Spanien: Bankia droht Verlust von 19 Milliarden Euro

Getty ImagesSpaniens Bankenkrise droht sich erneut zu verschärfen. Laut "Financial Times" wird der Sparkassenkonzern Bankia kommende Woche einen Verlust von 19 Milliarden Euro für das vergangene Jahr ausweisen. Es wäre das größte Minus der spanischen Geschichte.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-885096.html
  1. #1

    Aha ...

    und wieviel Gewinn hat diese Bank zuvor gemacht? Dieses floss sicherlich zuvor in private Taschen. Jetz, wo das "Geschäftsmodell" wohl nich mehr funktioniert, soll die Allgemeinheit zahlen. So funktioniert Marktwirtschaft. MfG
  2. #2

    Gucke an!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Spaniens Bankenkrise droht sich erneut zu verschärfen. Laut "Financial Times" wird der Sparkassenkonzern Bankia kommende Woche einen Verlust von 19 Milliarden Euro für das vergangene Jahr ausweisen. Es wäre das größte Minus de
    Alles auf schwarz gesetzt, und dann kommt rot. Wer kann das ahnen? Wer soll das wissen?

    Der Sparkassenlümmel ist das Himmelsreich.
    Andere müssen arbeiten!
  3. #3

    Das ist erst der Anfang....

    Was ist noch an faulen Abschreibungen zu erwarten..?

    Man vergleiche....:
    Die US-Häuser- und Immobilienkrise wurden mit dem staatl. TARP-Programm der US-Regierung in der Höhe von 700 Mrd. US$ erfolgreich bekämpft; wovon aber nur 2/3 = ca. 470 Mrd US$ effektiv benötigt wurden...
    Man vergleiche:

    Spanien hat in den letzten Jahren ein Bau- und Immobilienvolumen geschaffen, welches das von GB, D, F und Italien ZUSAMMEN umfasst!
    Die span. Zeitung "El Pais" beziffert die span. Bankverbindlichkeiten auf ca. 3400 Mrd = 3,4 Billionen €...!
    Man kann davon ausgehen, das ca. 40-50% dieser Ausstände faul sind, und aus den Bankbilanzen abgeschrieben werden müssen.
    Das wären demnach über 1,5 Billionen €...!
    Eine auf Internet abrufbare, aufschlussreiche Quelle kommt in etwa auf die gleichen Zahlen:
    cesifo-group, Hans-Werner Sinn, "Die Logik der Targetfalle", vom 17.12.2012
  4. #4

    Das ist erst der Anfang.....

    Was kommt noch an faulen Krediten/Abschreibungen...?

    Man vergleiche:

    Die US-Häuser- und Immobilienkrise wurden mit dem staatl. TARP-Programm der US-Regierung in der Höhe von 700 Mrd. US$ erfolgreich bekämpft; wovon aber nur 2/3 = ca. 470 Mrd US$
    effektiv benötigt wurden...

    Spanien hat in den letzten 15-20 Jahren ein Bau- und Immobilienvolumen geschaffen, welches das von GB, D, F und Italien ZUSAMMEN umfasst!
    Die span. Zeitung "El Pais" beziffert die span. Bankverbindlichkeiten auf ca. 3400 Mrd = 3,4 Billionen €...!
    Man kann davon ausgehen, das ca. 40-50% dieser Ausstände faul sind, und aus den Bankbilanzen abgeschrieben werden müssen.
    Das wären demnach über 1,5 Billionen €...!

    Eine auf Internet abrufbare, aufschlussreiche Quelle kommt in etwa auf die gleichen Zahlen:
    cesifo-group, Hans-Werner Sinn, "Die Logik der Targetfalle", Vortrag vom 17.12.2012
  5. #5

    Der deutsche Bürger ist wachzurütteln - auch von den Medien..

    Spanien ist defacto bankrott...
    Die Bankbilanzen sind noch nicht wertberichtigt, die ehem. Regierung unter Zapatero hat ein Gesetz erlassen, welches die Streckung dieser Bankverbindlichkeiten über mehrere Jahre gestattet.
    Die span. Zeitung "El Pais" hat die Bankverbindlichkeiten der span. Banken auf ca. 3400 Mrd = 3,4 Billionen € beziffert...!
    Man kann davon ausgehen das etwa 40-50% dieser Ausstände faul und aus den Bankbilanzen noch abzuschreiben sind. Das wären demnach über 1,5 Billionen €..!

    Es ist Wahnsinn mit welchen Summen der deutsche Bürger damit drinhängt, denn Deutschland gehört zum €uro/EZB-System, und hat Anteilig zu mind. 27% die anfallenden Verluste zu tragen, sei es nun über die EZB oder den ESM...!
    Dazu kommen noch Staatsanleihenkäufe der EZB von über 200 Mrd € und die Target-Forderungen von fast 700 Mrd. €...
    Das sind unglaubliche Summen, in da Deutschland hineingezogen wird...

    Eine auf Internet abrufbare, aufschlussreiche, gut verständliche Quelle kommt in etwa auf die gleichen Zahlen:
    cesifo-group, Hans-Werner Sinn, "Die Logik der Target-Falle" vom 17.12.2012;
    Sehr zu empfehlen auf der News-Seite unter News-Archiv ist die Erläuterung über die für Deutschland "gefährliche Dimension der Bankenunion"..; da geht es um die finanzielle Existenz Deutschlands, es stehen €-Bankenschulden von 9,5 Billionen € im Spiel.....
  6. #6

    Zitat von Watschn Beitrag anzeigen
    Man kann davon ausgehen das etwa 40-50% dieser Ausstände faul und aus den Bankbilanzen noch abzuschreiben sind. Das wären demnach über 1,5 Billionen €..!
    Die 40-50% kommen woher? Gibt es dafür eine seriöse Referenz oder klingen damit die Zahlen einfach beeindruckender?
    Das die Situation schlecht ist, ist keine Frage, aber Panik sollte man doch nicht verbreiten.

    Interessanter für mich ist, ob es "neue" 19 Milliarden Euro sind oder schlichtweg die 19 Milliarden die schon bei der Beantragung der Bankenrettung im Gespräch waren. Im ersten Fall ist es ein ernsthaftes Problem, im zweiten Fall lediglich offiziell gemacht, was schon seit 6-8 Monaten jeder weiss, nämlich das Bankia 19 Milliarden Euro in den Sand gesetzt hat.
  7. #7

    Nicht gerade mein LieblingsPoster ...

    ... aber zur Erinnerung ... :

    http://www.zerohedge.com/contributed/2013-02-22/europe-safe-just-ask-spanish-depositors-who-have-lost-everything

    OK - sp0nisches bailout fund is schlappe 14 Mrd. € in den Miesen, Banco Santander demnächst. Wir haben den "Gewinner" : Jens Weidmann wird unglaublich profitieren wenn seine "Anlagen " in OleSchrott plötzlich 10% Zinsen
    abwerfen werden. Draghi muss mal wieder LTROen, sodass sich die andere Schrott-Banken das Spielgeld zur 1% Zinsen kaufen dürfen um die lukrative JunkBonds der PIIGS-Staaten kaufen zu dürfen, die bald 3000 % Zinsen abwerfen, usw. ... Austerität, bitte :-P

    Weitergrasen !
  8. #8

    Zitat von Watschn Beitrag anzeigen
    Die US-Häuser- und Immobilienkrise wurden mit dem staatl. TARP-Programm der US-Regierung in der Höhe von 700 Mrd. US$ erfolgreich bekämpft; wovon aber nur 2/3 = ca. 470 Mrd US$ effektiv benötigt wurden...
    Vorsicht! DIE Immobiliekrisen sind noch nicht vorueber in US of A!
    Insb. im noch sehr kritischen Industrie- und Handelsimmobiliensektor!
    Dort lauern noch gigantische Risiken, die, wg. des rechtl. Refinanzaufschubs Washingtons, erst 2013/14/15 in seinen Auswirkungen sichtbar werden.

    Zitat von Watschn Beitrag anzeigen
    Spanien hat in den letzten 15-20 Jahren ein Bau- und Immobilienvolumen geschaffen, welches das von GB, D, F und Italien ZUSAMMEN umfasst!
    Die span. Zeitung "El Pais" beziffert die span. Bankverbindlichkeiten auf ca. 3400 Mrd = 3,4 Billionen €...!
    Man kann davon ausgehen, das ca. 40-50% dieser Ausstände faul sind, und aus den Bankbilanzen abgeschrieben werden müssen.
    Das wären demnach über 1,5 Billionen €...!
    Wenn es stimmte, ein Hammer. Spanien, das Neubauruinenland.
    Schlimm, aber entscheidend ist, dass diese Pleiten nicht sozialisiert, d.h. auf die Buerger anderer europ. Staaten abgewaelzt werden darf und kann.
    Leider sieht aber der faktische 'bail-out' der Raubritter in den "EU&ro"-Burgen genau das vor, und ist in dessen Raubzug-Vollzug schon mitten drin.
  9. #9

    Willkommen in der Realität

    Spanien ist finanziell am Ende. Dies liegt auch an den Bankschulden. Ohne die Hilfen der EZB wäre Spanien schon im Konkurs. Das spanische Wirtschaftswachstum von mindestens 20 Jahren beruhte auf der jetzt geplatzten Immo...blase. Die Bauwirtschaft wir für 10-20 Jahre am Boden liegen. Spanien fängt da an,wo es Ende der 80 -ziger Jahre stand. Also: Oliven und Urlaub! Die Jugend dort hat trotz guter Ausbildung keine Chance. Eine Besserung ist in 20-30 Jahren zu erwarten.