Lascher Anlegerschutz: S&K-Skandal setzt Bundesregierung unter Druck

DPADer Anlageskandal um die S&K-Gruppe bringt nun auch die Bundesregierung in Bedrängnis: Ein Gesetzentwurf sieht äußerst laxe Kontrollen des grauen Kapitalmarkts vor - Abzocke von Anlegern würde sogar noch erleichtert. Verbraucherschützer laufen Sturm.

S&K-Anlageskandal: Bundesregierung plant laxe Kontrollen für Fonds - SPIEGEL ONLINE
  1. #40

    Commercial RE Blase ist EU-deckend ....

    bankrotte Banksters und angeschlossene Hedgies treiben die Miete der leerstehende Klotzen zum Mond. Sieben Millionen ARGE-Berber sind sehr kooperativ . Erstaunlicherweise können die Schrott-Banken deren Verbindlichkeiten aus den Bailouts nicht bedienen, ein kleines Minus von 1,3 Bn. € ist auf dem Horizont. Welches Drama kommt dann vom ECB-Commission-Council Kibuki Group um die Muppets weiter vergewaltigen zu dürfen, steht noch nicht auf dem Programm . Lear, Macbeth, Richard the 3rd ( Scheuble, mach die Hauptrolle ), oder 'ne Uhraufführung vom Pinocchio ... oh, wait .... :-P

    Weitregrasen !
  2. #41

    Zitat von Darjaan Beitrag anzeigen
    Bedrängnis? hab ich was verpasst? die Vergangenheit zeigt, dass nichts, diese und andere Regierungen in Bedrängnis bringt. man sitzt alles aus oder relativiert es.
    wo sind die Konsequenzen für unsere Politiker wenn sie in Skandale verwickelt sind, außer dass sie mit goldenem Handschlag zurück treten, wenn überhaupt?

    Ist doch Unsinn. Skandale sind doch noch keine Gesetzwidrigkeiten. Jeder Politiker kann doch von den Medien und der Opposition in Skandale geschoben. Laut Dallas-Serie ist bei jedem was zu finden, wenn man nur richtig gräbt.
  3. #42

    optional

    Wer bei der aktuellen Wirtschaftslage ernsthaft in eine Anlage investiert,die 12 % garantierte (!!!) Zinsen verspricht,hats nicht besser verdient. Vielleicht mal nicht mit Scheuklappen durchs Leben laufen und ab und zu mal Nachrichten gucken oder sich gescheit informieren wenn man seine eisern ersparte Altersvorsoge anlegen will. Solche Renditen sind entweder Betrug oder werden mit so einem Risiko erwirtschaftet,das ein Besuch im Casino eher zu empfehlen wäre,da gibts immerhin keine Fondsgebühren.
  4. #43

    nene

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Anlageskandal um die S&K-Gruppe bringt nun auch die Bundesregierung in Bedrängnis: Ein Gesetzentwurf sieht äußerst laxe Kontrollen des grauen Kapitalmarkts vor - Abzocke von Anlegern würde sogar noch erleichtert. Verbraucherschützer laufen Sturm.

    S&K-Anlageskandal: Bundesregierung plant laxe Kontrollen für Fonds - SPIEGEL ONLINE
    .........

    Lascher Anlegerschutz? Es gibt gar keinen Anlegerschutz! Ein Land, eine Politik, eine Justiz, die nichtmal in der Lage sind, die betrügerischen Vorgänge um Porsche/VW aufzuklären und zu verfolgen, haben ihren Bankrott erklärt. Wie auch anders in einer Gesellschaft, die schon Jahrzehnte nach dem Schneeballprinzip von unten nach oben umverteilen läßt?
    rabenkrähe
    Geändert von ( um Uhr)
    Es gibt ein Leben vor dem Tod. Der wahre Pazifist ist bereit, mit der Waffe für seine Überzeugung zu kämpfen.....
  5. #44

    Wasg

    Zitat von hyphenpointhyphen Beitrag anzeigen
    Rein systematisch betrachtet - ist Deutschland und die EU wie jedes andere Fitzelchen Information einer kontinuierlichen Bewertung durch die Realität ausgesetzt. Die Politik hechelt aposteriori hinterher weil sie zur Zeit nicht anders kann und die Tatsache das sogar Irreales einen Wert hat, ist wohl eher in der Psyche des Menschen zu finden, und zudem ein Phänomen der Neuzeit.

    Der Mensch, das hatte Darwin schon erkannt schafft sich Nischen.
    Ob des Drogenhandels über Bitcoin, Versicherungen, die mit dem von ihnen erwirtschafteten Geld Menschen Gesundheit verspricht ( die sie selbst viel eher beeinflussen könnten) oder die Hobbyhure von nebenan, die sich abends dank der Informationstechnologie ein paar Euro hinzuverdient.

    Es menschelet wie mein Senior zu sagen pflegt.
    Schauen sie sich heutzutage um - Paradigmen überall.

    Es gibt Teile der Gesellschaft, die glauben an etwas, das es nicht gibt ( Christen, Satanisten, Mohammedaner, usw. usf.) was systematisch betrachtet sehr fehleranfällig ist.

    Oder nehmen sie einen Naturwissenschaftler - diese experimentieren mit dem was sie erfahren können und nur das Experiment erlaubt ihnen die Analyse.
    Diese in diesem Paradigma entwickelten Konzepte versuchen über Empirie Experimente und ihre Ergebnisse auf ihre Falsizität zu überprüfen (je nach Fachrichtung lassen diese wohl mehr oder weniger dynamische Schlussfolgerungen zu, die in unserer Zukunft je nach Informationsgehalt meist wohl sehr kurzlebig sein dürften).

    Die Wirtschaft hingegen arbeitet nach dem Prinzip solange es funktioniert ist es erfolgreich ( was zumindest mir sehr viele Rückschlüsse auf den Charakter eines Menschen gibt, Scheuklappen, Egoisten) und die Definition von Erfolg ad absurdum führt.

    Die Menschheit wächst und gedeiht.
    Die Frage ist nur was kommt als nächstes.

    Zum Schluss empfehle ich als Lektüre den in der Schule meist übergangenen und dabei viel interessanteren zweiten Teil von Goethes Faust.

    So, das war es ihr wochenendphilosoph
  6. #45

    verfehlte Hysterie

    Alle, die hier nun wieder einmal lautstark nach schärferen staatlichen Kontrollen rufen, seien daran erinnert, dass der Schaden, der auf dem "ungeregelten" Kapitalmarkt (oft auch herabsetzend als "grauer Kapitalmarkt" bezeichnet) eintritt nur ein Bruchteil des Volumens ausmacht, der am "geregelten" Markt usus ist.
    Wir befinden uns praktisch seit 2007 - also mithin seit über 5 Jahren - in der Dauerkrise. Und an dieser hat der vielgescholtene "graue Markt" überhaupt keinen Anteil.
    Und auch was von staatlicher Aufsicht zu halten ist, hat die Krise plakativ verdeutlicht - denn die halbstaatlichen Landesbanken haben es ja nun am wildesten von allen getrieben. Gegen die von Sparkassen, Landes-, Geschäfts- und Genossenschaftsbanken vernichteten Milliarden sind die Schäden am "grauen Kapitalmarkt" geradezu Peanuts (um mal einen ehem. Deutschbanker zu zitieren).
  7. #46

    verfehlte Hysterie

    Alle, die hier nun wieder einmal lautstark nach schärferen staatlichen Kontrollen rufen, seien daran erinnert, dass der Schaden, der auf dem "ungeregelten" Kapitalmarkt (oft auch herabsetzend als "grauer Kapitalmarkt" bezeichnet) eintritt nur ein Bruchteil des Volumens ausmacht, der am "geregelten" Markt usus ist.
    Wir befinden uns praktisch seit 2007 - also mithin seit über 5 Jahren - in der Dauerkrise. Und an dieser hat der vielgescholtene "graue Markt" überhaupt keinen Anteil.
    Und auch was von staatlicher Aufsicht zu halten ist, hat die Krise plakativ verdeutlicht - denn die halbstaatlichen Landesbanken haben es ja nun am wildesten von allen getrieben. Gegen die von Sparkassen, Landes-, Geschäfts- und Genossenschaftsbanken vernichteten Milliarden sind die Schäden am "grauen Kapitalmarkt" geradezu Peanuts (um mal einen ehem. Deutschbanker zu zitieren).
  8. #47

    Viele Fragen

    - Warum wurde die BAFIN nicht aktiv, als das Manager Magazin schon im vergangenen November erschreckende Vorwürfe publizierte? Man hätte sofort eine Prüfung einleiten können.

    - Anstatt bürokratische "Ausschüsse" vorzuschreiben, warum gibt es in der Finanzmarktaufsicht nicht eine etablierte Whistleblower-Kultur?

    - Kann ein Wirtschaftsprüfer in D wirklich ungeprüft ein positives Testat abgeben, wenn die Immobilienbewertungen nicht von Dritten bestätigt werden?

    - Und müsste der Finanzvertrieb den Endkunden nicht eindeutig darauf hinweisen, daß es offensichtlich keine externe Bewertungsmechanism gibt? Warum ist der Vertrieb nicht in die Kataloghaftung mit eingebunden?

    Finanzmarktregulierung ist komplex, aber dieser Fall zeigt, daß die kommerziellen Basisprinzipien einer erfolgreichen Regulierung völlig fehlen.
  9. #48

    No brown in town...

    Zitat von kopfschütteler Beitrag anzeigen
    Und nicht nur die ... Bei der Schuh- und Sockenwahl (siehe Bild 2) wundert es mich, dass den Clowns überhaupt jemand sein Geld anvertraut hat.

    Aber vielleicht waren das ja alles Tennissocken- und Geox-Träger.
    gilt nur in der Londoner Finanzwelt und meint den Anzug, nicht die Schuhe. Viel schlimmer sind die in Form rasierten Augenbrauen.
    Gegen Geox ist übrigens nichts einzuwenden. Im Vergleich zu dem was amerikanische Entscheider auf hiesigen Messen so tragen sind die hochseriös. Aber zurück zum Thema...