Warlord Joseph Kony: Dschungel-Phantom verzweifelt gesucht

DPADie Armee des Warlords Kony mordet, vergewaltigt, macht Kinder zu Soldaten. Das zeigte die Organisation Invisible Children vor einem Jahr in einem Video und wurde weltberühmt. Doch die Verbrechen des Dschungel-Phantoms gehen weiter. Was bleibt, ist ein Millionengewinn für die Menschenrechtler.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-884538.html
  1. #1

    Surprise, surprise! Da macht ein privatwirtschaftliches Unternehmen einen Haufen Geld - ich bin förmlich erschüttert. ERSCHÜTTERT!
  2. #2

    So wäscht eine Hand die andere

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Armee des Warlords Kony mordet, vergewaltigt, macht Kinder zu Soldaten. Das zeigte die Organisation Invisible Children vor einem Jahr in einem Video und wurde weltberühmt. Doch die Verbrechen des Dschungel-Phantoms gehen weiter. Was bleibt, ist ein Millionengewinn für die Menschenrechtler.

    Ein Jahr nach Kony 2012 - Bilanz der Jagd auf Rebellenführer Kony - SPIEGEL ONLINE
    Teile des Gewinns werden regelmässig an Kony abgeführt.
    So wäscht eine Hand die andere, man braucht sich gegenseitig...
  3. #3

    Ach was? Dabei hat doch das ganze Internet mitgeholfen... *rolleyes*
  4. #4

    Das "Kony-Marketing" ist schon eine recht seltsame Sache. Wer sich mit dem Phänomen beschäftigt reibt sich verwundert die Augen. Kann man den Machern des Kony Hypers pure Geldgier unterstellen?
    Gleichzeitig, während die "Invisible Chidren" Medienwelle die Aufmerksamkeit auf sich zieht, werden in anderen Landesteilen von nord-osten Uganda die letzten halb-nomadischen Karamojong Stämme zwangsumgesiedelt - zwangskultiviert und dabei ihre Kultur und Lebensgrundlage vernichtet. Die gewaltsamen Umsiedlungsaktionen der ugandischen Regierung werden u.a. mit EU-Geldern finanziert, natürlich im Namen der Menschlichkeit, damit die primitiven Karamojong endlich Anteil an Schulbildung, medizinischer Versorgung usw. nehmen können. Dass zufälligerweise in dieser Region Öl und andere Rohstoffe gefunden wurde, ist ein purer Zufall und hat nicht mit der Zwangsumsiedlung und der Venichtung der Karamojong-Kultur zu tun. Die EU beteiligt sich an diesem Verbrechen in einem Dreijahresprogramm mit 4.5 Millionnen €.
    Interessiert dies jemand? Wo ist der Medienhype? In Deutschland ist dazu meines Wissens kein Bericht in den Medien erschienen.
  5. #5

    Zitat von ratxi Beitrag anzeigen
    Teile des Gewinns werden regelmässig an Kony abgeführt.
    So wäscht eine Hand die andere, man braucht sich gegenseitig...
    Könnten Sie den Vorwurf bitte qualifiziert belegen?
  6. #6

    Selbst Schuld, wer auf solche Spendenaufrufe reinfällt !

    Ich bezweifle, dass Kony von dieser "Spendenorganisation" Lizenzgebühren bekommt. Eigentliche Gewinner sind vermutlich die Initiatoren selber, so wie die Typen, die hier in Deutschland mit 12% Zinsen geworben haben und anschließend das Geld für sich selbst verwendet haben.
  7. #7

    Es mutet schon ziemlich dubios an,...

    was diese "Hilfsorganisation" da leistet, bzw. nicht leistet. Es ist sicherlich nicht verkehrt diesen Misstand, der ja noch immer Bestand hat, wieder aufzunehmen. Nur der Bericht sagt uns aber auch, daß diese Hilfsorganisation, gelinden geschrieben, unglücklich agiert. Der Bericht sagt aber auch aus, wie schwierig, selbst wenn man konkrete Hinweise hätte, es wäre, diesen Mörder dingfest zu machen!
  8. #8

    Wozu die Aufregung

    Ist doch bei den deutschen Organisationen, wie DRK, Malteser und so weiter kaum anders. Wieviel Cent von einem gespendeten Euro kommen denn tatsächlich bei denen an, für die gesammelt wird?
  9. #9

    welch ein hype um den kerl,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Armee des Warlords Kony mordet, vergewaltigt, macht Kinder zu Soldaten. Das zeigte die Organisation Invisible Children vor einem Jahr in einem Video und wurde weltberühmt. Doch die Verbrechen des Dschungel-Phantoms gehen weiter. Was bleibt, ist ein Millionengewinn für die Menschenrechtler.

    Ein Jahr nach Kony 2012 - Bilanz der Jagd auf Rebellenführer Kony - SPIEGEL ONLINE
    51 ermordete in einem ganzen jahr, das ist ein "würstchen" aber kein "warlord". hauptsache die " hilfsorganisation " hat tüchtig kohle gemacht und genug gutmenschen sind auf deren propaganda reingefallen....