Freilassung auf Kaution: Pistorius kommt bei seinem Onkel unter

AP/dpaOscar Pistorius ist gegen Kaution freigekommen - doch sein Haus darf er vorerst nicht betreten. Der Spitzensportler ist deshalb bei seinem Onkel untergekommen. Der sagt: "Die Wahrheit wird siegen."

http://www.spiegel.de/panorama/justi...-a-885168.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Spitzensportler ist deshalb bei seinem Onkel untergekommen. Der sagt: "Die Wahrheit wird siegen."
    "SIEGEN"?

    Selbst *wenn* man ihm keinen Mord nachweisen könnte und selbst wenn es sogar stimmen würde dass es ein Unfall war dann ist und bleibt es trotzdem erstens eine schlimme Tragödie - für die Opferfamilie und eigentlich wohl auch für den "Täter" bzw. den "Unfallverursacher".

    Und er bleibt selbst wenn es ein Unfall war ein Schießwütiger Irrer.

    Allein die Tatsache wie die Täterfamilie auftritt, von "SIEG" spricht und wie sich Pistorius verhält zeigt ja wie weit es mit der "Reue" und dem Vertantwortungsbewusstsein ist...

    Einfach nur ohne Ende widerlich!

    Zumindest lässt sich ja anhand der Pistorius-Familie erahnen warum der Pistorius solch ein Mensch ist der wohl definitiv schon durch häusliche Gewalt aufgefallen ist und ja selbst gesagt hat dass wenn er Nachts nicht schlafen kann auf den Schießstand fährt...
  2. #2

    unglaublich...

    ...was man sich alles mit Ansehen, Ruhm und dem nötigen Kleingeld kaufen kann.
    Hat man eigentlich schon mal die Familie Steenkamp gefragt, ob sie ihren Schwiegersohn auch für unschuldig hält?!
  3. #3

    Schlimmer Familienklüngel

    Niemand von denen war dabei, als die Schüsse abgegeben wurden. Allein der Glaube an ihren Oskar und an das äußerst Unwahrscheinliche macht sie so sicher.

    Könnte noch verstehen, wenn die Eltern auch in ausweglosen Situationen an ihr Kind glauben, aber wenn fernere Verwandt sich derart voreingenommen solidarisieren, obwohl so vieles gegen den Beschuldigten spricht... ja dann kann man nur noch von üblem Familienklüngel sprechen.

    Es ist ein einziges Schmierentheater, was Polizei, Justiz, Anwälte, und die Familie des mutmaßlichen Mörders hier vor der Weltöffentlichkeit veranstalten.
  4. #4

    tendenziöser Blödsinn.

    Zum einen - das Vorverfahren hat nahezu keinen Hinweis erbracht dass Pistorius seine Freundin kaltblütig und absichtlich erschossen hat. Im wesentlichen entspricht das ganze der von Pistorius freiwillig eingeräumten strafbaren vorsatzlosen erfolgten Tötung. Die Kautionsauflagen sähen in Deutschland ähnlich aus - ein entsprechender Blick in's gesetz wäre ja mal ein Rechercheansatz.

    Was die Angelegenheit immer noch zu einer strafbaren - im deutschen Sinne "fahrlässigen" Tötung - macht und für die In Deutschland bei Ersttat unlängst 15 Monate Bewährungshaft (LG Hamburg) verteilt wurden.

    Und davon abgesehen - selbst bei einer fahrlässigen Tötung - der Mann hat dann ohne Vorsatz seine Partnerin erschossen. Wer mag da in den Spiegel schauen und von "siegen" sprechen - ausser in bezug auf die tatsache dass die gröbsten, tendenziösen Lügen (ein streitgespräch über 300-600m nachts, frühmorgens angeblich mithören ?... ahem) der Ermittlungsbehörden schon im Vorfeld in Fetzen liegen...

    Ich denke "freuen" kann sich hier niemand, ausser in der Hinsicht dass das verfahren jetzt ehrlicher verläuft
  5. #5

    optional

    Er kennt nur die von Version von Pistorius, eine andere gibt es schließlich nicht. Die Frage ist nur, ob er seiner Familie dasselbe erzählt hat wie dem Gericht.
    Aber glücklicherweise bekommt der Onkel somit auch etwas vom Rampenlicht des berühmten Verwandten ab....

    Ich könnte nicht einmal mit dem Gewissen weiterleben, meine Freundin versehentlich erschossen zu haben. Wie der Oscar das mit sich ausmacht, bleibt mir ein Rätsel.
  6. #6

    Das ist doch ein Witz! Ein Mörder wird einfach so auf Kaution freigelassen. Die Sache ist doch mehr als eindeutig! Wenn ich Abends mit meinen Partner ins Bett gehe, mitten in der Nacht wach werde und Geräusche höre, schaue ich als erstes nach, ob die Person noch neben mir im Bett liegt. Dann überprüft man ob diese Person im Bad ist und schieße nicht gleich los. Die Wahrscheinlichkeit, dass mein Partner im Bad ist, liegt verdammt hoch. Unfall?? Der Typ hat nicht alle Tassen im Schrank. Erst schießen und dann Fragen stellen. Er gehört in den Knast egal wie man es dreht! Entweder er wollte seine Freundin töten oder er hat psychische Probleme und gehört so oder so in den Knast !
  7. #7

    Kann dieses Gefassel nicht mehr hören

    Hatte er Prothesen an oder nicht? Aus welcher Höhe wurden die Schüsse abgefeuert. Hat er geglaubt, dass es sich um einen Einbrecher gehandelt hat? War er (schlaf-)trunken? Hatte er Haluzinationen? Hört doch auf mit dem Scheiß. Es war eine Hinrichtung! Schluß Aus Ende.
  8. #8

    Fehlentscheidung

    P hat selbst einen vorsaetzlichen Mord ( bewusstes und gewolltes Erschiessen eines angeblichen Einbrechers, der sich im WC eingeschlossen haben soll) eingeraeumt.
  9. #9

    Wahrscheinlich...

    Dass die Familie ihm glaubt, ist wohl normal. Sie glauben das, was sie glauben wollen. Oder tun zumindest so, weil sie ihn lieben.
    Ich denke auch nicht, dass Fluchtgefahr besteht, höchstens Suizidgefahr.

    Wenn eine Frau erschossen wird, dann ist in fast allen Fällen der Partner oder Ex-Partner der Täter, das ist statistisch erwiesen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass P. wusste, wen er da durch die Badezimmertür erschießt. Wenn man sich vorstellt, dass P. im Affekt (aus Eifersucht oder im Streit) seine Freundin erschossen hat, und ihm dann klar wurde, was er getan hatte, was würde er dann tun? Entweder er stellt sich der Polizei und gibt alles zu oder aber er denkt sich, dass er zumindest versuchen kann, möglichst glimpflich davonzukommen und sein Image zu retten, indem er sich eine Version ausdenkt, in der er als tragisches Opfer dasteht. Er wollte ja nur seine Freundin vor dem Einbrecher schützen, versehentlich hat er sie dabei erschossen.
    Die Story ist hanebüchen und meiner Meinung nach völlig unglaubwürdig, aber dass er eine Chance hat, damit durchzukommen, zeigt ja die Tatsache, dass die öffentliche Meinung gespalten ist und ihm viele Glauben schenken. Der Fall erinnert wirklich an O.J. Simpson, wo es den Anwälten gelungen ist, den Geschworenen solche Zweifel einzuimpfen, dass sie sich nicht im Stande gesehen habe, ihn zu verurteilen. Ich hoffe dass, falls P. tatsächlich wusste, was er tat, Forensik und Ballistik ihn überführen werden. Es wäre schlimm, wenn er mit einem Mord davonkäme, nur weil es keine Zeugen gab.