Schrottreife "Lyubow Orlowa": Russisches Geisterschiff nähert sich Europa

APOhne Besatzung treibt die schrottreife "Lyubow Orlowa" im Atlantik, nun nähert sie sich Irland. Das russische Geister-Kreuzfahrtschiff ruft Umwelt-Aktivisten auf den Plan, sie fürchten eine Verschmutzung des Meeres. Doch niemand fühlt sich für das schwimmende Altmetall zuständig.

http://www.spiegel.de/panorama/lyubo...-a-885179.html
  1. #70

    Einfach zur dt. Küste schleppen...

    ...wir kümmern uns darum, wir zahlen die Entsorgung. Ist doch Ehrensache, wer, wenn nicht Deutschland. Der Zahlmeister Europas räumt auch diesen Mumpitz weg, dafür sind wir doch da. kein Akt!
  2. #71

    Zitat von jujo Beitrag anzeigen
    An alle welche sich Sorgen machen das da ein Schiff unbemannt und unbeleuchtet im Nordatlantik treibt und die Schiffahrt gefährdet sollten sich beruhigen, die Verdriftung Schiff wird beobachtet die ungefähre Position, der Seeraum wo es treibt ist bekannt und wird laufend in den NTM (notice to mariners) aktualisiert.
    Schiffe in dem in Frage kommenden Seegebiet werden schon achtgeben.
    Spon ist für diese infos natürlich nicht das richtige Medium!
    Danke für die Klarstellung.
    Die Kollisionsgefahr mit so einem stehenden Stahlkoloss, der bestens auf dem Radar sichtbar ist, dürfte minimal sein. Es kommt immer wieder vor, dass ein Container über Bord geht. Die sind bestimmt weit gefährlicher. (Werden auch per NTM gemeldet)

    Das internationale Seerecht sollte geändert werden. Kann doch nicht sein, dass man Schrott einfach "versehentlich" in internationalen Gewässern entsorgt. Wenn es sich jetzt nicht lohnt, das Altmetall zu verwerten, dann hat sich das von Anfang an nicht gelohnt. Es liegt daher nahe, dass der Unfall nicht so zufällig war.
  3. #72

    In Folge des Tsunamis in Japan hatte sich da ja ein Schiff losgerissen und trieb vor die Westküste von Amerika. Die US-Navy oder die Kanadier (weiß nicht mehr genau, wer da war) haben das Ding dann beschossen und versenkt.
    Wäre doch ein nettes und kostengünstioges Zielschießen für die europäischen Marinen?
    Jede Fregatte darf mal einen Schuss abgeben, und dann wird gelost, wer's versenken darf...
    So trainiert man die Crew und spart sich die Kosten für ein Zielschiff...
  4. #73

    Rule, Britannia! – Britannia rule the waves!

    Na, denn man too. Wunderbares Zielschiff. Wie früher Lazarettschiffe.
  5. #74

    Die bösen Russen

    Der Artikel erinnert an die Zeit des Kalten Krieges.
    Ist Russland noch Eigentümer?
    Unter welcher Flagge war das Schiff zuletzt?
    Überschrift ist überflüssig und falsch!
  6. #75

    Na,

    das wäre doch für Greenpeace oder einen der anderen Spendenmultis mal die Gelegenheit, wirklich etwas zu tun und einen Bergungsauftrag zu vergeben, damit das Schiff zur geregelten Endverwendung kommt. Aber die verstehen sich ja anscheinend vorrangig aufs Spenden heischende Gezetere...
  7. #76

    Interessant für das Militär ...

    ... denn dieses Schiff das nicht auffindbar ist, verfügt doch offenbar über bemerkenswerte Stealth Eigenschaften ... Und, was sagt das Seerecht über die Eigentumsverhältnisse? Wohl doch, wer das Schiff findet darf es behalten?!
  8. #77

    Um Gottes Willen!

    Zitat von Jan2607 Beitrag anzeigen
    In Folge des Tsunamis in Japan hatte sich da ja ein Schiff losgerissen und trieb vor die Westküste von Amerika. Die US-Navy oder die Kanadier (weiß nicht mehr genau, wer da war) haben das Ding dann beschossen und versenkt.
    Wäre doch ein nettes und kostengünstioges Zielschießen für die europäischen Marinen?
    Jede Fregatte darf mal einen Schuss abgeben, und dann wird gelost, wer's versenken darf...
    So trainiert man die Crew und spart sich die Kosten für ein Zielschiff...
    Stellen Sie sich doch nur den Shitstorm vor, der dann unweigerlich losbrechen wird, wenn man ein Schiff mit allen was drin ist so einfach versenkt: Altöl, Schweröl, Schwermetalle, Blei, PVC und die Antibiotika aus der Schiffsapotheke. Claudia Roth wird uns sofort erklären, das die unverantwortliche Versenkung dieses Schiffes am Waldsterben, Klimawandel, Sexismus und der Unterdrückung der Kurden Schuld ist. Kein Befehlshaber, der seine Sinne noch beisammen hat, wird sich das antun.
  9. #78

    Vor Irland?

    Wieso treibt das Schiff 'vor Irland'? Der Artikel sagt doch, dass es 2400 km westlich von Irland im Atlantik schwimmt und es unklar sei, wo es letztlich angeschwemmt wird.
  10. #79

    2-3 Millionen die keiner will?

    Das Schiff besteht aus 4000 Tonnen Stahl, beim aktuellen Stahlpreis also rund 2-3 Millionen, will das denn keiner?

    Bei uns am Sperrmüll grabbeln die Stahlsammler durch alte Kühlschränke und ähnliches und zernagen die wie Termiten, bei der Lyubow Orlowa gäbe es doch mal richtig was zu holen.

    Verlockend wäre natürlich das Ding als militärisches Übungsziel zu verwenden, der Dreck sinkt damit aber auch einfach auf den Boden. Naja, ein dreckiger Tropfen auf einen dreckigen Stein mitten in einem Dreckregen, wen störts...