Haubenpinguin in Neuseeland: Happy Feet junior schafft es nicht

DPA/WELLINGTON ZOO Er kämpfte um sein Leben - und hatte am Ende keine Chance. Das Schicksal des verirrten Haubenpinguins Happy Feet junior rührt Neuseeland. Das Tier überstand die enormen Strapazen einer langen Odyssee nicht.

http://www.spiegel.de/panorama/neuse...-a-884893.html
  1. #10

    immerhin war auch der großartige theodor w. adorno dieser meinung: "Auschwitz beginnt da, wo einer im Schlachthaus steht und denkt, es sind ja nur Tiere."
    aber machen sie sich alle mal bitte keine sorgen um ihr weltbild. dafür hat schon längst der europäische gerichtshof gesorgt: http://www.taz.de/!105146/
  2. #11

    Schockierend!

    Einige Kommentare sind doch wirklich sehr schockierend!
    Natürlich verändert sich das Klima. Natürlich ist es "nur" ein kleiner Pinguin, der sich verirrt hat!
    Wer keinen Sinn für unsere wunderschöne Natur hat, der muss sich mit solche Kommentaren allerdings nicht noch weiter disqualifizieren!
    Auch dieser Pinguin hat es verdient, von "unserer" Welt beachtet zu werden Man sollte ihm ein wenig Aufmerksamkeit schenken.
  3. #12

    Zitat von ziegenzuechter Beitrag anzeigen
    aber ich beschäftige mich genug damit. trotzdem käme ich nie auf die idee den holocaust zu relativieren. das ist abartig und widerlich!
    Mir ist nicht klar, warum man die Dinge nicht beim Namen nennen soll. Vergleicht man Fotos, so erkennt man in beiden Fällen gequälte Lebewesen in unwürdigsten, abartigen, schockierenden Umständen. Natürlich, in dem einen Fall sind es Menschen, in dem anderen Tiere. Das ist ein gewisser Unterschied. Dieser Unterschied sollte aber nicht dazu führen, dass man den Vergleich als empörender empfindet als das unnötige Quälen empfindungsfähiger Lebewesen selbst. Und ganz ehrlich, lieber ziegenzüchter, die Klassifizierung des Vergleiches als abartig sollten Sie doch denen überlassen, die Sie als vermeintliche Verbündete im Geiste anführen. Ich glaube, dass trotz oder gerade wegen den Erfahrungen im Holocaust dessen Opfer die kz-artigen (!) Umstände in der industriellen Massentierhaltung als ebenso verachtenswert empfinden wie das selbst Erlebte.

    In Anbetracht dessen, was regelmäßig immer wieder mal publik wird hinsichtlich der Zustände bei der Massentierhaltung komme auch bitte niemand mit den berühmten "Einzelfällen", um die es sich ja dann immer handelt. Ist wie bei den Banken oder bei Maschmeier. Die da um ihr Geld gebracht werden sind ja auch immer "Einzelfälle". Mancherorts in Europa gehen ganze Staaten an "Einzelfällen" bankrott. Aber das nur nebenbei.

    In Abwandlung eines Zitates von Dostojewski möchte ich noch Folgendes formulieren: Den Grad der Zivilisation einer Gesellschaft erkennt man daran, wie sie mit ihr ausgelieferten Lebewesen umgeht.

    Und übrigens: ich bin weder Vegetarier noch Veganer. Man muss das auch nicht sein, um den Umgang mit Tieren, die zur Ernährung der Bevölkerung beitragen sollen, widerlich zu finden und die Zustände beim Namen zu nennen. Insofern verpufft Ihr hilfloser Versuch, solche Gedanken einer Randgruppe zuzuordnen und damit lächerlich zu machen, völlig wirkungslos. Wenn schon, dann bitte mit Argumenten kommen.