehmer-gegen-S21.
    Was für ein Quatsch
    Ist Kaffeesatzleserei neuer Volkssport

    Ja, Merkel sagte: Wahl entscheidet mit über S21
    Und war das falsch?

    Und ja, Ohne CDU Bürgermeister hat es S21 schwerer
    Ist das auch falsch gewesen?

    Und ja, Merkel findet S21 gut
    Was ist daran falsch?

    Daraus eine Merkelschicksalsfrage zu machen ist ziemlich ulkig

    Mit derselben Begründung müsste man zum Bsp die letzte Bundestagswahl als Volksvoting für Pro Atomkraft deuten
  2. #141

    Zitat von solomong. Beitrag anzeigen
    Mathematik, Geologie, Physik, Chemie... und die sind alle stur und auch noch einsam? Gibt es eine Abhandlung über diese Philosophie; bitte nicht die Bibel anführen, Danke.
    Ach neee
    Schlichtung nicht gesehen?

    Die gebetsmühlenartige Widerholung machts nicht wahrer
  3. #142

    Sofort?

    Zitat von Baggebo Beitrag anzeigen
    Gebt endlich Ruhe!
  4. #143

    Zitat von rainer_daeschler Beitrag anzeigen
    An Ihrem Stil in diesem Forum müssen Sie noch arbeiten!


    Das weiß nicht mal Volker Kefer. Auf das Baurecht hätte es keinen Einfluss gehabt und die Bahn weiterbauen können mit den gerichtlich zugesprochenen Ausstiegskosten von 1,5 Mrd. €, statt den 931 Mio. € Kostenanteil des Landes laut Finanzierungsvertrag.

    Fraglich ist allerdings, ob das Gericht das für den Wähler durch SPD, Opposition, Bahn und OB-Schuster aufgebaute Schreckensszenario von 1,5 Mrd. € bestätigt hätte, da die Hälfte ja aus dem Grundstücksgeschäft zwischen Stadt und Land bestand. Ferner endet ein Rechtsstreit in der Höhe (der ist auch Richtern zu heikel) in der Regel in einem Vergleich, wo man sich irgendwo in der Mitte findet. Damit wäre man zwischen 350 und 750 Mio. € angelangt, je nach dem wie der Grundstücksaspekt bewertet würde.
    Also aktuell erinnere ich mich vor allem an folgendes:

    Die Grünen (Sie stimmten dem damals bei) wollten nach gewonnener Wahl "aufräumen"
    Wollten die dutzende versteckten Gutachten aus der Mappusschublade herausziehen und veröffentlichen

    Sie wollten die Verantwortlichen vor den Kadi zerren

    pssiert ist davon sehr wenig
    (sehr wenig=nichts)

    An was ich mich auch erinnere:
    Die im CDU Haushalt VOR der Landtagswahl vorgesehene Aufstockung der Zuschüsse für den Bahnverkehr wurde für den Grünenhaushalt ersatzlos gestrichen.
    6 Monate später wurde behauptet, das S21 schuld daran wäre das zuwenig Geld für den Bahnverkehr vorhanden ist
  5. #144

    ...

    Zitat von phaeno Beitrag anzeigen
    Eine interessante Theorie stellen Sie da auf. Die Verteuerung ist also nicht durch die Vertuschung der realen Zahlen vor dem Volksentscheid zustande gekommen, sondern durch die Verzögerung? brachte die Verzögerung denn mehr Materialbedarf mit sich? Oder mehr Arbeitsstunden für die Baufirmen? Oder trat eine rapide schleichende Inflation auf, von der nur der Bahnhof betroffen war? Und wie werden Steuergelder durch Proteste verschwendet? Plädieren Sie eher für eine Einschränkung des DEmonstrationsrechts so auf chinesische Art? halten Sie öffentliche Proteste immer für kriminell? Geheimnisse über Geheimnisse.
    Es ging mir um die nun zusätzlichen Kosten. War doch klar, daß schon die ursprünglichen Proteste für viele Firmen die Planungen durcheinanderbrachten und das man nun neu rechnen mußte. Wenn man dann statt normalem Baubetrieb zugrunde legte, daß es mit dem Protest so weiter geht, ist auch klar, daß dabei deutlich höhere Zahlen herauskommen mußten. Zumal sich ohnehin ständig vieles verteuert, z.B. Arbeitskraft, etc.

    Bzgl. des Demonstrationsrechts : Aus meiner Sicht ist das ein hohes Gut, von welchem vernünftig Gebrauch gemacht werden sollte, da es sonst eingeschränkt werden könnte (so wie man uns Volksentscheide verwehrt, weil behauptet wird, kleine radikale Gruppen würden diese mißbrauchen). Natürlich lege nicht ich fest, was vernünftig ist, aber im gegenbenen Fall habe ich den Eindruck, daß Mißbrauch betrieben wird und darüber habe ich mich geärgert.
  6. #145

    ?

    Zitat von phaeno Beitrag anzeigen
    ... ist klar im Vorteil. Der Begriff "kriminell" wurde vom Kommentator Nr. 5 verwandt, einem doch sehr eindeutigen Befürworter von S21.
    Ich habe "fast schon kriminell" geschrieben, also niemanden als "kriminell" bezeichnet. Von wegen Leseverständnis. Als klassischen S21-Befürworter würde ich mich nicht bezeichnen. Vielmehr möchte ich, daß in unserem Land größere Projekte plan- und umsetzbar bleiben. Wenn sich die Protestkultur durchsetzt, wird demnächst alles, was größer ist, als ein Eigenheim 20 Jahre und mehr dauern. Das ist nicht gut für die Wirtschaft, das Selbstwertgefühl und letztlich die Konkurenzfähigkeit DEs. Natürlich bin ich nicht dafür, nun einfach jeden machen zu lassen, wie er will, aber wieviel kostet die ganze Sache denn, wenn es so weiter geht ? Ehrlich gesagt, bin ich in der ganzen Sache eher zerrissen, weil klar ist, daß es technisch bessere Lösungen gegeben hätte.
  7. #146

    rkLÜGENinfo die Siebte

    rkinfo scheint von der DB AG zu sein. Die hält es auch nicht so mit der Wahrheit.
    Der Infrastrukturvorstand der Deutschen Bahn, Volker Kefer, hatte am Montag die vertraglich vereinbarte Sprechklausel aktiviert
    Das kann er aber laut Vertrag gar nicht einseitig sondern alle Vertragsparteien, müssen eine Überschreitung der Kostengrenze feststellen. Da müsste die DB AG aber erst einmal für alle Projektpartner ihre Kalkulationen zugänglich machen.

    Genauso übel wie der Filderdialüg der DB AG. Die Bürger haben sich mehrheitlich nicht für den Vorschlag der DB AG "Filderbahnhof PLUS" gestimmt sondern für einen Regionalbahnhof in Stuttgart-Vaihingen. Auch mit "Plus" liegt die zweigleisige, für 750 Millionen Euro geplante Haltestelle, im verkehrlichen Nirvana.

    Zitat von rkinfo Beitrag anzeigen
    Wir hatten die Volksabstimmung welche nun den Bau von S21besiegelte.
    Die Volksabstimmung hat u.a. den Kostendeckel bestätigt:
    Peter Hauk MdL: Argumente für Stuttgart 21 - YouTube
    (Peter Hauk, CDU)

    Zitat von rkinfo Beitrag anzeigen
    Ansonsten es ist Wahlkampf und alle AKWs in BW abschalten traut sich grün - rot auch nicht.
    Da gibt es das selbe Problem mit EnBW wie mit der DB AG. Auf welcher rechtlichen Grundlage sollte EnBW die Kernkraftwerke abschalten? Auf welcher rechtlichen Grundlage fordert die DB AG Geld vom Land für ihren "eigenwirtschaftlichen" Bahnhof?

    Die obige Sprechklausel spricht nirgendwo von Weiterbau. Man darf also auch über einen Ausstieg sprechen.
    Zitat von rkinfo Beitrag anzeigen
    Ich wohnte Anfang der 90er dort und man schon damals alle Lösungen durchgekaut und sich für S21entschieden.
    "Alle Lösungen" die man damals untersuchte, hatten nur den Sinn das Gleisfeld zu räumen. Es ging nicht um die beste verkehrstechnische Lösung, sondern rein um die Immobilien.

    Zitat von rkinfo Beitrag anzeigen
    Und Kopfbahnhof21 hatte zig Varianten welche ebenso Kompromisse wie S21gewesen wären.
    Der Unterschied zu S21 ist beim Kopfbahnhof, dass jede Variante sofort eine Verbesserung bringt während der gegen die Eisenbahnbauordnung verstoßende schiefe Bahnhof in jeder Ausbaustufe ein Rückschritt gegenüber heute wäre.
  8. #147

    es gibt zwei Möglichkeiten...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Endstation - alle aussteigen!" Unter diesem Motto haben Tausende Menschen am Samstag gegen das umstrittene Bahnprojekt S 21 demonstriert. Die Gegner forderten erneut den sofortigen Baustopp - und skandierten gegen Bundeskanzlerin Merkel.

    Demo: Protest gegen Stuttgart 21 nimmt wieder Fahrt auf - SPIEGEL ONLINE
    !. Will Merkel und Schäuble das Bahnprojekt S 21 als ihr Prestigeobjekt dann bitte müssen sie es aus eigener Tasche Finanzier, der Steuerzahler bleiben ausenvor.

    2. Klageerhebung gegen Merkel und Schäuble wegen vorsätzlichen Schädigung des Vermögen der Bürger.
  9. #148

    Thomas Strobls Abstimmung zu S21

    Zitat von Walther Kempinski Beitrag anzeigen
    OB-Wahl? Strobl? Sie meinen Turner, nicht Strobl. Ich sehe da jetzt keinen Zusammenhang. Vielleicht sollten Sie sich erst mal informieren.
    Ich weiß nicht für wen Sie hier schreiben, aber über die Umstände der OB-Wahl in Stuttgart wurden Sie nicht hinreichend mit Informationen versehen. Es war Thomas Strobl, der kurz vor der Ob-Wahl sie zur Abstimmung um Stuttgart 21 erhob, in dem Irrglauben, dass Sebastian Turner damit automatisch den selben Stimmenanteil wie das "Nein" zum Ausstiegsgesetz erhalten würde.
  10. #149

    !

    Zitat von Steeevyo Beitrag anzeigen
    Merkel ist nicht so daemlich. Sie weiss genau dass die Vollpfosten die immer noch gegen das Projekt sind (nachdem das Volk eindeutig entschieden hat), ihr sowieso nie die Stimme geben wuerden.

    Waehler wie ich dagegen wuerden ihr die sichere Stimme verweigern wenn S21 scheitern sollte.
    Jeder, der ein bisschen Kopfrechnen kann, weiss, dass sich fuer Merkel das anbiedern an die Fortschrittsfeinde nicht lohnt weil es ihr keine Stimmen bringt.
    Der gescheiterte Mitt Romney scheint also das Vorbild der Kanzlerin zu sein. Der glaubte auch, auf die Stimmen der Wähler verzichten zu können, die ihn - eigener Einschätzung zufolge - ohnedies nicht wählen.