Mäusestudie: Dicke Nachtschwärmer

DPAWer nachts arbeitet, ist anfälliger für Übergewicht und Diabetes. In einer Studie mit Mäusen haben Forscher eine Ursache bestätigt: Unnatürliche Wachzeiten bringen den Insulinhaushalt durcheinander.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...-a-884921.html
  1. #1

    ...

    Lebewesen, die sich auf solche Schwankungen einstellten und ihr Verhalten, ihren Stoffwechsel und ihre Genaktivität daran anpassten, hätten bessere Überlebenschancen als solche, die all diese Funktionen konstant hielten.

    Das widerspricht doch der herkömmlichen Sichtweise, zwar nicht in Bezug auf den Insulinspiegel, aber z.B. hinsichtlich der Körpertemperatur. Schlangen z.B. passen sich ja gerade der Umgebungstemperatur an bzw. müssen das tun, haben dadurch aber nicht unbedingt einen Vorteil, z.B. gegenüber Jägern, die eine annähernd konstante Körpertemperatur aufrechterhalten.

    Vielleicht ist das ja die nächste Stufe der menschlichen Evolution. Das Unabhängigwerden vom Tageslicht. Zuerst technisch relativ schnell umgesetzt, später biologisch entsprechend angepasst.

    Vielleicht sollte der Mensch die Trägheit dieses Anpassungsprozesses zum Anlaß nehmen, darüber nachzudenken, wie er selbst seine Evolution steuern kann. Jenseits von überkommenen Ethikkommissionen und dem Einfluß von Geisteswissenschaftlern, die meistens nicht einmal die Grundlagen von dem verstehen, worüber sie richten.
  2. #2

    nanu

    das insulinresistenz auch beim menschen an die HPA achse und damit auch an deren circadianen rhythmus gekoppelt ist, war doch schon länger bekannt. oder hab ich was überlesen hier?
  3. #3

    ja der Mensch sollte...

    Zitat von Newspeak Beitrag anzeigen
    Lebewesen, die sich auf solche Schwankungen einstellten und ihr Verhalten, ihren Stoffwechsel und ihre Genaktivität daran anpassten, hätten bessere Überlebenschancen als solche, die all diese Funktionen konstant hielten.

    Das widerspricht doch der herkömmlichen Sichtweise, zwar nicht in Bezug auf den Insulinspiegel, aber z.B. hinsichtlich der Körpertemperatur. Schlangen z.B. passen sich ja gerade der Umgebungstemperatur an bzw. müssen das tun, haben dadurch aber nicht unbedingt einen Vorteil, z.B. gegenüber Jägern, die eine annähernd konstante Körpertemperatur aufrechterhalten.

    Vielleicht ist das ja die nächste Stufe der menschlichen Evolution. Das Unabhängigwerden vom Tageslicht. Zuerst technisch relativ schnell umgesetzt, später biologisch entsprechend angepasst.

    Vielleicht sollte der Mensch die Trägheit dieses Anpassungsprozesses zum Anlaß nehmen, darüber nachzudenken, wie er selbst seine Evolution steuern kann. Jenseits von überkommenen Ethikkommissionen und dem Einfluß von Geisteswissenschaftlern, die meistens nicht einmal die Grundlagen von dem verstehen, worüber sie richten.
    sollte endlich akzeptieren dass er nciht zur Nachtarbeit geboren und
    den natürlichen Biorythmus leben. Die Eithikkomissionen sind nicht überkommen sondern zur Zeit extrem eichtig um winigstens den Auswüchsen übertriebener Forschung Grenzen zu setzen. Sie scheinen eine große Abneigung gegenüber den Geisterwissenschaftlern zu haben. Hatten Sie vielleicht Probleme bei Ihren Forschungsanträgen?
    Der Artikel wäre dür die Arbeitsmediziner sehr wichtig da heute immer noch der Effekt der Nachtarbeit auf das menschliche Leben bei Schichtdiensten nicht ausreichend Rechnung getragen wird.
    Besonders die älteren Leute die sehr lange Schicht gearbeitet haben
    leiden unter den "Spätfolgen" dieser Dienstform.