Unfallstatistik: Zahl der Verkehrstoten auf neuem Tiefstand

DPANoch nie seit Einführung der Statistik sind in Deutschland weniger Menschen bei Verkehrsunfällen gestorben als 2012. Hauptgrund: moderne Fahrzeugtechnik und bessere Straßenführung. Trotzdem kommen noch immer zehn Menschen täglich ums Leben.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/s...-a-884910.html
  1. #120

    ...ich freue mich einfach,

    dass die Zahl der Verkehrstoten so gesunken sind. Nach meinem Wissen war der Höchststand in den 1970er Jahren bei fast 21.000 (!). Und das nur in Westdeutschland.

    Viele Grüße und ein unfallfreies Wochenende

    Gerd Taddicken, 2013-02-22, ca. 19.31 h
  2. #121

    Auch völlig unrealistisch

    Zitat von BeitragszahlerwiderWillen Beitrag anzeigen
    Dazu brauchen Sie keine 400km. Schon eine Strecke von 80km dauert mit 80 eine Stunde und mit 160 eine halbe. Abends zurück noch mal eine halbe Stunde länger. Macht zusammen eine Stunde. Dann rechnen Sie noch mal mit 180 km/h...aber es stimmt, 80 km/h auf der Autobahn ist wirklich unrealistisch!
    Im Berufsverkehr auf der Autobahn durchschnittlich 160 oder 180 km/h fahren? So etwas gibt es in Deutschland nicht.
  3. #122

    Europäische Bürgerinitiative

    29 Prozent der tödlichen Unfälle ereigneten sich 2012 innerorts. Ein Tempolimit in Städten würde die Verkehrssicherheit enorm steigern, sowohl für Fußgänger und Radfahrer, als auch für Autofahrer selbst. Die Verlängerung der Fahrzeit würde im Durchschnitt weniger als 1 Minute betragen. Eine europaweiten Initiative setzt sich für ein solches Tempolimit im Stadtverkehr ein.
    www.30kmh.eu
  4. #123

    Zitat von pendrin Beitrag anzeigen
    29 Prozent der tödlichen Unfälle ereigneten sich 2012 innerorts. Ein Tempolimit in Städten würde die Verkehrssicherheit enorm steigern, sowohl für Fußgänger und Radfahrer, als auch für Autofahrer selbst.
    Und wieviele der Verkehrsunfälle innerorts haben die Radfahrer und Fußgänger selbst verursacht? Ich erlebe praktisch tagtäglich, wie sich Fußgänger und Radfahrer wissentlich in Gefahr bringen und oft nur durch Glück Unfällen entkommen.

    Die Verlängerung der Fahrzeit würde im Durchschnitt weniger als 1 Minute betragen.
    ??? Ohne den zurückgelegten Weg zu kennen ist diese Angabe sinnfrei. Ich würde z.B. rein rechnerisch pro Tag eine halbe Stunde länger unterwegs sein.

    Eine europaweiten Initiative setzt sich für ein solches Tempolimit im Stadtverkehr ein.
    Ja, die "30km/h Sau" wird alljährlich mindestens 1x auch durch Hamburg getrieben. Aber bisher haben sich die Realisten durchgesetzt...
  5. #124

    Zitat von pendrin Beitrag anzeigen
    29 Prozent der tödlichen Unfälle ereigneten sich 2012 innerorts. Ein Tempolimit in Städten würde die Verkehrssicherheit enorm steigern, sowohl für Fußgänger und Radfahrer, als auch für Autofahrer selbst. Die Verlängerung der Fahrzeit würde im Durchschnitt weniger als 1 Minute betragen. Eine europaweiten Initiative setzt sich für ein solches Tempolimit im Stadtverkehr ein.
    Europäische Tempo 30 Bürgerinitative "30kmh - macht die Straßen lebenswert!"
    ...und die Abgasbelastung bzw. Lärmbelastung würden wohl gleichzeitig steigen.

    Denn das ist z.B. ein Tempo wo ich bei meinem Auto (trotz großvolumigem Diesel) in einem kleineren Gang fahren müßte, das bedeutet mehr Drehzahl, mehr Lärm, mehr Abgas...
  6. #125

    ein gutes Zeichen

    der Autofahrer hat verstanden,nun sollte man einmal die Beobachtungen auf andere Gefahren verlagern.Zum Beispiel sterben jedes Jahr in Deutschland 30000 Menschen am Krankenhauskeim,700000 Menschen infizieren sich daran.Warum wird das so klaglos hingenommen?
  7. #126

    ...

    diskutieren auf spon ist sinnlos, 3/4 der beiträge wird eh zensiert...
  8. #127

    wie komen Sie darauf?

    Zitat von pendrin Beitrag anzeigen
    29 Prozent der tödlichen Unfälle ereigneten sich 2012 innerorts. Ein Tempolimit in Städten würde die Verkehrssicherheit enorm steigern, sowohl für Fußgänger und Radfahrer, als auch für Autofahrer selbst. Die Verlängerung der Fahrzeit würde im Durchschnitt weniger als 1 Minute betragen. Eine europaweiten Initiative setzt sich für ein solches Tempolimit im Stadtverkehr ein.
    Europäische Tempo 30 Bürgerinitative "30kmh - macht die Straßen lebenswert!"
    Die Unfälle mit Fußgänger könnten viel einfach gesenkt werden, indem die Fußgänger einfach mal aufpassen und nicht einfach auf die Straße laufen. Da müssen harte Geldstrafen her, Fußgänger die unvorsichtig oder gar bei Rot eine Straße queren, sollten mit mindestens 100 Euro und im Falle eines Unfalles mit 500 Euro Selbstbeteiligung an den Krankenkosten bestraft werden.
  9. #128

    reingefallen

    Zitat von Jesper Dyrholm Beitrag anzeigen
    Sie irren :

    Das OLG Hamm hat ebenso wie das OLG Zweibrücken eine Differenzgeschwindigkeit von 10 km/h als noch regelkonform angenommen. Andere Gerichte haben sich dieser Rechtsauffassung angeschlossen.

    Die 20 km/h "Pflichtdifferenz" gehört in das Buch "Autofahrermythen der letzten 100 Jahre"

    Übrigens hat das OLG Zweibrücken ausgeführt Andererseits dürfe aber nicht nur einseitig das Interesse der Pkw-Fahrer am schnellen Fortkommen in den Vordergrund gestellt werden.

    Es ist also völlig egal wie eilig Sie es haben, Ihr Interesse am schnelleren Fahren ist nachrangig gegenüber dem Recht anderer Autofahrer auch Überholvorgänge durchzuführen.
    Die 10 km/h Mindestdifferenz gelten nur als angemessen,wenn LKW andere LKW überholen, PKW müssen mindestens 20 km/h Differenz haben,wenn sie auf Autobahnen überholen, auch dazu gibt es einschlägige OLG Urteile.

    LKW dürfen bekanntlich nicht schneller als 80 und können kaum schneller als 90 fahren,daher sind da die Gerichte großzügiger, da LKW sonst gar nicht überholen können, wenn aber PKW mit 100 einen LKW mit 90 überholen, ist das reine Schikane für den rückwärtigen Verkehr und schon wegen §1 STVO verboten, denn für PKW gilt Richttempo 130, wer das nicht fahren will, darf eben und muss auch nicht überholen.
  10. #129

    Zitat von mibarina Beitrag anzeigen
    Zitat von mibarina;dwbrook
    Das liegt übrigens am Tempolimit und der daraus erwachsenden Einförmigkeit des Fahrerlebnisses. Eine der häufigsten Unfallursachen ist dort übrigens "Überschlag auf gerader Strecke"
    Ist das so, oder haben sie sich das gerade ausgedacht? Auch Amerikaner fahren zum großen Teil Kurzstrecke (zur Arbeit, zum einkaufen, zu Freunden etc.)
    Was "so ist": in den USA gibt es - auf den gefahrenen km berechnet - doppelt so viele Verkehrstote auf der Autobahn wie in Deutschland.
    Und der Überschlag auf grader Strecke ist tatsächlich ein in den USA häufig vorkommender Unfall, das gibt es bei uns nicht in der Häufigkeit.