Roman einer Organtransplantation : Im Bett mit dem Tod

Susanne Schleyer/ RowohltDavid Wagner leidet an einer lebensbedrohlichen Krankheit, schließlich muss er sich einer Lebertransplantation unterziehen. In seinem Buch "Leben" zieht der Schriftsteller Bilanz - es gilt als einer der Favoriten für den Preis der Leipziger Buchmesse.

http://www.spiegel.de/kultur/literat...-a-884378.html
  1. #1

    Büschen wenig!

    Vollsaftig ist der Roman "Noch lebe ich! - Der Krebsroman für Männer".
    Lesevergnügen muß es sein.
    Literatur über ein Individualthema, gelobt und gepusht, regt mein Mißtrauen an.
    Aber danke für den Tip.
  2. #2

    Braucht man nicht

    Oder doch oder wie oder was?
  3. #3

    Leber

    Braucht man vielleicht doch, wenn man sich in der aktuellen Organspende-Diskussion über eine neue Sichtweise dem Thema nähern will. Wir haben in den letzten Monaten reichlich Wissenschaftliches, Dokumentarisches, Enthüllendes, Verlogenes und Entsetzliches darüber konsumiert - warum jetzt nicht einen Roman zum Thema...?!
  4. #4

    Neue Sichtweise zur Organspendediskussion?

    zu Beitrag 3. Leber - Der Mensch ist weder eine Maschine noch ein Auto, bei denen nach Belieben Teile entnommen oder ausgetauscht werden können, sollten, dürfen. Wenn bei mir ein Körperteil ausgetauscht werden soll sage ich 'Nein Danke'. Das tue ich dem Spender, meinem Körper und meiner Seele nicht an.
  5. #5

    karlsiegfried, wer oder was?

    Natürlich ist der Mensch keine Maschine, aber denken Sie doch an Tausende von Menschen, die nach Organversagen NICHT oder NUR SCHLECHT mit einer maschinellen Ersatztherapie wie z. B. Dialyse klarkommen, ganz zu schweigen von den Tausenden, für die es keine maschinelle Ersatztherapie gibt!
  6. #6

    @karlsiegfried

    Zitat von karlsiegfried Beitrag anzeigen
    zu Beitrag 3. Leber - Der Mensch ist weder eine Maschine noch ein Auto, bei denen nach Belieben Teile entnommen oder ausgetauscht werden können, sollten, dürfen. Wenn bei mir ein Körperteil ausgetauscht werden soll sage ich 'Nein Danke'. Das tue ich dem Spender, meinem Körper und meiner Seele nicht an.
    Ich finde es richtig, dass jeder Mensch frei entscheiden kann, ob er Organe spenden will oder nicht. Ob er ein fremdes Organ für sich akzeptieren könnte oder nicht.
    Das war aber gar nicht mein Anliegen. Völlig unabhängig von der Meinung, die man zu diesem Thema hat, stelle ich mir die Lektüre dieses Romans ganz interessant vor.