Verfassungsgerichtsurteil: Union gibt Widerstand gegen Homo-Ehe auf

DPAIn der Union bahnt sich ein Kurswechsel an. Laut Fraktionsgeschäftsführer Grosse-Brömmer ist die Bundestagsfraktion jetzt doch bereit, eingetragene Lebenspartnerschaften mit der Ehe gleichzustellen. Die FDP-Justizministerin hat schon einen fertigen Gesetzentwurf in der Schublade.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-885115.html
  1. #1

    Und mal wieder ist die CDU die Getriebene. Es macht einfach nur sprachlos, wie wenige eigene Initiativen diese Partei, die ja angeblich bei 40% dümpelt, entwickelt. Man fragt sich schon, ob diese Partei überhaupt irgendwelche Visionen hat oder eben einfach immer nur auf Druck von außen reagiert.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In der Union bahnt sich ein Kurswechsel an. Laut Fraktionsgeschäftsführer Grosse-Brömmer ist die Bundestagsfraktion jetzt doch bereit, eingetragene Lebenspartnerschaften mit der Ehe gleichzustellen. Die FDP-Justizministerin hat schon einen fertigen Gesetzentwurf in der Schublade.

    Homo-Ehe: Union gibt Widerstand auf - SPIEGEL ONLINE
    Schon interessant, welche Sorgen eine moderne Gesellschaft hat.

    Und ob das Ehegattensplitting überhaupt noch eine Bedeutung haben sollte, ist auch eine Frage. Ob hetero- oder homosexuell.

    Wichtiger und gerechter wäre es, Kinder mit Familien steuerlich deutlich besser zu stellen, anstatt mit kleine und doch viel zu teure, weil ineffektive, Wohltaten zu verteilen.

    Die Ehe an sich ist nicht schützenswert. Dies ist eine verlogene Diskussion. Die Gesellschaft lebt schon seit Jahrzehnten gegen die Ehe an. Einzig die Familie bedarf des staatlichen Schutzes. Dieser muss aber deutlich herausgestellt werden, dann kann man auch mit dem Jammern über eine zu niedrige Geburtenrate aufhören.
  3. #3

    Csu

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In der Union bahnt sich ein Kurswechsel an. Laut Fraktionsgeschäftsführer Grosse-Brömmer ist die Bundestagsfraktion jetzt doch bereit, eingetragene Lebenspartnerschaften mit der Ehe gleichzustellen. Die FDP-Justizministerin hat schon einen fertigen Gesetzentwurf in der Schublade.

    Homo-Ehe: Union gibt Widerstand auf - SPIEGEL ONLINE
    Und was sagt die CSU?
  4. #4

    Na endlich kehrt Vernunft ein .denn wenn ich eine schwarze

    und eine weisse Katze kreuze gibt es immer im Verhältnis zwei schwarze , zwei weisse und vier schwarz - weisse nach kommen . auch bei anderen erbmerkmalen gibts diese Mischung und es gibt also so Etwas wie das dritte Geschlecht. die eindeutigen zwitter gibt es bei jeder 1000 . Geburt. im Gefühls Bereich gibt es sogar eine derartige Variabilität , dass der Psychologe weininger (1920) die Hypothese aufstellte , dass jedes paar 100 % Weiblichkeit und 100% Männlichkeit in sich vereinigt. die fehlenden eigenen Geschlechts anteile werden durch den Partner ergänzte . das ist eine sehr kluge Beobachtung. denn oft ist z.b. ein sehr weiblicher Mann in Begleitung einer sehr herbenFrau - da sieht man gleich wer die Hosen Angst. und dies gilt auch umgekehrt. ein sehr männlicher Mann ist oft in Begleitung einer sehr weiblichen Dame. er verbraucht seine Geschlechts Identität eben selbst für sich und kann seiner Partnerin keine anteile mehr überlassen . die gleiche Rechnung betrifft natürlich auch Menschen , die zu gleich geschlecht lichen. paar bildungen neigen. das ist alles 100% Natur und das ist auch gut so. die hinterwaed lerischen csu fuzzies sollen den mund halten und weininger lesen. der war sogar Bayer !!
  5. #5

    Homophobe diskriminiert

    Leider verstehen viele nicht den Unterschied zwischen Homophobie und aktiver Diskriminierung von Schwulen, Lesben, Inter- und Transsexuellen. Während man Menschen, die keine Spinnen oder Schlangen oder enge Aufzüge nicht mögen, zugesteht, nicht wirklich feindselig gegen Spinnen oder Aufzüge zu sein, suggeriert man den Menschen, die keine Homo- und Transsexuellen mögen, immer gleich eine Diskriminierung dieser. In den USA gibt es in Schwulenhochburgen wie kalifornischen und anderen Elite-Unis eine sogar automatische Privilegierung dieser Gruppen, obwohl dort die Gesellschaft bei jeder Fragestellung schon prüft, ob nicht irgendein Privilegierter diskriminiert werden könnte. Wer z.B. nicht mit homo- und transsexuellen in einer WG wohnen will - Wohnungen sind in Palo Alto unbezahlbar, der gilt gleich als intolerant oder gar diskriminierend. Wer eine lesbische Professorin anzeigt, weil sie ihre Mitarbeiterin belästigt, gilt als jemand, der die Unterstützung von Lesben durch Unis nicht verstanden hat. Absurde Welt. In Kalifornien wird man als Hetero automatisch diskriminiert. Homophobe gelten nicht als Menschen, da lobt man sich fast schon Putin.
  6. #6

    Blockpartei

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In der Union bahnt sich ein Kurswechsel an. Laut Fraktionsgeschäftsführer Grosse-Brömmer ist die Bundestagsfraktion jetzt doch bereit, eingetragene Lebenspartnerschaften mit der Ehe gleichzustellen. Die FDP-Justizministerin hat schon einen fertigen Gesetzentwurf in der Schublade.

    Homo-Ehe: Union gibt Widerstand auf - SPIEGEL ONLINE
    Wie ich schon seit Jahren feststelle: Es gibt nur noch eine Einheitspartei im Bundestag. Ob Euro-Rettungsschirme, EU-Beitritte, Homoehe, Atomausstieg - alles ein einziger Konsensbrei der Blockpartei CDUSPDGRÜNEFDP.

    Wen von denen man wählt spielt überhaupt keine Rolle mehr. Die einzige Mehrheitspartei in Deutschland, die Nichtwähler, geben mir Recht.
  7. #7

    Die Ehe ist eine Lebensgemeinschaft zwischen Frau und Mann

    Zitat von burgundy2 Beitrag anzeigen
    Schon interessant, welche Sorgen eine moderne Gesellschaft hat.

    Und ob das Ehegattensplitting überhaupt noch eine Bedeutung haben sollte, ist auch eine Frage. Ob hetero- oder homosexuell.

    Wichtiger und gerechter wäre es, Kinder mit Familien steuerlich deutlich besser zu stellen, anstatt mit kleine und doch viel zu teure, weil ineffektive, Wohltaten zu verteilen.

    Die Ehe an sich ist nicht schützenswert. Dies ist eine verlogene Diskussion. Die Gesellschaft lebt schon seit Jahrzehnten gegen die Ehe an. Einzig die Familie bedarf des staatlichen Schutzes. Dieser muss aber deutlich herausgestellt werden, dann kann man auch mit dem Jammern über eine zu niedrige Geburtenrate aufhören.
    Eine Lebensgemeinschaft zwischen Mann und Mann oder Frau und Frau, oder irgendwie anders als zwischen Frau und Mann, ist auch würdige Bindung zwei Menschen, sie können und sollen ihre Rechte als Lebensgemeinschaft bekommen und behalten, aber diese Lebensgemeinschaften werden nie eine Ehe sein.

    Bei allen hoch geschaukelten Fragen um die Homoehe, geht es überhaupt nicht entweder um die Gleichberechtigung, noch Gleichstellung der Menschen, sondern einfach um die Herabsetzung der Ehe als Lebensgemeinschaft zwischen Mann und Frau.

    Und nicht zu vergessen, die Kinder, die aus einer Ehe entstehen und eine Familie bilden werden zunehmend durch diese Herabsetzung der Ehe bedroht.

    Also habe nichts gegen Rechte der Homosexuelen, aber bin dagegen die Ehe und die Familie als natürliche, und traditionelle Lebensgemeinschaft zwischen Mann und Frau weiter absichtlich zu schädigen bzw. zu entwürdigen und zu entrechten.

    Ob die Ehe als Grundlage der Familie und Kindererziehung in diesem Sinne schützenswert sei oder nicht bedürfte eine ernstliche Debatte. Nein diese Debatte sollte vor 30 Jahren anfangen. Dass gerade die mächtige Strukturen der angeblich konservativen die Abschaffung der Ehe und der Familie vorangetrieben haben, um sich als moderne Kraft darzustellen hat nicht mit der Ehe, Familie und Menschen zu tun, sondern mit den politischen Machtfragen, mit der Art der Bildung der Machtstrukturen denen Seyualität weiterhin wie im Mittelalter der Hauptbestandteil der Einmischung ins das persönliche, intime Feld der Bürger geblieben ist.
  8. #8

    Ach so?

    Zitat von plagiatejäger Beitrag anzeigen
    Leider verstehen viele nicht den Unterschied zwischen Homophobie und aktiver Diskriminierung von Schwulen, Lesben, Inter- und Transsexuellen. Während man Menschen, die keine Spinnen oder Schlangen oder enge Aufzüge nicht mögen, zugesteht, nicht wirklich feindselig gegen Spinnen oder Aufzüge zu sein, suggeriert man den Menschen, die keine Homo- und Transsexuellen mögen, immer gleich eine Diskriminierung dieser. In den USA gibt es in Schwulenhochburgen wie kalifornischen und anderen Elite-Unis eine sogar automatische Privilegierung dieser Gruppen, obwohl dort die Gesellschaft bei jeder Fragestellung schon prüft, ob nicht irgendein Privilegierter diskriminiert werden könnte. Wer z.B. nicht mit homo- und transsexuellen in einer WG wohnen will - Wohnungen sind in Palo Alto unbezahlbar, der gilt gleich als intolerant oder gar diskriminierend. Wer eine lesbische Professorin anzeigt, weil sie ihre Mitarbeiterin belästigt, gilt als jemand, der die Unterstützung von Lesben durch Unis nicht verstanden hat. Absurde Welt. In Kalifornien wird man als Hetero automatisch diskriminiert. Homophobe gelten nicht als Menschen, da lobt man sich fast schon Putin.
    Homosexualität ist ein natürliches Phänomen, das in über 450 Spezies auf diesem Planeten auftritt. Nur eine einzige Spezies hat ein Problem damit. Abneigung gegen Schwule ist nicht natürlich, sondern rein anerzogen; und das wollen Sie sozusagen unter Artenschutz stellen?
  9. #9

    Und sie bewegt sich doch

    Man muss sie vor Gericht zerren und jahrelang auf sie einprügeln, dann bewegt sie sich langsam die CDU. Die CSU verharrt derweil noch in der Schockstarre: Das Bundesverfassungsgericht hat ja festgestellt, dass die Regenbogenfamilie unter Schutz des §6 des GG steht. Genau unter Hinweis auf diesen Paragraphen hat die CDU/CSU immer den Lebenspartnerschaften die Gleichstellung verweigert. Nun haben die obersten Rechtshüter nicht den §3, Gleichheitsgrundsatz, bemüht, sondern den §6. das hat natürlich in Bayern und den homophoben CSU-Anteilen zu einem erheblichen Schreck geführt, von dem sich nur Norbert Geis erholt hat: "Das BVerfG liegt falsch." Aber der ist eins mit Herrn Ratzinger: Alt und durch und durch überholt und überrollt von Ereignissen. Da bleibt nur Rückzug und den Untergang des Abendlandes wähnen. Schade. Es gibt auch weise Alte, die fröhlich sind, offen, herzlich.