Schwache Wirtschaft: Euro-Retter sorgen sich um Frankreich

REUTERSDer wirtschaftliche Ausblick mies, das Defizit über den EU-Vorgaben: Die Sorgen um das schwächelnde Frankreich wachsen. EZB-Mann Asmussen drängt zum Sparen, EU-Kommissar Rehn zu raschen Reformen. CDU-Fraktionsvize Fuchs nennt die Grande Nation ein "Sorgenkind des Euro-Raums".

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-885082.html
  1. #50

    Na sowas...

    MMn. hat kein EU Land die beste Bewertung mehr verdient. Sei es wegen der Verschuldung, sei es wegen der Bereitschaft den verschuldeten Ländern beizustehen. ehrlich wäre ein Rating nur für die EU gesamt. Alternativlos.
  2. #51

    Kein Problem!

    Zitat von spon-facebook-10000409902 Beitrag anzeigen
    Nur ein weiters Beispiel für eine gescheiterte Wirtschaftspolitik .Probleme in diesen Umfang sind nur bei einer Gemeinschaftswährung möglich,Regulierung durch Währungsanpassung gab man leichtfertig aus der Hand.Aber der EURO für 17 verschiedene Staaten der bleibt.GLAUBENSMANTA
    Merkel überweist kurzfristig 50 Milliarden-Problem vorläufig gelöst!
    Nächste Krisensitzung mitte März im Pariser Ritz.
    Mahlzeit!
  3. #52

    Zitat von silverhair Beitrag anzeigen
    Sie vermuten falsch - Die Leistungsbilanz eines Währungsmarktes ist immer gleich - nämlich ausgeglichen , weil alle "Waren/Dienstleistungen" die verkauft werden auch gekauft werden müssen also "Einnahmen = Ausgaben" - und daran ändern sie durch deppenhafte "Dann werden Arbeitsplätze abgebaut" überhaupt nichts!
    Hier liegen Sie klar erkennbar falsch. Schon der von allen politischen Seiten hoch geschätzte Karl Schiller predigte mit seinem magischen Viereck für eine ausgeglichene Außenhandelsbilanz. Richtig ist allerdings, dass der Überschuss des Einen immer das Defizit des Anderen sein muss. Der Saldo im gesamten Welthandel ist also immer null. Der von Allen geschätzte Schiller wusste von den verheerenden Wirkungen dauerhafter Leistungsbilanzüberschüsse.
  4. #53

    Die "Rettungseuropäer" sorgen sich um "La Grande Nation"

    Das Defizit in Paris wächst und wird demnächst sogar das Griechenlands übertreffen. Doch die französische Regierung denkt nicht daran, mehr zu sparen. Alle Lehren aus der Schuldenkrise scheinen vergessen.
    Als „Zeitbombe im Herzen Europas“ hatte die britische Wirtschaftszeitschrift Frankreich jüngst bezeichnet. Illustriert war die Titelgeschichte mit Baguette-Stangen, an denen eine Zündschnur brennt. Die Schätzungen, die die EU-Kommission am Freitag vorlegte, zeigen, dass das Magazin nicht übertrieben hat.
    Und woran liegt das? An der Politik, die in Frankreich gemacht wird.
    Der Sozialist Hollande verspricht Sachen, die er nicht einhalten kann und die der Wirtschaftlichkeit schaden (Rente mit 60, Verstaatlichung, Reichensteuer), und mit der er die kommunistische Gewerkschaft CGT (Confédération générale du travail) beruigt.
    Und wenn Unternehmen und Reiche ins Ausland "flüchten", gelten sie als "unpatriotisch". Viele reiche Franzosen sind schon nach London "geflüchtet" und haben sich dort Immobilien gekauft. Das ist Notwehr! Und da können Arnaud Montebourg und Hollande noch so toben ...

    Die zweitgrößte Wirtschaftsnation der Euro-Zone könne 2012 nur mit einem Plus von 0,1 Prozent beim Bruttoinlandsprodukt rechnen. Bislang war Paris von 0,8 Prozent Wachstum ausgegangen. Dadurch wird Frankreich die von der EU vorgegebene Obergrenze für Neuverschuldung durchbrechen. Die liegt bei 3 Prozent, Frankreichs Defizit dürfte eher 3,7 Prozent betragen. Im kommenden Jahr könnten es gar 3,9 Prozent sein.
    Aber das ist für Frankreich kein Grund zur Sorge. Die EU wird's schon richten! Dann werden eben Vereinbahrungen wieder bis zum geht nicht mehr verbogen. Was gelten schon Verträge für "La Grande Nation"?
    Pacta sunt non iam servanda.

    Viele Firmen, etwa der Autohersteller PSA Peugeot Citroën, verlieren gegenüber ausländischer Konkurrenz an Boden, die Konzernstrukturen gelten teils als verkrustet. "Frankreich muss die Kurve kriegen", mahnt ein EU-Diplomat, der namentlich nicht genannt werden will.
    Es betrifft alle Firmen!

    Unionsfraktionsvize Michael Fuchs (CDU) nannte Frankreich ein "Sorgenkind im Euro". Er sprach sich für Reformen bei den Arbeitszeiten und der Rente aus; eine 35-Stunden-Woche und eine Rente mit 60 seien nicht mehr zeitgemäß. "Frankreich hat ein Problem", sagte Fuchs.
    Frankreich hat kein Problem, Frankreich IST das Problem!
    Ein weiteres Beispiel lieferte Maurice Taylor vom US-Konzern Titan:

    Taylor lässt sich darin über die „sogenannten Arbeiter“ in dem Reifen-Werk aus, die höchstens „drei Stunden“ am Tag arbeiten würden. (...) Wir haben nur gesagt: Wenn jemand für sieben Stunden Arbeit bezahlt werden will, dann muss er mindestens sechs Stunden arbeiten.“
  5. #54

    Die Erwiderung kennen Sie ja

    Zitat von Gebr.Engels Beitrag anzeigen
    Die Südländer wollen einfach keinen Merkelschen Einheitsbrei mit Sättigungsbeilage, das kann man ihnen wohl nicht verdenken !
    Unsere Euro-Phantasten sagen den Südländern: Ihr müßt sparen !
    Diese erwiedern: "Das sagt uns ausgerechnet das mit ca. 2080 MRD Euro (2010) am höchsten verschuldete Land Europas."

    Die Euro-Retter brauchen immoment wohl besonders große Kopfschmerztabletten, -und erst wenn Italien gewählt hat -oioioui
    Und Ihre Erwiderung lautet: "Sie dürfen es nicht nominal betrachten".
  6. #55

    Aber nein

    Zitat von Spessartplato Beitrag anzeigen
    Merkel überweist kurzfristig 50 Milliarden-Problem vorläufig gelöst!
    Nächste Krisensitzung mitte März im Pariser Ritz.
    Mahlzeit!
    Ach wo. Sie schickt diesmal den besten Sozi aller Zeiten nach Paris. Dann erklärt der Gerd dem Hollande anhand der Hartz IV Blaupause was er zu tun hat.
  7. #56

    Und weiter geht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der wirtschaftliche Ausblick mies, das Defizit über den EU-Vorgaben: Die Sorgen um das schwächelnde Frankreich wachsen. EZB-Mann Asmussen drängt zum Sparen, EU-Kommissar Rehn zu raschen Reformen. CDU-Fraktionsvize Fuchs nennt die Grande Nation ein "Sorgenkind des Euro-Raums".

    Frankreich wird zum Sorgenkind in der Euro-Krise - SPIEGEL ONLINE
    die Reise nach Jerusalem...es gibt keine Stühle mehr...lasst die Musik einfach noch ein wenig weiterlaufen...
  8. #57

    Falsche Aussage

    Zitat von sichersurfen Beitrag anzeigen
    Ach wo. Sie schickt diesmal den besten Sozi aller Zeiten nach Paris. Dann erklärt der Gerd dem Hollande anhand der Hartz IV Blaupause was er zu tun hat.
    Das Merkel schickt nit Gaz-Gerd, sondern P€€R Geldbrück. Der hält dann dort für slappe 25.000€ einen Vortrag, wie die Probleme im Sozialismus zu lösen sind. Die "sogenannte" Troika ist ja schon öfters zu ihrer "Lichtgestalt" Hollande gepilgert - oder sollte ich eher sagen "gekrochen"?
  9. #58

    viele begreifen es einfach nicht...

    das Wachstum und Effizienz kein Allheilmittel sind, nicht sein können.
    Wenn alle EU- Staaten ihre sogenannten Hausaufgaben gemacht haben, effizent, schlank und konkurrenzfähig am Markt agieren, bei niedrigen Arbeitskosten und einem Heer von NiedrigLöhnern und Leiharbeiten und selbst - verständlich moderaten Steuersätzen und einer niedrigen Staatsquote, ja wo bliebe denn dann der Exportweltmeister Deutschland. Ein Deutschland das es nicht schafft selbst bei sehr guten Rahmenbedingungen seine Finanzen und seine sozialen Probleme in den Griff zu bekommen. Es nicht schafft z.B. Die desaströse Finanzsituaton der Kommunen zu bessern, vom Schuldenabbau einmal ganz zu.schweigen. Für all jene die immer noch an den Glaubenssätzen der Neo-Liberalen hängen, das z.B. die anderen europäischen Staaten einfach nur das deutsche Modell kopieren müssen um ihre Finanzen zu konsoli - dieren, sei hier noch einmal gesagt das Ressourcen und Märkte begrenzt und nicht unendlich sind. Das in effizienten Wertschöpfungsketten mit immer weniger Menschen immer mehr Produkte in den Markt gebracht werden, ganze Produktionlinien ins Ausland gehen. Und genau hier kommt man nicht darum herum 35 Stunden oder weniger bei vollem Lohnausgleich zu arbeiten. Den Billiglohn-Sektor abzuschaffen. Das Europaweit und mit Einfuhrzöllen für Länder die nur deswegen so billig sein können weil sie ihre Menschen in Arbeitsbedingungen zwingen, die wir in Europa als Manchester-Kapitalimus erfahren haben, und oder ihre Umwelt zerstören.
  10. #59

    Die Krise wird schlimmer als erwartet

    Niemand möge sich etwas vormachen. Die Krise wird 2013
    schlimmer als erwartet. Die niedrigen Wachstumsprognosen
    für Deutschland und Frankreich sind noch zu euphorisch. Wahrscheinlich droht im Falle Frankreich ein Minuswachstum (reale Schrumpfung des Volkseinkommens!) und auch Deutschland wird die 0,5 Prozent Wachstum verfehlen. Es hat eben einen Preis, wenn neoliberale Elemente sich zu sehr verspekulieren dürfen, wenn, wie im Falle von Griechenland, Zypern und Irland, diese Neoliberalen Elemente entweder zu viel Steuern hinterziehen oder mit Niedrigsteuern beglückt werden. Es hat eben einen Preis, wenn man eine Esperantowährung namens Euro durchdrückt, für die der Kontinent nicht reif war und es auch jetzt noch nicht ist. Europa wird 2013 gewaltige -vielleicht im Rückblick sogar tödliche- Rückschläge zu verkraften haben. Gott steh besonders den sozial Schwächeren bei, denn sie werden in solchen Zeiten für gewöhnlich als erste verraten. Spanien und insbesondere Griechenland lassen diesbezüglich jetzt schon grüßen.