Kulturschock in Südafrika: Ich bin dann mal Ranger

Weg vom Schreibtisch, rein in die Wildnis, das war der Traum von Juan Proll. In Südafrika fand der Sozialpädagoge ein passendes Angebot: eine Ausbildung zum Ranger. Vor Ort kam er sich erstmal ganz schön alt vor. Dann fand er Gefallen am Leben zwischen Löwen, Giftschlangen und Touristen.

http://www.spiegel.de/karriere/ausla...-a-883486.html
  1. #1

    Cool

    Der Mannhat mal einen Beruf verwirklicht der richtig cool ist. Zwar gefährlich und unterbezahlt aber allein die Tatsache bei sovielen bedrohten Tieren zuarbeiten macht das fast weg.
    Glückwunsch zu dem neuen Leben.
  2. #2

    Guide statt Ranger

    Ein spannender Artikel, der bei einigen Lesern sicher den Reflex auslöst: "Will ich auch!" Ich hätte mir nur gewünscht, dass Juan Prolls Beruf ordentlich benannt worden wäre: Er ist ein Field Guide, ein Naturführer, und kein Ranger, was im Deutschen dem Wildhüter entspricht. Ich selber war bis vor kurzem Field Guide in Südafrika und habe 4 Jahre bei einer Lodge in der Nähe des Kruger National Parks gearbeitet. Auch wenn man selbst in Südafrika die Begriffe gerne durcheinanderschmeisst, gibt es einen entscheidenden Unterschied: Der Field Guide kümmert sich um Menschen, der Ranger um Tiere... Ist für manche Interessierte vielleicht nicht unwichtig zu wissen :-) Ansonsten teile ich Juan Prolls Leidenschaft für den afrikanischen Busch 100 Prozent - es gibt keinen schöneren Ort!
  3. #3

    @ bendits

    Ich kann ihnen fast in allen Belangen zustimmen. Jedoch muss ich ihnen gestehen, dass ich in meinen nebenjobs in der Türkei feststellen musste, dass das Land dort genauso schon ist, wie die afrikanischen Savannen und Busch Landschaften. Ich arbeite in der Türkei immer wieder gerne als jagdfuhrer und Bergführer für deutsch Touristen. Ebenso kann es auch sehr reizvoll sein für deutsche pauschal touris in der Türkei eine Jogging Safari anzubieten. Hat alles sehr schöne Seiten. Jedoch finde ich es genauso wie sie, wunderbar, Touristen unvergessliche Urlaubs Erlebnisse zu vermitteln.