Gauck-Rede zu Europa: Der wohltemperierte Präsident

dapdEr ist angekommen im Amt: Joachim Gauck zeigt mit seiner ersten großen Rede als Staatsoberhaupt, dass ihm Europa am Herzen liegt - und er die Grenzen seines politischen Spielraums verinnerlicht hat. Er erntet viel Lob, aber allen kann er es doch nicht recht machen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-885014.html
  1. #160

    ?

    wie sich hier einige selbst als eliten bezeichnen und selbst feiern ist schon sagenhaft. weil ihr einen anzug tragt und mehr als 3000 netto verdient seid ihr laengst noch keine eliten. wenn ihr so gross seid, dann werdet selbst bundespraesident u d haltet eine rede. weil euer leben so erbaermlich ist muesst ihr nicht andere dafuer verantwortlich machen oder ueber andere herziehen, damit ihr die komplexe vergesst mit denen ihr durch euer leben rennt. denkt mal drueber nach.
  2. #161

    ...

    Zitat von okokberlin Beitrag anzeigen
    "Er hat die Idee eines gemeinsamen Europas so durchbuchstabiert, dass wohl selbst der eine oder andere Skeptiker seine Position überdenken dürfte. "

    wieso sollte man?

    es wurde doch nur altbekannte eu und eurofloskeln serviert.
    Denke ich mir auch. Der Gauck hockt da in seinem Schloss dick und glücklich und erzählt dem Land der Status Quo is toll wir brauchen keine Veränderung.

    Wenn wir alle Bundespräsident von Deutschland wären würden wir das vermutlich auch so sehen.

    Mag sein das der Gauck mal ein Anwalt der kleinen Leute war. Heute ist er auch nur ein Bonze der aus den selben Trögen frist wie die Ackermänner dieses Landes.
  3. #162

    kann schon sein

    Zitat von lkm67 Beitrag anzeigen
    Ich denke das die politischen Berichterstatter objektiver sind als mancher Profiskeptiker hier im Forum.
    Es gibt zu viele Menschen die zu oft gegen etwas und zu selten für etwas sind. Das ist der große Unterschied zwischen zaudern und zupacken.

    Und das sehen wohl alle Politiker auch so und deswegen gibt es keine Reden, in denen Bedenkenträger und Zauderer positiv erwähnt werden.
    Und deswegen ist es erstaunlich, daß sich jemand über das Zitat freut, obwohl es noch nie eine Politikerrede mit gegenteiliger Aussage gab.
    Ein Phänomen also, was eher nicht mit Objektivität erklärt werden kann.
  4. #163

    ich denke

    er hat erkannt, dass Deutschland wohl nicht mehr von Europa in seiner jetzigen Form loskommt.
    Der Meinung kann man ja sein, ist ja auch wohlfeil und der Regierung geschuldet.
    Gerade unter dieser Prämisse hätte ich mir mehr konkrete Kritik gewünscht, soviel Zeit und Mut muss sein, denn vieles läuft nun einmal nicht gut im gemeinsamen Haus.
    Insofern - verpasste Chance, allenfalls ein ausreichend von mir, hier wäre mehr möglich gewesen.
    Gruß
  5. #164

    Verzeihung,...

    ...aber wer hatte eigentlich um diese inszenierte Rede Gaucks gebeten? Ich kenne ein wohltemperiertes Klavier. Bei Gauck, den wir als schwülstigen Dampfpöauderer kennen, der Sprechblasen und Banales zu zelebrieren weiß, dass scheinbar selbst der eine oder andere Spiegelredakteur feuchte Augen bekommt, fällt mir das schwer. Er ist sicher ein guter Rhetoriker, aber ich nehme ihm das Gesagte nicht ab.
    Dafür ist Gauck, wie immer nach einer Rede, von sich selbst am meisten ergriffen...
  6. #165

    Mein Gott, was gäb ich für einen neuen F.J. Strauss!

    Der war zwar auch nicht "lupenrein", aber er war überhaupt kein "Mainstreamer", wie es heute 100% der Politiker sind.
    Unter Mao oder dem Kreml, gab es ja nur "Ja"sager, und ist es in der heutigen EU-Zwangsgemeinschaft - anders?
    Bevor heute ein Politiker seinen Mund aufmacht-kennen wir schon sein "Credo" - alternativlos, auf einem guten Weg, noch mehr Macht nach Brüssel, Politiker - sind Machtstreber geworden. Die Demokratie, etwas Neu gestalten - gibts nicht.
    Brüssel - eine unnötige Doppelregierung, die Milliarden kostet, und heisse Luft produziert.
    Und über die hier im Forum naiv geäusserte Ansicht-die EU hätte neue Kriege verhindert.
    Das war die alte EWG. Bei der EU- keine Angst- die Kriege kommen noch. Da ist der Türkeibeitritt dann gar nicht mehr aktuell- immerhin!
    Ach ja F.J. Strauss-ich glaube - er kannte das Wort "alternativlos" - gar nicht!
  7. #166

    elitäre Arroganz

    @Chandler01:
    Ùber manches in Ihrem Beitrag könnte man nachdenken, könnte ...
    Wer im Zusammenhang mit einem eurpäischen Deutschland argumentiert "Sollen also die Klugen von den Dummen lernen?l, der disqualifiziert sich selbst. Sowas nennt man Chauvinismus.
  8. #167

    gauck

    endlich mal eine Ruck Rede...
  9. #168

    Europa schön und gut....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er ist angekommen im Amt: Joachim Gauck zeigt mit seiner ersten großen Rede als Staatsoberhaupt, dass ihm Europa am Herzen liegt - und er die Grenzen seines politischen Spielraums verinnerlicht hat. Er erntet viel Lob, aber allen kann er es doch nicht recht machen.

    Europarede von Bundespräsident Joachim Gauck - SPIEGEL ONLINE
    ....aber so wie es sich abzeichnet?
    Das läuft nicht auf Freiheit und Demokratie hinaus sondern darauf:

    http://images.sodahead.com/profiles/...260_media.jpeg
  10. #169

    Letzter Hoffnungsträger...

    ...reiht sich nun auch noch in die Garde der Mitläufer (Quatscher) ein.Traurig bei seiner Vergangenheit, gerade er müsste doch begreifen das Bürger keinen Superstaat Europa brauchen. Weder von Deutschland und schon gar nicht von Brüssel gesteuert. Warum sind denn fast all Staaten zu feige dahingehend Volksbefragungen zu machen? Weil sie die Ergebnisse fürchten, unsere "Volksvertreter" die sich selbst am besten "vertreten"! Eine Freihandelszone mit Reisefreiheiten reicht doch wohl; warum müssen alle Länder ihre eigenen Identitäten für ein gleichgeschaltetes Europa aufgeben?? Nein, nein. Der Wiederwille und Wiederstand dagegen wird schneller schneller zunehmen als Gauck und Konsorten recht ist. Alles recht traurig.