Gutes Gas, schlechtes Gas

Mark Thiessen/ / National GeographicDie Förderung von Erdgas mittels der umstrittenen Fracking-Methode könnte die USA unabhängig machen von Erdöl-Importen. Doch der Energieboom hat eine unerwünschte Wirkung aufs Klima.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...-a-884268.html
  1. #90

    @amater

    ok. sprechen wir von umweltschutz und nicht von klimaschutz.

    dann verstehe ich nicht, warum bei einem artikel, welcher über umweltbeeinflussung berichtet, reflexartig mit hilfe der "spinnerei des klimawandels" für diese beeinflussung argumentiert wird. diese hat ja im -ersten schritt- auch wenig mit dem klima zu tun.

    also darf doch kritisch über das verfahren diskutiert und alternativen abgewogen werden.

    zudem brauchen wir uns über zuwenig co2 in der atmosphäre wohl keine sorgen machen. mir ging es im beitrag davor aber auch mehr um schadstoffe als klimawirksame oder ihrer meinung nach -unwirksame gase.
  2. #91

    Zitat von gegenrede Beitrag anzeigen
    Helme und Westen sind ganz normaler Arbeitsschutz und für jeden weithin sichtbar, was allerdings unterirdisch passiert sieht niemand.
    Ja, wo schweres Gerät eingesetzt wird, ist es Standard. Nur wurde kein Großgerät eingesetzt. Es ist übrigens sehr gut bekannt, was unterirdisch passiert. http://www.nlog.nl/resources/Worksho...Case_Study.pdf

    Zitat von gegenrede Beitrag anzeigen
    Sogar die G20 hat jetzt gegen die Großunternehmen "gepöbelt", weil sie weltweit zu wenig Steuern bezahlen.
    Meine Heimatgemeinde war einst die reichste des Bundeslandes. Dank Zentralstation von GdF-Suez: Die Gaz de France Suez (Hintergrund) ist es primär, die Steinitz reich gemacht hat. Wegen der hohen Steuerkraft der Gemeinde hat das Land die Zuweisungen an die Stadt Salzwedel gekürzt, in die Steinitz zum Jahresbeginn zwangseingemeindet wird. Quelle: Bürgermeisterin redet Tacheles und drängt auf

    Zitat von gegenrede Beitrag anzeigen
    Die Opfer von Naturkatastrophen müssen herhalten um von Tepcos Versagen abzulenken...
    Verhöhnung der 20.000 Toten par exelance!
    Zitat von gegenrede Beitrag anzeigen
    Nicht weil das ein Filmemacher behauptet,
    sondern weil niemand ausschließen kann, dass nicht doch Jahre/Jahrzehnte später die Gifte über Grundwasserströme in das Trinkwasser gelangen können.
    Tiefenwässer sind entkoppelt vom Grundwasser. Das ist ein naturwissenschaftlicher Fakt. Und von welchen "Giften" fabulieren Sie? Chemikalin=Gift, oder wie?
    Zitat von gegenrede Beitrag anzeigen
    Die USA sind ein riesiges Land, wenn dort in sehr dünn besiedelten Gebieten gefrackt wird, dauert es vielleicht sogar viele Jahrzehnte bis die Gifte ins Trinkwasser der Städte gelangen.
    Aha, also die Besiedlungsdichte entscheidet darüber, ob in mehreren Kilometern Tiefe verbrachte Stoffe ins Trinkwasser gelangen und nicht geologische Bedingungen?
  3. #92

    Fragwürdige Protestkultur

    Diejenigen, die sich so vehement gegen das Fracking engagieren, sind meist auch diejenigen, die sich vor Ort in den Bürgerinitiativen gegen Windkraft, Geothermiekraftwerke, Bioenergie, Solarparks, Stromtrassen etc. engagieren. Glauben Sie mir, ich spreche aus eigener frustrierter Erfahrung. Da das Thema Kernkraft durch ist, muss sich die Protestgemeinde ein neues Thema aufndie Banner schreiben. da bietet sich das Fracking wohl an. Der Blick über den eigenen Horizont hinweg ist dabei nicht gefragt (z.B. Das der Westen keine Rohstoffsicherungskriege mehr führen muss usw.). Es wird aber frei nach dem Motto protestiert: Energieverbrauch ja bitte aber Energieerzeugung nicht bei uns...
  4. #93

    Das brauchen wir nicht zu lernen,

    Zitat von Nachtheinigte Beitrag anzeigen
    Wir müssen das (Fracking) auch machen, unbedingt, denn von den USA lernen, heißt siegen lernen, koste es was wolle, was heißt hier Klimawandel, der gilt doch nicht für Konzerne, da muß Gewinn gemacht werden und das täglich, selbst auf die Gefahr hin, dass demnächst alles in Scherben fällt.
    das können wir schon. Herbeiführen eines hydraulischen Grundbruchs ist in der Grundwassergewinnung und bei der Kapazitätserhöhung bei Erdwärmebohrungen schon länger gebräuchlich, ein alter Hut; der Chemikalienzusatz beim 'fracking' dient nur dem Aufschließen der Kohlenwasserstoffverbindungen im Gestein, um das Methan freizusetzen bzw. eine Bessere Ausbeute zu erzielen und wird zur Grundwassergewinnung nicht benötigt, da dort die Erhöhung der Wasserwegsamkeit für den gewünschten Zweck völlig ausreicht. Bei Ölbohrungen wird die Methode seit den 60er Jahren routinemäßig verwendet, weltweit.

    Mit Klimaerwärmung hat beides nichts zu tun. Verluste an Methan aus Gas-Bohrlöchern mögen vorkommen, sie sind aber aus wirtschaftlichen Gründen unerwünscht (im Gegensatz zu Öl-Bohrplattformen, wo man das Gas sinnlos abfackelt, weil es angeblich unwirtschaftlich sei, es zu raffinieren und zu transportieren), werden also keineswegs in Kauf genommen oder gar provoziert.

    Wenn beim Herbeiführen eines hydraulischen Grundbruches ein Fehler gemacht wird, mag es in Einzelfällen vorkommen, daß die verpreßten Chemikalien in Grundwasser gelangen, das in der Regel 1000de Meter über den Zielformationen liegt - wenn ein Autofahrer einen Unfall verursacht, schreit aber auch niemand nach einem Verbot des Autoverkehrs. Auch dann nicht, wenn es sich um einen Tanklaster handelt. Das gilt auch für die gesamte chemische und pharmazeutische Industrie - es wird verbessert und weiterproduziert. Der Anti-Hype um die Methangaserzeugung ist außer durch Hysterie , verursacht durch Nichtwissen, nicht erklärbar.
  5. #94

    grüne Panikmache

    Fracking ist eine Riesenchance, die Abhängigkeit von Russen und Arabern zu verringern. - Methan entweicht übrigens massenhaft dem Hinterteil von Rindviechern und entsteht beim Reisanbau. Soll das jetzt auch gestoppt werden???
  6. #95

    Zitat von Tevje Beitrag anzeigen
    der Chemikalienzusatz beim 'fracking' dient nur dem Aufschließen der Kohlenwasserstoffverbindungen im Gestein, um das Methan freizusetzen bzw. eine Bessere Ausbeute zu erzielen
    Das ist schlichtweg falsch. Die Zusätze dienen dazu, den Sand oder andere feste Stützmittel in die Formation zu bringen (z.B. ndickung des Wassers, um Sand in Schwebe zu halten -> Zusatz Guar). Diese Stützmittel dienen der Offenhaltung der Risse. Ist bei Geothermiebohrungen nicht notwendig, da imRissystem Wasser zirkuliert und Flüssigkeiten nicht komprimierbar sind und somit ie Risse sich nicht schließen können.

    Zitat von Tevje Beitrag anzeigen
    Bei Ölbohrungen wird die Methode seit den 60er Jahren routinemäßig verwendet, weltweit.
    Erstanwendung fand in einer Erdgasbohrung 1947 statt. Ansonsten haben Sie prinzipiell recht.

    Zitat von Tevje Beitrag anzeigen
    im Gegensatz zu Öl-Bohrplattformen, wo man das Gas sinnlos abfackelt, weil es angeblich unwirtschaftlich sei, es zu raffinieren und zu transportieren
    Das kann so nicht verallgemeinert werden. Wenn möglich, wird das sogenannte Erdölbegleitgas genutzt. Nur in entlegenen Gegenden, die von einer Erdgastransportinfrastruktur abgekoppelt sind, wird das Gas abgefackelt, wobei daran gearbeitet wird, das zu minimieren. Ja, und es ist oft unwirtschaftlich, dieses Gas, was zum Teil drucklos anfällt, zu reinigen (oftmals höhere Kohlenwasserstoffe oder sogar Schwefelwaserstoff enthalten) und mittels Komprimierung über 1000e von Kilometern zu transportieren. Sonst würden diese gierigen Konzerne es doch nicht abfackeln.
  7. #96

    Zitat von piiter Beitrag anzeigen
    ..........

    Ach ja, schaut nach Staufen, wenn ihr wissen wollt, wohin unausgereifte Technologen führen können.
    In Staufen ist genau DAS gemacht worden, was die grünen Spinner immer favorisierten, obwohl wirkliche Fachleute von Anbeginn an sehr, sehr skeptisch waren.

    Übrigens ist auch die Erdwärme NICHT unendlich. Selbst im sehr aktiven Rotorua (Neuseeland) sind immer mehr heiße Quellen inzwischen tot, der "Thermal Park" hält sich mit Angeboten zum Lernen von Maori-Schnitzereien über Wasser!

    Früher hatte fast jedes Haus seine eigene Bohrung zur Erzeugung von Warmwasser, inzwischen gehts damit deutlich bergab. Wir waren im Abstand von zwölf Jahrenb dort, es war genauso erschreckend wie ernüchternd. Man sollte diese ganzen grünen Spinner mal dorthin schicken, damit sie LERNEN können, wie "Erdwärme" funktioniert!

    Nicht mal der charakteristische H2S-Geruch, den man früher in 30 km Umkreis roch, ist noch "richtig" da!!!

    Die geothermale Stromerzeugung ist fallend, obwohl laufend investiert wird.

    Alles mal zum kräftig NACHDENKEN!
  8. #97

    Danke für Ihre Belehrungen

    Zitat von sachgerecht Beitrag anzeigen
    Kein ernsthafter Wissenschaftler wird heute noch bestreiten, dass ein durch anthropogene Einflüsse verursachter Temperaturanstieg stattfindet. Selbst die von Exxon bezahlten Klimaleugner halten inzwischen ihre korrupte Klapp. Nur Sie haben anscheinend noch nicht mitbekommen, dass in Fachkreisen nicht mehr diskutiert wird, ob es eine globale Klimawärmung gibt, sondern nur noch wie schnell sich diese weiter entwickelt und mit welchen Folgen.
    Leider sind Sie einem Irrtum erlegen! Wissenschaft war noch nie ein Frage demokratischer Mehrheiten. Hier finden Sie eine Liste mit über 1000 peer reviewed Veröffentlichungen mit ebenso vielen Autoren (Wissenschaftlern), die sich kritisch mit den vom IPCC behaupteten Sachverhalten auseinandersetzen.
    Popular Technology.net: 1100+ Peer-Reviewed Papers Supporting Skeptic Arguments Against ACC/AGW Alarm
    Sie werden sehr grosse Mühe haben, auch nur einen unter diesen Autoren zu finden, der auch nur einen Cent von Exxon Mobile erhalten hat! Das sind unbedeutende Peatnuts, die die Erdölindustrie verteilt hat im Vergleich zu den Millardenbeträgen, die grosszügig aus Steuermitteln eingesetzt werden zur Gründung von Instituten/Institutionen (a la PIK oder IPCC, deren einzige Existenzberechtigung darin besteht, "nachzuweisen", dass der Mensch das Klima kaputt macht) oder zur Finanzierung der jährlichen Grossveranstaltungen, genannt COP, die regelmässig an den touristisch attraktivsten Orten dieser Erde stattfinden.
    Im übrigen scheint Ihnen entgangen zu sein, dass die Funktionäre des IPCC, die in Abstimmung mit ihren politischen Auftraggebern die Summaries for Policy Makers der Weltklimaberichte abfassen, sehr selektiv mit den in den technischen Berichten festgehaltenen Informationen umgehen und vielfach in klarem Widerspruch dazu stehen. Da wird er Weltöffentlichkeit vorgegaukelt, es handle sich um einen Konsens von tausenden von Wissenschaftlern. Erfunden haben die entscheidenen Aussagen (über den menschengemachten Klimawandel) vielleicht 50 (und mit schwachen Argumenten wie ich hier z.B. schon in Kommentar 45 festgehalten habe) und die anderen glauben die Story gerne, weil die Zustimmung eine ideale Quelle für Forschungmittel eröffnet.

    Übrigens, ist Ihnen bekannt, dass die Wachstumsrate von atmosphärischem Methan seit 1990 stark abnahm und teilweise sogar negativ war und ist? Wo bleiben denn da die fürchterlichen Emissionen aus den "auftauenden" Permafrostböden?
  9. #98

    Konsensus adieu

    Zitat von sachgerecht Beitrag anzeigen
    Kein ernsthafter Wissenschaftler wird heute noch bestreiten, dass ein durch anthropogene Einflüsse verursachter Temperaturanstieg stattfindet. ...

    ...<bla-bla-bla>...

    Verantwortungsbewusst denkende Mensch werden erkennen, dass angesichts dieser Bedrohungen keine Zeit mehr für eigennützige Spielchen bleibt.
    Umfragen unter Wissenschaftlern offenbaren ein ganz anderes Bild:

    Global Warming Consensus Of Scientists Looking More Like A Myth - Investors.com


    Gerade mal 36% der Geowissenschaftler und Ingenieure glauben an "antropogene Erwärmung".

    24% der Wissenschaftler halten die Klimaveränderung für einen ganz normalen natürlichen Zyklus.

    17% der Wissenschaftler, die doch meinen, die antropogene Erwärmung könnte stattfinden, glauben nicht, dass es in irgendeiner Weise ihr persönliches Leben beeinflussen wird.

    Die Geowissenschaftler und Ingenieure wurden befragt, da sie nicht Klima-Korrupt sind. D.h., ihre Karriere hängt nicht von ihrer Zugehörigkeit zu der Klima-Religion ab. Vergleich nicht-Katholiken in Katholischen Einrichtungen und "Skeptiker" ("Ketzer") in der Klimakirche-"Wissenschaft".

    Um so erstaunlicher ist der Zuwachs der "Klimaskeptiker" in der voll korrumpierten Klima-"Wissenschaft":

    Lefsrud and Meyer also note that "skepticism regarding anthropogenic climate change remains" among climate scientists. They mention, as well, that "the proportion of papers found in the ISI Web of Science database that explicitly endorsed anthropogenic climate change has fallen from 75% (for the period between 1993 and 2003) as of 2004 to 45% from 2004 to 2008, while outright disagreement has risen from 0% to 6%."

    D.h. sogar unter aktiven Klimawissenschaftler nur 45% glauben an AGW.
  10. #99

    Was wollen Sie andeuten?

    Zitat von RenegadeOtis Beitrag anzeigen
    Ah, die "Seit 2000 wirds kühler"-Nummer. Ja - selbst wenn man so interpretiert - das große Bibbern wird wohl nicht kommen.

    File:NASA-GISTEMP-Hemispheres.jpg - Wikimedia Commons
    Hier ist der "Hockey-Stick" aus Grönland:

    http://jonova.s3.amazonaws.com/graph...-10000-new.png

    ich würde mir schon über das große Bibbern Gedanken machen.

    Und was die letzten 17 Jahre angeht. Ob Sie es wollen, oder nicht, die "Erwärmung" ist leider zu ende.

    Sogar der Eisenbahn-Ingenieur Pachauri - aka IPCC-Chief und Klima-Nobel-Preis-Gewinner gibt es kleinlaut zu:

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