Lebensmittelskandal: Niebel will Pferdefleisch an Arme verteilen

DPAErst forderte ein CDU-Abgeordneter, aussortierte Lasagne mit Pferdefleisch an Bedürftige zu verteilen - jetzt unterstützt Entwicklungsminister Dirk Niebel den Vorschlag. "Wir können gute Nahrungsmittel nicht einfach wegwerfen", sagt der FDP-Politiker.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-885131.html
  1. #650

    Nun ja!

    Zitat von spiegelleser987 Beitrag anzeigen
    Das war auch nur einer in oberster Position, also auch die Elite repräsentiert. Ich bin zwar nicht in der Kirche, kenne aber jemanden, der dort arbeitet. Und der sieht es anders.
    Jeder kennt Jemanden.
  2. #651

    Pferde-Lasagne

    Zitat von rokitansky Beitrag anzeigen
    Der Vorschlag des CDU Abgeordneten lautete, die mit Pferdefleisch im einstelligen Prozentbereich durchmischten Fertiggerichte zu untersuchen, zu etikettieren und dann an die Tafeln zu verschenken.

    Ein hervorragender Vorschlag. Die Reaktionen der Tafelnutzer wie auch der Wohlfahrsverbände und der Tafelbetreiber waren negativ.

    Das ist mir vollkommen unverstäbdlich und zeigt, in welcher Parallelwelt wir leben.

    Gestern in "Brisant" wurde ein entlarvender Test durchgeführt:

    Passanten wurden befragt, ob sie Lasgane mit Pferdefleisch geschenkt essen würden. Von 5 Befragten antworteten 4 eindeutig mit Ja.

    Aber die Nutzer der Tafel und für die Wohlfahrtsverbände sowie einige Parteigrößen der Opposition ist dieses Angebot unter ihrer Würde.

    Wenn Rewe mir am Montag Lasagne mit Pferdefleisch kostenlos anbieten würde, ich würde sofort zugreifen.

    Es zeigt sich an dieser Geschichte wieder einmal, unserem Volk insbsondere den Bedürftigen het es offenbar immer noch viel zu gut.

    Diese Geschichte zeigt aber auch das heutige Anspruchsdenken und da will die Linke den Hartz IV Satz auf 500,-- EUR erhöhen.
    Gut genug für alle Schnäppchenjäger, wie man sieht. Wenn 4 von 5 nichts gegen eine Beimischung von Pferdefleisch einzuwenden haben, so sind das doch nur leere Lippenbekenntnisse. In der Praxis sieht das anders aus. Als Bedürftiger würde ich mich wie als Mensch zweiter Klasse fühlen, wenn ich mit solch einem Misch-masch-Fünf-Minuten-Fertigprodukt abgespeist werden sollte, nur weil mein Geldbeutel nichts anderes hergibt. Glaubhaft wirds erst dann, wenn Herr Niebel in seinem Ministerium beispielhaft voranginge. Das aber tut er nicht.
  3. #652

    Lieber Fleischverband

    Lieber ein Gaul in der Pfanne als eine Recycling Wurst auf dem Schneidebrett.

    Von Euren so hochgeschworenen "Traditions" Würste und zu Aufschnitt modelierter Puten, Hähnchen Masse will man lieber nicht näheres erfahren.

    Da wird einem übel
  4. #653

    Pferdegulasch

    Ich würde das Konservieren und einlagern. Es könnte im Wert steigen.
    Jenseits aller innenpolitischen Fragen, ja selbst jenseits der anhaltenden Euro oder Weltwirtschaftskrise gibt es ein Problem das dringenden Handlungsbedarf erfordert und vor allem auch Aufklärung, wegen der Lebensplanung.
    Vor ein paar Tagen lief Gandhi im TV. In einer Szene, vor dem Salzmarsch erklärt Gandhi John Walker, dem Reporter die Strategie des gewaltfreien Widerstandes, oder, wie man heute sagen würde, oppositionelle Strategie. Sinngemäss sagte Gandhi die Opposition muss Provozieren und wenn der Gegner nicht reagiert muss sie (zügig, Anmerk. d. Verf.) weiter provozieren, bis der Gegner, die Regierung reagiert, oder das Gesetz ändert.
    Das Bienensterben bedroht die Lebensgrundlegen in Europa. Ein drittel aller Bienenvölker sind im letzten Winter gestorben. Und wieviele krank? Angeblich kennt man die genauen Ursachen nicht, oder was ich vermute, hätte deren Beseitigung weitreichende auch Finanzielle konsequenzen für die chemische Industrie. Die Zeit drängt. Falls die Ursachen nicht bekannt sind, muss man vorsorglich alle Umweltgifte in der Landwirtschaft vermeiden, bis man genaue Ergebnisse hat. Wir dürfen diese Entscheidung nicht länger undurchsichtigen EU Arbeitsgruppen überlassen, die anscheinend gar nicht begreifen, welche Verantwortung sie gerade zocken. Ich rufe alle Bundesländer auf sich sofort mit Frau Aigner, die ja für den Bund zuständig ist zu verständigen und wenn sie weiter CSU Interessen vor die Lebensinteressen aller stellt und dazu ermächtigt ist selstständig Notfallpläne auszuarbeiten und noch im Frühjahr umzusetzen.Solange unklar ist, welche Spritzmittel die Bienen sterben lassen, müssen alle verboten werden und den Landwirten Hilfen gegeben werden auf biologischen Landbau umzustellen. Es ist nicht viel Zeit, die Bienen schwärmenbald. Ich habe das Argument gehört, das 50 000 Arbeitsplätze auf dem spiel stehen. In 3 Jahren sind die irreversibel weg, weil es dann nichts mehr zu spritzen gibt. Ich finde die Frage, warum es in Deutschland und Europa nicht genug Nachwuchs gibt relativ leicht zu beantworten, aber mich fragt ja keiner. Warum versteht niemand, dass das Bienensterben eine schlimmere Katastrophe ist, als Tschernobyl, oder Fukushima, wenn die Blütenpflanzen aussterben. Vielleicht ist dieses Jahr die letzte Möglichkeit was zu retten.
  5. #654

    Zitat von haarer.15 Beitrag anzeigen
    Gut genug für alle Schnäppchenjäger, wie man sieht. Wenn 4 von 5 nichts gegen eine Beimischung von Pferdefleisch einzuwenden haben, so sind das doch nur leere Lippenbekenntnisse. In der Praxis sieht das anders aus. Als Bedürftiger würde ich mich wie als Mensch zweiter Klasse fühlen, wenn ich mit solch einem Misch-masch-Fünf-Minuten-Fertigprodukt abgespeist werden sollte, nur weil mein Geldbeutel nichts anderes hergibt. Glaubhaft wirds erst dann, wenn Herr Niebel in seinem Ministerium beispielhaft voranginge. Das aber tut er nicht.
    Wenn jemand diese Art von Gericht gemieden hat dann wird er es auch mit Pferdefleisch ablehnen. Dieses Recht sollte jeder, unabhängig von der Bedürftigkeit, haben.

    Zu welchen Anteilen Rind, Pferd oder Schwein im Fertiggericht verarbeitet ist ändert an der Qualität nichts mehr. Wenn es gesundheitlich unbedenklich ist, ist es dann höchstens noch eine Geschmacksfrage.

    Wenn also jemand solche Fertiggerichte verzehrt, ohne sich als Mensch zweiter Klasse zu fühlen, gibt es eigentlich keinen weiteren Grund sich als solcher zu fühlen wenn man weiß, dass da auch Pferdefleisch enthalten ist.
  6. #655

    Deutschlands.....

    .....Edel-Arme lehnen das natürlich ab! Sie hungern hungern nicht, warum sollten sie da zugreifen? Schickt diese Lebensmittel zu den wirklich Armen, hier gibt es solche nicht!
  7. #656

    Zitat von Klapperschlange Beitrag anzeigen
    .....Edel-Arme lehnen das natürlich ab! Sie hungern hungern nicht, warum sollten sie da zugreifen? Schickt diese Lebensmittel zu den wirklich Armen, hier gibt es solche nicht!
    was haben denn SIE geraucht? Natürlich gibt es hier Arme und Bedürftige - manche haben kein Geld, manche kein Hirn. In dem Fall würde ich Sie zur zweiten Abteilung zählen.
  8. #657

    Recht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    .. "Wir können gute Nahrungsmittel nicht einfach wegwerfen", sagt der FDP-Politiker.

    hat er.Perd ist nicht ungesund, solange man es nicht reitet.
    Weg zu den Tafeln etc., falls abgelehnt wird, ab nach Afrika.
    Vernichten ? Wo dort täglich Menschen hungern und verhungern.
    Das geht garnicht.
  9. #658

    höchst bedenklich...

    denn dann müssen sie sich gründlich untersuchen lassen. Wenn Sie das Tote vertragen und das lebendige nicht sind sie hochgradig gefährdet. Ihnen droht das Leben eines Vampirs -wollen Sie das wirklich?
  10. #659

    Ego nährt am längsten..

    hauptsache Ihnen geht es gut. Das Leben der Tiere scheint sie nicht zu interessieren.
    Die Würde des Menschen ist unantastbar. Die des Tieres sollte es genau so sein.