Türkei: Westerwelle will zügige Verhandlungen über EU-Beitritt

AP/dpaDie Kanzlerin ist skeptisch - doch Außenminister Guido Westerwelle drängt auf Tempo bei den Verhandlungen über einen EU-Beitritt der Türkei. Auch Frankreich will neue Gespräche.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-885126.html
  1. #70

    Freizügigkeit

    Jedem, der einen EU-Beitritt der Türkei befürwortet, sei gesagt: Nach einer Übergangsfrist von einigen Jahren wird für die türkischen Arbeitnehmer Freizügigkeit herrschen. Dies wird nach seriösen Schätzungen dazu führen, dass innerhalb von wenigen Jahren bis zu 5 Millionen Türken nach Deutschland zuwandern werden. Wer das wirklich will, der soll es offen sagen.
  2. #71

    Zitat von Dalyan Delta Beitrag anzeigen
    BIP pro Kopf 2011:

    Bulgarien 7.158 $
    Rumänien 8.405 $
    Türkei 10.524 $
    Einwohner:
    Bulgarien 7,3 Millionen
    Rumänien 19,0 Mio
    Türkei 74,7 Mio

    Wenn man dann noch berücksichtigt, dass viele Millionen Türken hier Verwandte haben, kann man sich vorstellen, dass die jetzigen katastrophalen Zustände in vielen Städten durch Armutswanderungen aus Südosteuropa erst ein kleines Vorspiel ist für das, was dann kommt. Dann können wir das Licht in Deutschland ausmachen.
    Aber die Deutschen optieren ja in Wahlen für diese Zukunft.
  3. #72

    westerwelle macht die welle

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Kanzlerin ist skeptisch - doch Außenminister Guido Westerwelle drängt auf Tempo bei den Verhandlungen über einen EU-Beitritt der Türkei. Auch Frankreich will neue Gespräche.

    Türkei: Westerwelle will zügige Verhandlungen über EU-Beitritt - SPIEGEL ONLINE
    rückwärts.noch vor noch nicht all zu langer zeit war gerade er es
    der sich vehement gegen einen beitritt der türkei
    aussprach und immer nur von einer sogenannten
    priviligierten partnerschaft sprach.
    hofft er nun mit seinem vorstoss auf ein
    paar türkische wählerstimmen?
  4. #73

    westerwelle macht die welle

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Kanzlerin ist skeptisch - doch Außenminister Guido Westerwelle drängt auf Tempo bei den Verhandlungen über einen EU-Beitritt der Türkei. Auch Frankreich will neue Gespräche.

    Türkei: Westerwelle will zügige Verhandlungen über EU-Beitritt - SPIEGEL ONLINE
    rückwärts.noch vor noch nicht all zu langer zeit war gerade er es
    der sich vehement gegen einen beitritt der türkei
    aussprach und immer nur von einer sogenannten
    priviligierten partnerschaft sprach.
    hofft er nun mit seinem vorstoss auf ein
    paar türkische wählerstimmen?
  5. #74

    Ihre

    Zitat von Eldegar Beitrag anzeigen
    Ich finde, es wird zuwenig auf das "Warum" geachtet. Warum sollte die Türkei in die EU eintreten? Wer hat was davon, wer nicht? Und die Aussagen müssten belastbar sein, mit viel gutem Hoffen ist die EU nicht sehr weit gekommen auf dem Weg der inneren ......
    Antworten auf "warum sollte die TR nicht eintreten" haben Sie gegeben.
    Wenn man genau hinhört, wer so sehr den Beitritt der TR befürwortet od. anmahnt, weiß man auch, warum: Es sind jene, die einzig die Interessen die Polit- und Geld"Elite" vertreten, die in der Tat von jedem Beitritt profitieren.
    Einen anderen Grund (abgesehen von der Sichgtweise der USA zur geo-strategischen Lage) dürfte es gerade im Falle der TR, die ja nun wirklich nicht zu Europa gezählt werden kann, nicht geben.

    Während Brüssel diesem Erweiterungsmoloch gleichfalls weiter frönt, erweitert und verfestigt man sich doch damit seine Existenzberechtigung incl. Pfründe, zahlt die breite Masse der Bevölkerung die Zeche der Fehlentscheidungen, wie inzw. ja unwiderlegbar erwiesen ist.
    Und weil das ja bestens funktioniert (Krise hin, Krise her), sehen die undemokratischen Erweiterungsprotagonisten nicht den geringsten Grund, davon abzusehen.

    Gerade die entscheidenden Politiker tragen doch am wenigsten an den Lasten der falsch aufbauten EU- und €uro-Zone, wie sie auch sonst nicht für ihre schwerwiegenden ökonomischen Fehler zur Verantwortung gezogen werden.
    Ihre Pfründe haben sie gesichert - und sie verteidigen sie entsprechend.
    Und die Lasten der Bankenkrise, die ja nun auch nicht von einer breiten Bevölkerungsschicht verursacht wurde, wird dennoch im Wesentlichen auf diese Schicht abgewälzt, und zwar nicht ausschließlich über die Staatskasse.
    Auch die Art, wie Erdogan bisher stets auftrat, müsste zu denken geben, wie sich unter solcher Mentalität div. Verhandlungen gestalten könnten, ist es doch jetzt schon schwierig genug, in Abstimmungsprozessen zu einem Konsens zu finden (s.a. u.a. auch GB).

    Wahrscheinlich kostet die FDP das "Wollen" des Herrn Ww nicht mal Wählerstimmen, sind die doch im Wesentlichen unter der Profit-Klientel zu finden.
    Wie sonst als für diese Klientel kann dieser Mann "zügige Beitrittsverhandlungen" einer islamistisch-nationalistisch geführten TR wollen, abgesehen davon, dass die integrativen Problematiken der so extrem unterschiedlichen Kuturkreise nicht nur in DEU akut sichtbar sind?
  6. #75

    Zitat von fuzuli Beitrag anzeigen
    Die Interesse der Türken an der EU ist lange verloren gegangen. Es gab Zeiten, in der über 80% der Türken brennende Interesse an EU gezeigt haben, doch diese ist vorbei. Ernüchternd müsste für die EU sein, dass für sie in der Türkei nur noch 24.7% Anhänger übrig geblieben ist.

    Das Wahljahr 2014 in der Türkei ist für Erdogan sehr wichtig und diese kann er nicht mit 24.7% EU-Anhänger gewinnen. Sein Stimm-potenzial steigert sich mit jeden Kritik an der EU. Er greift nur noch EU an, wo immer EU im Tagesordnung erscheint, wo die EU mittlerweile auch sehr selten an seinem Tagesordnung vorkommt, wenn dann immer auch nur noch Negativ.
    Ach tatsächlich?

    Dann sollte er doch den Antrag auf Mitgliedschaft in der EU zurückziehen und mit einem Schlag hätte er mindestens 70% der Wählerstimmen hinter sich.
    Das wäre doch wunderbar und die perfekte Lösung für alle Beteiligten.
    Zitat von fuzuli Beitrag anzeigen
    Die Türken wissen, dass die EU mit einer Mitgliedschaft der Türkei zum Globalplayer aufsteigen wird und das will weder türkische Politik noch die türkische Wähler. Insgeheim hoffen die Türken auch, dass GB die EU verlässt und sie werden diese These zu unterstützen große Bereitschaft zeigen.

    Aeehhh, jetzt kann ich Ihnen nicht ganz folgen:

    Der türkische Wähler will NICHT, dass die EU - mit der Türkei - zum Global Player aufsteigt? Ja, warum denn nicht?

    Und sie wollen, dass GB die EU verlässt? Was haben sie denn davon?

    Ist das sowas wie der Fuchs, dem die Trauben zu sauer sind? ;-)
  7. #76

    Zitat von fuzuli Beitrag anzeigen
    Der Nasreddin Hodscha wird gefragt: "Auf welcher Seite des Sarges muss man bei einem Begräbnis gehen? Vor dem Sarg, dahinter, rechts oder links davon?"
    "Die Seite spielt keine Rolle", antwortete der Hodscha, "solange du nicht drinnen liegst!"

    So sieht die EU aus dem Blickwinkel der Türken aus.
    Ja, ja, der gute Aesop hat da laengst erkannt, was Sache ist.
  8. #77

    Seit wann will die Türkei überhaupt in die EU?

    DIe Türkei wollte in den 60er Jahren, also vor 50 Jahren(!) in die Europäische (Wirtschafts-)Gemeinschaft. Faktisch haben sie das schon lange erreicht. Wirtschaftlich haben sie alle Freiheiten und deutsche Firmen in der Türkei ebenso! Und das ist gut so!
    Aber die Mitgliedschaft in der EU ist ein Ja zu einer Wertegemeinschaft. Und dass die Türkei das will, ist mir neu!
    Seit 50 Jahren haben sie Zeit, diese Werte in ihrem Staat mit Leben zu füllen! Aber nur wenig ist da geschehen! Ausgerechnet die Dinge sind beseitigt worden, die den Islamisierungsprozess von Erdogan behindern könnte: die politische Macht der (republikanischen) Armee Atatürks sowie einige andere Reformen. Aber das ganze nationalistische Rechtssystem (Entrechtung der Kurdischen Minderheit -nur leicht entschärft-, Unterdrückung der armenischen Minderheit -was davon nach dem Völkermord noch übrig ist-, Hinnahme der mörderischen Unterdrückung der religiösen Minderheit der Alewiten, Entrechtung der christlichen Kirchen und Gemeinden, Unmenschliche Behandlung den Verurteilten Verbrechern, angeblichen Verbrechern und der Untersuchungsgefangenen -Beispiel des deutschen Jugendlichen unter dem Verdacht der Verführung des englischen Mädchens...-, Unterdrückung der Pressefreiheit, der Meinungsfreiheit, der Redefreiheit im Parlament, Abschaffung der Verurteilung von Menschen, die Kritik an diesen Verstößen gegen internationale Abkommen üben, usw.
    Die wissen seit 50 Jahren, dass sie diese Dingen ändern müssen, wenn sie in die EU wollen.
    Was sie wollen, sind die Vorteile für sich, aber Verpflichtungen in Sachen Demokratie und Menschenrechten einzugehen, lehnen sie seit 50 Jahren ab! Wer glaubt denn noch an den Willen, in die EU zu wollen mit diesen Verpflichtungen? Ich nicht!
    Für uns ist d i e Grundlage unseres Demokratie- und Staatsverständnisses das Bekenntnis, dass im deutschen Namen unvorstellbare Verbrechen an Juden, Zigeunern u.a. verübt haben und dass dies nie wieder geschehen darf. - Fragt mal die Türken, wie das mit dem Völkermord an 1,5 Mio armenischen Zivilpersonen ist! Vor kurzem sind Menschen noch vom Staat verurteilt oder von privaten(halbstaatlichen?) Killerkommandos ermordet worden, die es wagten, dieses Thema anzusprechen!
    Und die gleichen Politiker in Erdogans Partei wollen im Europaparlament für Demokratie sprechen, als größter Staat in wenigen Jahren?
    Nein danke zu solcher Verlogenheit!
  9. #78

    danke FDP

    Zum Grossen teil seid ihr nicht im unrecht was die menschenrechte in der Türkei angehen ich bin selber kurde aus der Provinz mus und ich muss sagen es hat sich einiges getan dank erdogan wer das nicht war haben will sind eh gegen den Islam die Eu besteht zum grössten teil aus christlichen Länder und wenn man sich So die italienischen Polizisten gesetze Gerichte anschaut oder französische wird der Volk auch nicht gestreichelt ich finde eine europäische Union muss Multi kulturell sein um Erfahrungen mit anderen Völker Religionen Kulturen Sitten speisen bestehen sonst kann es ja islamische Union baptistische Buddhistische oder katholische Union heissen meines achtens ist die Türkei ziemlich Eu reif mehr als Rumänien oder Bulgarien jedes land hat Fehler oder seht ihr es normal das ein alg 2 Empfänger mehr Geld als ein Arbeiter zu Verfügung hat es fehlt der Anreiz zu Arbeit in der Bundes Republik Deutschland oder das ein Kinder schÄnder minder bestraft wird als ein steuerentzieher oder das ein Ehegatte aus der Türkei zum Beispiel erst deutsche Kenntnisse haben muss der stufe l die der oder die jenige bis zur Visum Erteilung sowieso vergessen hat fasz ist Menschen Unachtsamkeit und sowas ist nicht in jedem Eu land Pflicht sieht ganz nach kleiner anti türkischer Verbreitung aus viele Mädchen gehen in anatoliem nicht zur Schule dann sollte es eine Ausnahme geben