Stadtwerke München: Strompreisbremse verschreckt Öko-Investoren

DPADie geplante Strompreisbremse der Bundesregierung verprellt erste Anleger. Es gebe keine Rechtssicherheit mehr, monieren die Stadtwerke München - und drohen mit einem kompletten Stopp ihrer Öko-Investitionen in Deutschland. Konkrete Zahlen nennt das Unternehmen jedoch nicht.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-885101.html
  1. #50

    Hungertuch?

    Zitat von kdshp Beitrag anzeigen
    Des einen freud des anderen leid!

    23. Februar 2013
    "Wir sind am Limit": Dow attackiert Altmaier

    Der energiepolitische Kurs der Bundesregierung stößt in der Industrie auf wachsenden Widerstand: Mit drastischen Worten werfen sich große Stromverbraucher den Plänen des Umweltministers in den Weg. Ein Chemieriese aus den USA droht sogar offen mit der Abwanderung.
    "Wir sind am Limit": Dow attackiert Altmaier - n-tv.de
    Es ist aber auch zum Weinen, daß der Gewinn derart einbricht, durch die nicht zu zahlenden Netzentgelte?

    Netzrabatte: Das sagt die Industrie
    Dow Chemical

    Entlastung durch Netzrabatt 2011: 11.941.532 €(11 Millionen)
    Konzerngewinn nach Steuern 2011: 2.174.000.000 €(2 Milliarden)

    Und das sagt Dow Deutschland:
    „Dow fällt unserer Überzeugung nach zu Recht unter die Ausnahmeregelungen in der Stromnetzentgeltverordnung, weil wir zu den energieintensiven Unternehmen in Deutschland gehören. Steigende Energiekosten und damit verbundene Entgelte, Steuern und Abgaben beeinträchtigen unsere Ertragskraft in besonderem Maße.“
    Aus:
    Ungerechte Strompreise - ZDF.de
  2. #51

    Zitat von Zuversicht7 Beitrag anzeigen
    Es ist aber auch zum Weinen, daß der Gewinn derart einbricht, durch die nicht zu zahlenden Netzentgelte?

    Netzrabatte: Das sagt die Industrie
    Dow Chemical

    Entlastung durch Netzrabatt 2011: 11.941.532 €(11 Millionen)
    Konzerngewinn nach Steuern 2011: 2.174.000.000 €(2 Milliarden)

    Und das sagt Dow Deutschland:
    „Dow fällt unserer Überzeugung nach zu Recht unter die Ausnahmeregelungen in der Stromnetzentgeltverordnung, weil wir zu den energieintensiven Unternehmen in Deutschland gehören. Steigende Energiekosten und damit verbundene Entgelte, Steuern und Abgaben beeinträchtigen unsere Ertragskraft in besonderem Maße.“
    Aus:
    Ungerechte Strompreise - ZDF.de
    Und Sie glauben jetzt, so lange noch genügend Gewinn erwirtschaftet wird, kann man ruhig weiter an der Stromkostenschraube drehen?
    Sie haben nichts verstanden, passt aber zur "Energiewende", da sind nur Ignoranten am Werk.....
  3. #52

    Richtig

    Zitat von ir² Beitrag anzeigen
    Und Sie glauben jetzt, so lange noch genügend Gewinn erwirtschaftet wird, kann man ruhig weiter an der Stromkostenschraube drehen?
    Sie haben nichts verstanden, passt aber zur "Energiewende", da sind nur Ignoranten am Werk.....
    Richtig, vor allem auf der etablierten "Thermischen" Seite!!

    Zitat Zuversicht7:
    Es ist aber auch zum Weinen, daß der Gewinn derart einbricht, durch die nicht zu zahlenden Netzentgelte?

    Netzrabatte:
    Dow Chemical

    Entlastung durch Netzrabatt 2011: 11.941.532 €(11 Millionen)
    Konzerngewinn nach Steuern 2011: 2.174.000.000 €(2 Milliarden)
  4. #53

    Zitat von Zuversicht7 Beitrag anzeigen
    Richtig, vor allem auf der etablierten "Thermischen" Seite!!

    Zitat Zuversicht7:
    Es ist aber auch zum Weinen, daß der Gewinn derart einbricht, durch die nicht zu zahlenden Netzentgelte?

    Netzrabatte:
    Dow Chemical

    Entlastung durch Netzrabatt 2011: 11.941.532 €(11 Millionen)
    Konzerngewinn nach Steuern 2011: 2.174.000.000 €(2 Milliarden)
    Keine Ahnung wie Controler arbeiten wie? Woher auch.....
    Die betrachten IMMER nur die Kostenseite, und versuchen die zu optimieren! Steigende Kosten müssen vermieden werden. Kein Controler wird jemals nach dem Motto der grünen Gutmenschen arbeiten: "Och der Gewinn ist ja noch prächtig, dann zahlen wir mal die volle EEG-Umlage in D, was soll der Geiz...."
    Die grünen Schlümpfe werden sich noch wundern, wohin die "Energiewende" Deutschland noch führt!
  5. #54

    Dafür hat ...

    Zitat von knieselstein Beitrag anzeigen
    als die Energiekonzerne Schadenersatz wegen vorzeitigem Abschalten der KKW wollten, war das Forum überwiegend anderer Meinung ....
    Dafür hat jetzt der NaBu eine neue Geldquelle entdeckt: Windkraftanlagenbetreiber mit einer Klage vor Gericht erpressen, es sein denn die zahlen mal so nebenbei eine halbe Mio. Wird vielleicht demnächst auch noch auf die Stromkosten umgelegt.

    Windkraft: Betreiber beklagen "Wegezoll für Windräder" | Energiewende*- Berliner Zeitung
  6. #55

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    Zitat von ir² Beitrag anzeigen
    Keine Ahnung wie Controler arbeiten wie? Woher auch.....
    Die betrachten IMMER nur die Kostenseite, und versuchen die zu optimieren! Steigende Kosten müssen vermieden werden. Kein Controler wird jemals nach dem Motto der grünen Gutmenschen arbeiten: "Och der Gewinn ist ja noch prächtig, dann zahlen wir mal die volle EEG-Umlage in D, was soll der Geiz...."
    Die grünen Schlümpfe werden sich noch wundern, wohin die "Energiewende" Deutschland noch führt!
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  7. #56

    Heißt das ...

    Zitat von mrmink Beitrag anzeigen
    Hier sieht man ........ RWE .......... Lobbyisten Arbeit geleistet haben! ....
    Heißt das jetzt Dortmund kämpft gegen München?
  8. #57

    ...

    Zitat von knieselstein Beitrag anzeigen
    und fetter Reibach nach Ihren Zahlen ;.-)
    Für große Solaranlagen bis 1000 kW aus 2012 sind 20 Jahre bis 2032 16,5 ct Einspeisevergütung fällig

    Für Windkraftanlagen aus 2012 gibt es auch über 9 ct
    Sie verwechseln die EINSPEISEVERGÜTUNG(!) im ABSCHREIBUNGSZEITRAUM(!) mit den LIFE-CYCLE(!)-KOSTEN(!). Während der ersten X Jahre gibt es eine relativ hohe Einspeisevergütung, danach liefert die Anlage dann billigen Strom. Im Schnitt ist der Strom dann billiger als in der Anfangszeit.

    Ausserdem ist die Einspeisevergütung nach dem EEG auf 20 Jahre fest, real ist die Einspeisevergütung dann wegen der Inflation je nach Teuerungsrate wesentlich niedriger. Bei 2,5% mittlerer Teuerungsrate z B ist die feste Einspeisevergütung nach 10 Jahren nur noch 77,6% wert, im Falle Ihrer 16,5 Cent also 12,8 Cent. Und für Anlagen, die jetzt erbaut werden, gibt es etwa 10 Cent, die real nur 8 Cent entsprechen.

    Bei Windkraftanlagen gibt es die 9 Cent ohnehin nur 5 bis 20 Jahre, danach 5 Cent, die wegen der Inflation nur etwa 3,88 Cent sind.
  9. #58

    ...

    Zitat von de_miranda Beitrag anzeigen
    Externe Kosten haben alle, wie hoch sind die bei Windrädern und PV? Die genannten EE können nicht bedarfsgerecht liefern. Speicher sind in benötigter Größe nicht gegeben, also muss man Backupkraftwerke wie GasKW etc. vorhalten. Das sind einige der externen Kosten unsteter Stromquellen. Als EE-Befürworter würde ich also nicht mit dem Zeigefinger auf die externen Kosten der konventionellen zeigen. Da zeigen vier Finger auf einen selbst.
    Die Backupkraftwerke wären so oder so da - oder meinen Sie, ohne EE bräuchten wir gar keinen Strom erzeugen? Durch EE verursachen sie aber geringere externe Kosten.
  10. #59

    Zitat von Zuversicht7 Beitrag anzeigen
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    Ja, die "Energiewende" geht nicht im aktuellen Wirtschaftssytem, und von daher muss die Wirtschaft weitgehend der Kontrolle des BMU unterstellt werden. Eigentlich ging es sich ja auch nie um etwas anderes.....