Nach Raketenangriffen: Syrische Opposition boykottiert internationale Treffen

DPAIn Washington, Moskau und Rom sollte mit der syrischen Opposition über die Lage in dem Bürgerkriegsland gesprochen werden - nun haben die Rebellen die Treffen abgesagt. Angesichts Hunderter Toter protestieren sie so gegen das Ausbleiben militärischer Hilfe.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-885123.html
  1. #1

    keine Opposition

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nach Raketenangriffen: Syrische Opposition boykottiert internationale Treffen
    Es ist keine Opposition, sondern eine Bürgerkriegspartei. Eine (parlamentarische) Opposition wirbt um Stimmen aber tötet nicht.
  2. #2

    Die Opposition beklagt also mangelnde militärische Unterstützung und blockiert deswegen jegliche diplomatische Lösung, gleichzeitig beklagt man aber die "systematische Zerstörung" des Landes, die bei einer militärischen Lösung des Konflikts nur noch weiter voranschreitet? Darüber hinaus scheint ihnen aber der Bombenterror, vor allem gegen Zivilisten, weiterhin ein legitimes Mittel zur Kriegsführung zu sein. Nur wenn sich Assads Truppen entsprechend zur Wehr setzen, ist das Unrecht.
    So langsam sollte jedem klar sein, wie sehr den Rebellen wirklich am Wohle Syriens gelegen ist, egal wie viel oder wenig man alternativ vom "Regime Assad" halten mag.
  3. #3

    Und....

    verehrte syrische "Opposition", was ist z.B. mit den ueber 100 toten unschuldigen Menschen in Damaskus? Sind das keine Menschen? Oder sind das Kolleteralschaeden, die man im Kampf fuer Islamismus der schlimmsten Sorte in Kauf nehmen muss? Dreister, unverfrohrener und Doppelzuengiger geht es nicht mehr! Damit zeigt die "Opposition" in Syrien wieder einmal ihr wahres Gesicht! Und das ist die Fratze des Steinzeit-Islamismus genauso wie bei den Hauptsponsoren dieser "Opposition"!!
  4. #4

    Nichts als Ärger …

    … und die syrische Opposition ist beleidigt. Sollte man denn nicht die syrische Opposition besser internationale Opposition und Söldnertruppe nennen? Die Aufstellung spräche doch dafür. Soweit man aus anderen Quellen erfahren kann, sind die Syrer selbst eher geneigt Frieden im Land zu wahren. Auch wenn Assad nach hiesiger und ewig wiederholter Darstellung ein böser Despot ist, scheinen viele Leute eher ans Überleben zu denken als zwischen den Fronten aufgerieben zu werden.

    Auch die Frage, wie es den einzelnen Gruppen dann unter, von Schiiten, Alawiten, Christen usw. wohl ergehen könnte, wenn die „Gotteskrieger“ und vorgeblich religiös orientierten Kräfte denn erst einmal obsiegt hätten.

    Und bezüglich der 70.000 Toten können sich ja die „Freunde Syriens“ auch allerhand Bonuspunkte ans Revert heften. Die Zahl wäre wohl kaum zu erreichen gewesen, würden nicht die „Gutmenschen“ so intensiv die Freieheitskämpfer mit Waffen beliefern. Da stellt sich dann wieder die Frage wessen Interessen da die Oberhand gewonnen haben.

    Auch sind sich dort die USA und Al-Qaida zu Syrien ziemlich einig, das Morden geht weiter … (ok ein wenig zynisch). Wir müssen jetzt nur noch lernen, dass es „bestimmte Interessenlagen“ sind die das Sterben dort bestimmen. Menschliche Erwägungen und/oder Humanität sollte man aber in diesem Konflikt geflissentlich ausschließen, bei allen Beteiligten, von Damaskus über Washington und Moskau und zurück zu den den Freiheitskämpfern. Die armen Menschen sind nur das Argument um den Wahnsinn weiter betreiben zu können, für die Machtspielchen in der Region.
  5. #5

    An Friedensverhandlungen hat Katar und SaudiArabien kein Interesse

    Waffen, Gewalt, islamistische Unterdrückung und Vertreibung und Tötung Andersdenkender ist die Richtschnur des Handelns für die FSA "Aktivisten".

    Wer Friedensverhandlungen ablehnt, zeigt sein wahres Gesicht.
    An ihren Taten sollst Du sie erkennen, wie den Ölbaum an seinen Früchten.
    Wer jetzt noch weiterhin diese Bombenleger und Halsabschneider unterstützt oder stillschweigend duldet, ist mitverantwortlich für deren Taten.
  6. #6

    Rebellen verhandeln ?

    Vor 8 Monaten war Aleppo noch nicht befreit.

    Die Welt freut sich über das "befreite" Aleppo von heute,
    und dankt es diesen Rebellen. (leider Ironie)

    Glaube nicht an die Verhandlungsbereitschaft dieser Leute,
    Zu viele Lügner dabei,.
  7. #7

    diese

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Washington, Moskau und Rom sollte mit der syrischen Opposition über die Lage in dem Bürgerkriegsland gesprochen werden - nun haben die Rebellen die Treffen abgesagt. Angesichts Hunderter Toter protestieren sie so gegen das Ausbleiben militärischer Hilfe.

    Nach Raketenangriffen: Syrische Opposition boykottiert internationale Treffen - SPIEGEL ONLINE
    opposition hat für mich ganz klar einen dachschaden. die wollen mit garniemandem reden. die wollen einfach nur ihren steinzeit-gottesstaat herbeibomben (und vom ausland hebeigebombt bekommen).
    der plan in den angeblich "befreiten gebieten" eine eigene regierung zu installieren, ist übrigens sowieso zum scheitern verurteilt, weil al-nusra selbige wegbomben würde.
    (die häufung des wortes bomben in meinem beitrag lässt sich leider nicht vermeiden, weil dies die realität dieser "opposition" ist, die von deutschland unterstützt wird.....)
  8. #8

    Welche Opposition ?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Washington, Moskau und Rom sollte mit der syrischen Opposition über die Lage in dem Bürgerkriegsland gesprochen werden - nun haben die Rebellen die Treffen abgesagt. Angesichts Hunderter Toter protestieren sie so gegen das Ausbleiben militärischer Hilfe.

    Nach Raketenangriffen: Syrische Opposition boykottiert internationale Treffen - SPIEGEL ONLINE
    Die friedliche Opposition, die Opposition der friedlichen Opposition, die terroristischen islamistischen Brigaden, die "Freunde Syriens", die kurdische Bevölkerung etc. ?
    Ich bezweifle sehr, daß diese überhaupt irgendwelche Gemeinsamkeiten haben und bereit sind sich gleichgerechtigt an einen Tisch zu setzen.
    Um eigene Machtansprüche zu artikulieren, müssen sie nicht nach Moskau, Rom oder Washington reisen.
    Und diejenigen, die die Verbrechen in Syrien begehen, werden bei Gefahr ihrer eigenen Dingfestmachung nicht zu solchen Treffen reisen.
  9. #9

    Krieg

    Höchste Priorität muß das möglichst rasche Ende des Bürgerkrieges haben und nicht irgendwelche Fantasien ihn gewinnen zu können.
    Ablehnung von Gesprächen bei gleichzeitiger Forderung nach Waffen ist exakt das Gegenteil eines Versuches einer friedlichen Lösung.
    In Gesprächen hätte man z.B. die russischen Waffenlieferungen thematisieren können.
    Abgesehen mal davon glaube ich nicht, daß die Opposition noch irgendeinen Einfluß auf die tatsächlich kämpfenden Rebellen hat.