Buch über Dominique Strauss-Kahn: Am Beispiel des Schweins

APHalb Mensch, halb Schwein - so charakterisiert die Französin Marcela Iacub Dominique Strauss-Kahn in ihrem Roman. In dem fiktionalen Werk verarbeitet sie nach eigenen Angaben eine Affäre mit dem früheren IWF-Chef. Strauss-Kahn reagierte mit "Abscheu".

Dominique Strauss-Kahn reagiert mit "Abscheu" auf Enthüllungsbuch - SPIEGEL ONLINE
  1. #20

    optional

    Zitat von hfsdjailHJFKLDjö Beitrag anzeigen
    Der eine macht es eben, weil er geil auf die Frau ist, die andere macht es eben, weil sie geil auf Geld und Macht ist... Was ist denn nun besser?
    Mit dem Wissen, dass die eine Person es nur des Geldes wegen macht, ist die andere Person wirklich nur eine dummgeile alte Sau.

    Sorry, aber so ist es nunmal und dafür gibt es keine Entschuldigung.
  2. #21

    Viele Menschen sind um einen sehr angemessenen Umgang bemüht

    Wenn Schweine übermütig werden und für den Trog eine kontinuierliche Füllung ergattern möchten, dann grunzen sie laut und aufdringlich. Dass diese Lautäußerungen jedoch zu "Literatur" verarbeitet, gedruckt, zwischen zwei Buchdeckel eingefügt werden kann und auch noch Käufer findet, lässt als Zeichen der Zeit ungeheure libidinöse Mangelerscheinungen vermuten. Wenn sich das Verfahren zur Literaturschöpfung mit solchem Inhalt ausreichend und auflagenstark hat vorführen lassen, so wäre doch jede hochanständige Frau ein dummes Kätchen, wenn sie aus ihrem Repertoire an Begegnungen, unerwünscht empfangenen Blicken und unzensierten Bemerkungen nicht eine Fabel mit unsittlichem Inhalt zu stricken in der Lage wäre. Ein Problem könnte allerdings auftreten und die Honorare drücken, wenn durch eine Flut solcher Werke mit sittlicher Entrüstung eine Übersättigung unter den Lesewilligen sich mit der Zeit einstellen würde.
  3. #22

    Zitat von hfsdjailHJFKLDjö Beitrag anzeigen
    Sehr geehrte katiausdemwald,
    ich habe einen Bekannten, der regelmäßiger Puffgänger ist, der ist nur durchschnittlich intelligent, aber selbst dem ist bewußt, daß er bei den „jungen, drallen, gutaussehenden Frauen“ nur deshalb Chancen hat, weil er dafür bezahlt.
    Ich .....
    Geld ist sexy, ermöglicht gute Anwälte und
    in manchen Fällen sogar immun gegen alle Gesetze.......
  4. #23

    Zitat von odet Beitrag anzeigen
    Schon merkwürding die Welt.
    Als Chef des IWF iset Strauss-Kahn direkt oder indirekt für den Tod und das Unglück von zig Millionen Menschen verantwortlich. Stört anscheinend niemanden.
    Aber wehe er macht mal mit einer anderen rum.....
    Mich stört v. a., daß die Autorin erst eine Affäre mit DSK hat, während der sie selber ganz genau mitbekommt, was in diesem Zeitraum in USAlandistan gerade für ein Verfahren gegen ihren Liebhaber läuft.

    Wer ist hier nun das Schwein? Aus meiner Sicht beide.

    Aber abgesehen davon, es ist bekannt, daß Schweine sehr intelligente Säugetiere und auch sehr reinlich sind, soweit man ihnen denn die Möglichkeiten dazu läßt. Insofern halte ich den Vergleich von DSK mit Schweinen eher für die Schweine für beleidigend, als andersherum. Denn dieser Mann hat sich wider besseren Wissens kriminell und asozial verhalten und das vermutlich über Jahrzehnte. Und das kann wohl kaum auch nur ein einziges Schwein für sich in Anspruch nehmen.
  5. #24

    Jeder, der gedient hat, weiss :

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Halb Mensch, halb Schwein
    Halb Mensch, halb Tier, ein Panzergrenadier. :))
  6. #25

    Zitat von freesprit Beitrag anzeigen
    Mit dem Wissen, dass die eine Person es nur des Geldes wegen macht, ist die andere Person wirklich nur eine dummgeile alte Sau.

    Sorry, aber so ist es nunmal und dafür gibt es keine Entschuldigung.
    Sie haben mich nicht ganz richtig verstanden und etwas in mein posting hineininterpretiert, was ich weder geschrieben noch gemeint hatte.
    Ich wollte nichts entschuldigen, denn ich kann mich nicht für andere entschuldigen. Es gibt aber auch nichts zu entschuldigen, wenn eine(r) dumm ist, die Natur verteilt die Gaben eben unterschiedlich, da kann der / die eben nichts für.

    Aber v. a., aus meiner Sicht gäbe es nur dann etwas zu entschuldigen, wenn etwas unmoralisch ist. Und auf dem Gebiet der Sexualität ist das meiste eben natürlich und nichts anderes, hat also nichts mit Moral zu tun, ergo, eine Entschuldigung ist auch so gesehen unangebracht.
    Lediglich solche Dinge wie Pädophilie – soweit diese gesellschaftlich nicht als OK anerkannt ist, wie es z. B. bei den alten Griechen gewesen ist oder wie es auch heute noch in Teilen der islamischen Welt ist – oder Sex, der sich mit Gewalt genommen wird, sind moralisch genau dann zu verurteilen, wenn sie moralisch eben in der jeweiligen Gesellschaft geächtet sind. Es macht wenig Sinn, etwas für unmoralisch zu halten, wenn es die Gesellschaft nicht für unmoralisch hält, wenn es dabei natürlich auch die eine oder andere Ausnahme gibt.

    Sich hingegen auf Sex einzulassen, weil man bzw. Frau geldgeil oder machtgeil ist, ist eher eine Kopfsache, wobei natürlich ggf. auch ein gerüttelt Maß an natürlichem / genetischem Faktor dabei ist, da ist sich die Forschung meiner Kenntnis nach noch nicht einig.
    In jedem Fall ist aus meiner Sicht eher das, was v. a. Kopfsache ist, eher unmoralisch, als das, was vollkommen natürlich ist.
    Also wenn, dann würde ICH mich für die Dinge entschuldigen, die unmoralisch sind und das sind die Dinge, wie z. B. Sex aus Geld- und / oder Machtgeilheit.
  7. #26

    Ist es das Geld?

    Die seltsame Dame behauptet von DSK, er sei weder ein Vergewaltiger, nicht einmal ein böser Mensch und steigt mit ihm ganz ohne Zwang in die Kiste.
    Ist es seine Attraktivität oder sein Geld oder hat sie keinerlei Selbstachtung?
    Ich denke, er hat sie gut bezahlt und dafür tun viele Damen alles.
  8. #27

    Abstossend!

    DSK ist kein deutscher Politiker und schon geraumer Zeit nicht mehr beim IWF. Warum haengt sich SPON jetzt mit einem - wieder mal schlecht recherchierten - Bericht nun noch an diese klebrige Geschichte? - Gestern war das Thema in F noch Gegenstand einiger Diskussionen; heute wenden sich zumindest die serioesen Medien davon ab. Der "Nouvel Observateur" begruendet die Veroeffentlichung mit der angeblich ueberragenden literarischen Qualitaet des Buches - hat aber seit vielen Jahren nie einen Aufmacher ueber Literatur gebracht!! - Diese schriftstellernde "Dame" wusste doch genau, warum sie tat, was sie tat. Und sie schreibt schwuelstig (zu ihrer Entlastung?), dass sie "wahnsinnig veliebt" gewesen sei - in dieses "Schwein". Nun ja, sie hat sich einem - nach medizinischen Gesichtspunkten - psychisch schwer kranken Mann zur Verfuegung gestellt. Wenn der nun nachtraeglich ein "Schwein" war, wie sollte man Jemanden, der sich an einem politisch Toten naehrt nennen? Eine Hyaene?