Umstrittene Abfindung: Novartis-Präsident sagt zum Abschied leise sorry

REUTERSGut 58 Millionen Euro sollte Daniel Vasella als Abfindung erhalten - und wurde dafür öffentlich scharf kritisiert. Jetzt gibt sich der scheidende Novartis-Präsident demütig: Auf seiner letzten Aktionärsversammlung sagt der Schweizer Manager: "Ich habe zwei Fehler gemacht."

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-884962.html
  1. #10

    Zitat von hman2 Beitrag anzeigen
    Sauber. Bei jedem normalen Angstellten, schon unterhalb der unteren Führungsebene, wird sowas schlicht und einfach als Bedingung festgehalten, für die es auch keinen einzigen Cent gibt...
    6 Jahre Berufsverbot ohne Ausgleichszahlung? Das glauben Sie doch selber nicht und das dürfte auch vor keinem Arbeitsgericht Bestand haben.
  2. #11

    Soso

    Zitat von Hafturlaub Beitrag anzeigen
    6 Jahre Berufsverbot ohne Ausgleichszahlung?
    Das ist kein Berufsverbot, das ist nur ein Konkurrenzverbot. Er darf jederzeit Waschmittel oder Waschmaschinen herstellen, das ist doch für Manager (und hier geht's angeblich um die Creme-de-la-Creme) alles üüberhaupt kein Problem...

    Das glauben Sie doch selber nicht und das dürfte auch vor keinem Arbeitsgericht Bestand haben.
    Sechs Jahre sind im Bereich in dem wirklich Geheimnisse produziert werden, also in der Entwicklung, durchaus üblich. Und bereits abgegolten mit dem Gehalt aus der aktiven Zeit, sowie aus der Abfindung. Die man aber nicht fürs Schweigen bezahlt, das ist ohnehin eine Nebenpflicht aus dem Arbeitsvertrag...
  3. #12

    Zitat von hman2 Beitrag anzeigen
    Sechs Jahre sind im Bereich in dem wirklich Geheimnisse produziert werden, also in der Entwicklung, durchaus üblich. Und bereits abgegolten mit dem Gehalt aus der aktiven Zeit, sowie aus der Abfindung. Die man aber nicht fürs Schweigen bezahlt, das ist ohnehin eine Nebenpflicht aus dem Arbeitsvertrag...
    "Das Wettbewerbsverbot ist nur bis zu einer maximalen Dauer von 2 Jahren zulässig (§ 74a Abs. 1 Satz 3 HGB).
    Im vereinbarten Zeitraum muss der ehemalige Arbeitgeber diese Einschränkung durch eine entsprechende monatliche Zahlung (mindestens die Hälfte des letzten Gehaltes) ausgleichen (Karenzentschädigung) (§ 74 Abs. 2 HGB)."

    Wettbewerbsverbot
  4. #13

    Zitat von hman2 Beitrag anzeigen
    Das ist kein Berufsverbot, das ist nur ein Konkurrenzverbot. Er darf jederzeit Waschmittel oder Waschmaschinen herstellen, das ist doch für Manager (und hier geht's angeblich um die Creme-de-la-Creme) alles üüberhaupt kein Problem...
    Die Aussage war ja, dass dies auch ganz normale Angestellte beträfe. Ingenieur,Optiker,Zahntechniker u.s.w.-für die wäre das demzufolge ein Berufsverbot.
  5. #14

    3.Fehler => auf's Geld drauf verzichtet

    und jetzt hat er auch noch den 3.Fehler gemacht, und auf das
    Geld verzichtet !

    Was bringt das ihm? Gar nichts - in der Kritik ist er schon, und das Geld hat er nicht.

    An "gemeinnützige" Aktionen geht es jetzt auch nicht, sondern wird irgendwann demnächst an die Klein- und Grossaktionäre ausgeschüttet.

    Und sollte er jetzt doch innerhalb der 6 Jahre einen anderen Job bei einem Pharmakonzern übernehmen, wird er auch nochmal Spiessruten laufen müssen.

    Da fehlte ihm jetzt das Kreuz (oder die Rücksichtslosigkeit), um das durchzuziehen und von sich abperlen zu lassen.

    Menschlich mag ich das - aber er hat rein gar nichts von.
    Wir leben halt nicht mehr in einer menschlich orientierten Welt.
  6. #15

    Abzockermanieren

    ER soll also 58 Millionen EURO erhalten damit er (salopp gesagt) keine Betriebsgeheimnisse ausplaudert, ist das nicht Noetigung oder Erpressung ? Ein Fall fuer den Staatsanwamt ? bin mal gespannt...............!