Studenten online: Warum wir kaum noch Zeitung lesen

Christian WernerViele Printmedien sind moribund, einige Zeitungen schon tot: Es gab mal Zeiten, da gehörte die graue Papierrolle unterm Arm zum Campus-Style. Und heute? Acht Studenten erzählen, wann sie heute noch Gedrucktes in die Hand nehmen.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...-a-883384.html
  1. #90

    Ich les zwar wenn ich bei meinen Eltern daheim bin unser Lokalblatt, um zu wissen, was der Trachtenverein am Wochenende gemacht hat und wo Bäume gefällt werden. Da ich aber morgens und abends im Bett auf dem Smartphone lese, kenne ich die Meldungen aus Politik und Wirtschaft eh.
    Spiegel hab ich zwar noch abboniert, wird aber kaum noch gelesen, da zunehmend schlechter.

    Ich finde, die Wirtschaftswiche lohnt sich fuer mich eher zum Lesen, als Tageszeitungen, da man hier auch nicht das zu lesen bekommt, was man am Abend zuvor, eins zu eins im Internet gelesen hat. Auch dir Zeit ist gut, auch wenn sie klar links positioniert ist.
  2. #91

    Man spart wo man kann

    Umso unverschämter sind die erzwungenen (Achtung: Neusprech) "Servicegebühren" der ÖR. Nachdem die Wirtschaft und die Politik sich dazu entschlossen haben, den Bürger auszubluten, muss man sehen, wo sich was einsparen lässt.
    Alle Infos, die in der Zeitung stehen, stehen auch im Netz. Und viel früher noch dazu.
  3. #92

    Eine Zeitung ist gefilterte, gewichtete Qualitätsinformation.

    wenn es man so wäre !! DIE Zeiten sind vorbei - diese Art der Zeitung gibt es nur noch in ein paar Fällen, die weiter abnehmen werden.
  4. #93

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Viele Printmedien sind moribund, einige Zeitungen schon tot: Es gab mal Zeiten, da gehörte die graue Papierrolle unterm Arm zum Campus-Style. Und heute? Acht Studenten erzählen, wann sie heute noch Gedrucktes in die Hand nehmen.

    Leseverhalten: Was Studenten lesen - SPIEGEL ONLINE
    Medien allgemein = Mainstream Meinung
    Man siehts analog am Sport. Da fast nur noch über Fußball berichtet wird glaubt und denkt jeder natürlich was anderes gibt es gar nicht mehr. Und bei Politischen und Wirtschaftlichen Themen ist es das selbe. Einfalt statt Vielfalt!
  5. #94

    Also Zeitungen fast Tot. Und ich denke auch dass sie nicht als gedruckte Version wieder kehren werden.
    Und bis ich für Onlinepresse Geld zahle, muss sich noch einiges tun:
    - Für kopierte DPA-Meldungen zahle ich nichts.
    - Journalisten müssen wieder recherchieren und Artikel müssen länger als eine DIN A4 Seite sein.
    - Wenn man etwas über Fachthemen schreibt, darf man gerne Wissenschaftler um Rat fragen oder mal bei einer Fachzeitschrift anfragen, ob sie einen Artikel auf der eigenen Seite rausbringen möchten. "Experten" sind keine Wissenschaftler.
    - Ich möchte kein Abo aufgeschwatzt bekommen.
    - Es muss bezahlbar bleiben.
  6. #95

    Zitat von mazod7 Beitrag anzeigen
    Das soll die Elite Deutschlands sein ?
    Was schaffen diese Leute ?

    Diesen Leuten geht es zu gut, sie verstehen nichts vom Leben der einfachen Menschen, den Bürgern, die ausgelagert werden (Outsourcing).
    Eure gesamte Weltsicht, liebe grün denkende Menschen, ist ideologisch verblendet. Ihr bringt nichts Konstruktives zu stande, seid immer dagegen und verliert euch in Details.
    Süddeutsche lesen, das könnt ihr, mit Argumenten anderer umgehen ?
    Da hapert es aber gewaltig.
    ist da jemand entteuscht, dass ihn seine Wunsch-Uni nicht angenommen hat? Hauptsache mal gegen Studenten stinkern... aber zum Thema nichts beitragen.
  7. #96

    Zitat von jassie Beitrag anzeigen
    Nun, man mag von Print-Zeitungen halten was man will, aber auch die OnlineMedien sind (noch) wie Printmedien aufgebaut, Satz und Layout stimmen in vielen (noch) den herkömmlichen Printmedien überein.
    Ich lese seit mehr als dreißig Jahren den SPIEGEL. Seit längerem nur noch auf dem iPhone. Der Satz und das Layout ist aufs Gerät abgestimmt und er hat keine Werbung. Dafür zahle ich gerne den gleichen Preis wie für die Printausgabe. Der einzige Nachteil ist, dass man im Flugzeug beim Starten und Landen nicht lesen kann.

    Ich würde mich freuen wenn auch andere Titel die ich gerne lese den Umstieg schaffen würden. Da bin ich noch auf Papier angewiesen.
  8. #97

    Zitat von BingoBongoMan Beitrag anzeigen
    Viele im Netz denken, sie wären ein Journalist!!! Manch ein Unternehmer in China denkt auch er wäre ein guter Spielzeughersteller! Aber würden Sie auch seine Kost Ihren Kindern antun wollen? Ich für meinen Teil denke immer noch, dass der Beruf des Journalisten erstens ein richtiger, zweitens ein sehr wichtiger und drittens ein sehr ehrenvoller Beruf ist. Ich bin zwar kein Journalist, kann mir aber sehr gut vorstellen, dass es bisschen mehr bedarf als Recherche und Verarbeitung einer Information, wobei selbst das richtig gelernt sein soll! Ich denke dazu ein paar Bücher lesen und pure Ambition sind leider nicht genug ein mehrjähriges Studium zu ersetzten. Deswegen habe ich auch bewusst den Begriff "Geiz ist Geil" benutzt. Nichts für ungut, aber für mich hat der Facebook und Twitter-Journalismus sehr viel von den Ein Euro Läden: Minderwertiges, für wenig Geld für den schnellen, täglichen Gebrauch. Aber mein letzter Beitrag bezog sich nur das Ende des Papierdrucks als Trägermedium der redaktionellen Arbeit zumindest bei der Tageszeitung. Weil eben wie im Bericht erwähnt die Ein-Euro-Laden-Mentalität der heutigen Bürger es nicht zulässt für gutes Journalismus in digitaler Form Geld zu verlangen, stehen die Verlage halt vor enormen Probleme.
    Ich finde, man muss da differenzieren. Was handwerkliche Qualität angeht, finde ich auch, dass Journalisten noch besser als Blogger etc. sind - das haben sie schließlich gelernt und hinreichend geübt. Inhaltlich hingegen sieht es anders aus, da ein Blogger sich fiel mehr Zeit für ein Thema nehmen kann. In der Regel interessiert es ihn auch mehr (im Unterschied vlt. zu einem bezahlten Journalisten, der wohl oft auch nur seine Arbeit machen muss) bzw. er hat sogar einen beruflichen Bezug dazu. In diesem Fall sieht der mehr "breitenorientierte" Journalist schon sehr viel blasser aus.
    Sie prangern die Billigmentalität an. Fragwürdig ist allerdings, ob gute Information heutzutage überhaupt etwas kosten muss...
  9. #98

    UmStudent zu sein ist es keine Voraussetzung mehr täglixh ein Bündel Zeitungen unterm Arm mitzubringen

    Schauen Sie sich doch einmal sie Geaichter dieser jungen hübschen 'Establishment-Larven' an. Ich glaube kaum das die etwas anderes als die BILD Zeitung zu Gesicht bekommen. Um heute studieren zu wollen ist kein gutes Abi oder die 'Belesenheit' desjenigen Studierenden mehr ausschlaggebend wie vor 20 Jahren sondern eher der Geldbeutel der Eltern!
  10. #99

    Zitat von jassie Beitrag anzeigen
    Nun, man mag von Print-Zeitungen halten was man will, aber auch die OnlineMedien sind (noch) wie Printmedien aufgebaut, Satz und Layout stimmen in vielen (noch) den herkömmlichen Printmedien überein. Auch ich benutze einen Mix aus E-Paper und Print-Medien, das will ich nicht verhehlen, Aber: ich lese zumindest die Zeitung, auch wenn die Nachricht an sich schon veraltet ist. Ich kann hier auch nur für mich sprechen, ich nehme die Dinge, in Printform besser auf, da ich mir mehr Zeit zum Lesen nehme, zum ausschliesslichen Lesen.. Das Lesen am Bildschirm, Tablett u. Smartphone verführt zur Ablenkung, um "mal eben schnell" in WIKIPEDIA oder sonstwo nachzuschlagen... eine Mail ploppt auf, ein SKYPE-Kontakt meldet sich.. das FACEBOOK-"Pling" schreckt einen auf. PrintMedien zu lesen, das bedeutet auch Entschleunigung, und die Konzentration auf das alleinige Medium, das uns in den meisten Fällen einfach verloren geht. Vieviel besser waren unsere Eltern informiert, gerade WEIL sie die Tageszeitung gelesen hatten... und wenn es nur das "Käse-Lokal-Blatt" war. Weitaus mehr erschrecken mich die Aussagen, das man gar nicht oder Facebook-Content liest... Hallelujah ! Und jene Damen und Herren (ich kenne auch einige dieser Art) wollen mit Ihrer "Lebenserfahrung" die ja später im Berufsleben einfließt, Entscheidungen treffen, die auf's geratewohl Menschen betreffen ? Ich kann nur für jene Aussageträger hoffen, das die Erfahrung sie eines besseren belehren wird......
    Schön wie du dein eigenes ADS auf alle anderen Internetbenutzer umlegst.

    Warum überhaupt Zeitungen lesen? Da steht eh nichts vernünftiges drin.