Spanien: Bankia droht Verlust von 19 Milliarden Euro

Getty ImagesSpaniens Bankenkrise droht sich erneut zu verschärfen. Laut "Financial Times" wird der Sparkassenkonzern Bankia kommende Woche einen Verlust von 19 Milliarden Euro für das vergangene Jahr ausweisen. Es wäre das größte Minus der spanischen Geschichte.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-885096.html
  1. #10

    Zitat von emeticart Beitrag anzeigen
    und wieviel Gewinn hat diese Bank zuvor gemacht? Dieses floss sicherlich zuvor in private Taschen. Jetz, wo das "Geschäftsmodell" wohl nich mehr funktioniert, soll die Allgemeinheit zahlen. So funktioniert Marktwirtschaft. MfG
    So funktioniert das neoliberale Modell der Marktwirtschaft; zusammen mit Merkels marktkonformer Demokratie.

    Aber warum aufregen - WIR wählen die Verfechter dieser "modernen" Form von Marktwirtschaft doch immer wieder. Entweder sind wir zu dumm zu erkennen WER davon profitiert und wer nicht, oder wir billigen den Raubzug der Eliten auf Kosten der Mehrheit.

    Es sind ja nur 19 Mrd - mittlerweile ein kleinerer Betrag. "Wir" stemmen das problemlos.
  2. #11

    Die Immo-Blase in USA ist im

    Zitat von Worldwatch Beitrag anzeigen
    Vorsicht! DIE Immobiliekrisen sind noch nicht vorueber in US of A!
    Insb. im noch sehr kritischen Industrie- und Handelsimmobiliensektor!
    Dort lauern noch gigantische Risiken, die, wg. des rechtl. Refinanzaufschubs Washingtons, erst 2013/14/15 in seinen Auswirkungen sichtbar werden.
    Vergleich zur Kreditkarten-Finanzierungsblase nur ein laues Lüftchen.
    Wir können uns zu Silvester 2014 die Knaller und Raketen sparen.

    Es wird auch ohne die laut genug krachen.
  3. #12

    Zitat von roger13 Beitrag anzeigen
    Spanien ist finanziell am Ende. Dies liegt auch an den Bankschulden. Ohne die Hilfen der EZB wäre Spanien schon im Konkurs. Das spanische Wirtschaftswachstum von mindestens 20 Jahren beruhte auf der jetzt geplatzten Immo...blase. Die Bauwirtschaft wir für 10-20 Jahre am Boden liegen. Spanien fängt da an,wo es Ende der 80 -ziger Jahre stand. Also: Oliven und Urlaub! Die Jugend dort hat trotz guter Ausbildung keine Chance. Eine Besserung ist in 20-30 Jahren zu erwarten.
    Ich erinnere mich an das Ende der 80ziger Jahre. Es ging uns ziemlich gut. Nur wenige konnten sich ein Auto leisten, Urlaub? in Großelterns Dorf, schwarz-weißer Fernseher (wenn es ihn überhaupt gab), aber wir hatten eine Zukunft, Träume, eine Arbeitsstelle zu finden war mehr als leicht.
    Wir waren zufrieden, froh.

    Chance? Es hängt davon ab, was man unter Chance versteht.
  4. #13

    jagen Sie Ihre korrupte Politikerkaste zum Teufel,

    Zitat von wieeinspatz Beitrag anzeigen
    Ich erinnere mich an das Ende der 80ziger Jahre. Es ging uns ziemlich gut. Nur wenige konnten sich ein Auto leisten, Urlaub? in Großelterns Dorf, schwarz-weißer Fernseher (wenn es ihn überhaupt gab), aber wir hatten eine Zukunft, Träume, eine Arbeitsstelle zu finden war mehr als leicht.
    Wir waren zufrieden, froh.

    Chance? Es hängt davon ab, was man unter Chance versteht.
    krempeln Sie die Ärmel hoch, treten Sie aus der EU und dem Euro aus und installieren Ihre Peseta wieder.
    Werten Sie kräftig ab und besinnen sich Ihrer Tugenden.
    Werden Sie das wunderschöne Urlaubsland das Sie einmal waren.

    Aber nicht jeder wird dann Mercedes oder BMW fahren können.
    Arbeiten werden Sie auch müssen. Viel und lange.
  5. #14

    Lieg ich da richtig?

    Banken machen Gewinne und zahlen sich die Gewinne aus (Dividenden,Gehälter,etc.). Banken machen Verluste, welche von der Steuer auf künftige Gewinne abgeschrieben" werden. Wenn die Banken durch z.B.öffentliche Hilfen wieder auf die Beine kommen machen sie wieder Gewinne zum auszahlen. Den miesen Peter hat also immer der Staat (also wir 95% arme ). Droht eine Vollpleite wird dann die "Luft" aus den aufgeblasenen Krediten an den Staat verkauft, der das dann nicht abschreiben kann - wo denn auch?
  6. #15

    Banken Schuld?

    Zitat von Dr. Clix Beitrag anzeigen
    Banken machen Gewinne und zahlen sich die Gewinne aus (Dividenden,Gehälter,etc.). Banken machen Verluste, welche von der Steuer auf künftige Gewinne abgeschrieben" werden. Wenn die Banken durch z.B.öffentliche Hilfen wieder auf die Beine kommen machen sie wieder Gewinne zum auszahlen. Den miesen Peter hat also immer der Staat (also wir 95% arme ). Droht eine Vollpleite wird dann die "Luft" aus den aufgeblasenen Krediten an den Staat verkauft, der das dann nicht abschreiben kann - wo denn auch?
    Die URSACHE der Krise in Spanien besteht darin, dass zu viele Spanier sich verschuldet haben, um Immobilien zu kaufen (um am Boom zu verdienen). Eine BANKENKRISE kommt daher, dass diese Leute ihre Kredite nicht mehr an die Banken zurückzahlen können. Die Banken werden unterstützt, weil sie die Kredite nicht aus Eigenkapital gegeben haben, sondern es sich ihrerseits geliehen haben, z.B. bei ihren Sparern. Nur deswegen und nicht wegen irgendeines vermeintlichen Klassenkampfs. Ich darf Sie daran erinnern, dass es historisch oft üblich war, die Financiers für die eigene finanzielle Dummheit oder Frivolität verantwortlich zu machen. Oft populustitisch und immer mit verheerendem Ende.
  7. #16

    Falsch, eine durch und durch staatliche Bank!

    Zitat von emeticart Beitrag anzeigen
    und wieviel Gewinn hat diese Bank zuvor gemacht? Dieses floss sicherlich zuvor in private Taschen. Jetz, wo das "Geschäftsmodell" wohl nich mehr funktioniert, soll die Allgemeinheit zahlen. So funktioniert Marktwirtschaft. MfG
    Ätsch, falsch. Die Bankia ist in der Not aus mehreren regionalen spanischen Sparkassen hervorgegangen, die wiederum bis 2011 von der jeweiligen Regionalpolitik in den Abgrund gewirtschaftet wurden! Erst 2011 wurden sie gezwungen, sich frisches privates Kapital zu besorgen - das wiederum für die Aktionäre nun verloren sein dürfte. Zum Hintergrund u.a. hier: Branche im Wandel: Spanische Sparkassen stürmen an die Börse - Aktien - Finanzen - Handelsblatt

    Das spanische Bankenproblem betrifft also in ganz großen Stil staatliche Institute, während bei uns die politisch geführten Sparkassen so sehr über den grünen Klee gelobt werden.
  8. #17

    Der Staat gibt es , der Staat nimmt es

    Zitat von Dr. Clix Beitrag anzeigen
    Banken machen Gewinne und zahlen sich die Gewinne aus (Dividenden,Gehälter,etc.). Banken machen Verluste, welche von der Steuer auf künftige Gewinne abgeschrieben" werden. Wenn die Banken durch z.B.öffentliche Hilfen wieder auf die Beine kommen machen sie wieder Gewinne zum auszahlen. Den miesen Peter hat also immer der Staat (also wir 95% arme ). Droht eine Vollpleite wird dann die "Luft" aus den aufgeblasenen Krediten an den Staat verkauft, der das dann nicht abschreiben kann - wo denn auch?
    Schön was Sie da so schreiben, nur liegen Sie in diesem Falle weit daneben. Die Bankia wurde aus regionalpolitisch kontrollierten spanischen Sparkassen gebildet. Da hat sich der spanische Staat sein Finanzproblem selber beschert. Ähnlich wie bei uns die Landesbanken (weshalb man zur Ablenkung um so lauter auf die Privaten schimpft).
  9. #18

    Pech

    das ist halt das Geschäftsrisiko, zuvor hat sich auch keiner beklagt, als sie Milliarden Gewinne machten. Aber keine Sorge, der deutsche Steuerzahler wird schon zur Verfügung stehen, schließlich geht es ja um Europas Zukunft...
  10. #19

    völlig richtig, ........an vorderster

    Zitat von weltoffener_realist Beitrag anzeigen
    Schön was Sie da so schreiben, nur liegen Sie in diesem Falle weit daneben. Die Bankia wurde aus regionalpolitisch kontrollierten spanischen Sparkassen gebildet. Da hat sich der spanische Staat sein Finanzproblem selber beschert. Ähnlich wie bei uns die Landesbanken (weshalb man zur Ablenkung um so lauter auf die Privaten schimpft).
    stelle bei dieser Fusion stand immer die caja MADRID, seit Jahren eine
    der Partido Popular sehr nahestehende Sparkasse, zuletzt war Rodrigo
    Rato dort als Vorstandvors. tätig.
    Typischer spanischer Kungeleihaufen und sanftes Kissen für Poltitiker,
    die ent-ver-sorgt werden müssen, alles schön verteilt nach den richtigen
    regionalen politischen Gewichten.

    @ SPON: im Artikel wird die Bankia als SPA-Kasse bezeichnet ?¿
    ..........gefällt mir, viele heisse Luft im Wasser, wenig Substanz!