Libor-Manipulationen: EU droht Banken im Zinsskandal mit Milliardenstrafen

DPADie Zinsmanipulationen könnten für die Banken teurer werden als gedacht. Die EU-Kommission droht den Geldhäusern: Wenn sie sich nicht stärker an der Aufklärung des Skandals beteiligen, kann es Strafen von bis zu 30 Prozent ihres gesamten Gewinns geben.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-884891.html
  1. #30

    tja

    wenn die banken die ganzen Milliarden in Pfandbons oder Maultaschen abgezockt hätten. Dann wären die alle schon längts hinter Gitter.
  2. #31

    wann werden denn die

    Finanzverbrecher mal persönlich zur Rechenschaft gezogen und gehen in den Bau ???

    Über Geldstrafen lachen die sich kaputt, das zahlen die aus der Portokasse und halten dann beim ESM die Hand auf!
  3. #32

    Das ist der vom Volumen her größte Betrug der Menschheitsgeschichte, und es sitzt immer noch niemand deswegen im Knast. Das geht mir echt gegen den Strich. Einige stehen heutzutage wieder über dem Knast und sind too big to jail.
  4. #33

    Zitat von UnitedEurope Beitrag anzeigen
    Es ist ja auch in niemandes Interesse, diese Banken durch die Strafen zu zerstören.
    Sie sollen dafür zahlen, ja. Aber sie sollen trotzdem überlebensfähig bleiben. Das mag unsere Rachegefühle nicht befriedigen, aber im Endeffekt ist das auch gut für den einfachen Bürger, wenn nicht morgen auf einmal 10 Großbanken Insolvenz anmelden.
    Was ist daran nicht gut? Sie brauchen die ganzen Banken nicht - weil es überhaupt keine "individuellen" Unternehmen sind.
    Der Libor ist eng verknüpft mit dem sog. Interbankenmarkt, und dessen hauptaufgabe ist es die "Zahlungsausgänge" immer durch eine gleich grosse "Kreditaufnahme" bei der "Zielbank" zu neutralisieren!

    Es ist ein leider falscher Blick der Menschen der ihnen Vorgaukelt - das "Geld" auf der Bank wäre ihres noch! In Fakt wurden das früher einmal "emmitierte Geld (Bargeld) in den Notenbanken hinterlegt , und die Banken haben um diese "Geldbasis" ein zweites Geldsystem erschaffen - Giralgeld eben - aber dieses "verläßt" nie nie Bank/Banken!
    Die Kunden - die Guthabenbesitzer haben einen Zettel auf einen "Anspruch" - einen Wareneinkaufschein bekommen , aber alle Transfers von "Geld" oder was man dafür hält findet immer nur von Unternehmen zu subunternehmen, zu AN und dort wieder Zu Käufern "Innerhalb der Banken" statt - dort werden letztlich nur "Kontensstände" zwischen Banken verschoben .. kein Geld eben!

    Und so dient das gesamte System dazu nichts anderes als eine gigantische -Verteilte Buchhaltung umzusetzen - und der Libor ist der Zins den man den Menschen dafür abknöpft das sie noch "glauben" das dort mit Geld irgendwie "Gearbeitet wird"!

    Es ist einfach eine "Cloud" ein Buchhaltungsystem was auf sehr vielen - scheinbar individuellen "Bank-Rechnern" läuft - aber genausowenig wie eine Cloud , ein Verteiltes Rechnennetzwerk eine Individuelle Handlung durchführt ist das Bankensystem "individuell"!

    Man könnte das ganze System ohne irgendwelchen Aufwand für Europa auf einen einzigen Rechner übertragen .. alle hätten dann da ihre Konten, alle könnten ihre Überweisungen , bezahlungen umsetzen - es würde sich nichts ändern , ausser das endlich man sehen Würde das diese Banken ein riesiges Täuschungsystem da sind, und alle würden sich wundern wie wenig Begründungen dann noch für "Zinsnehmen" übrig bleiben!
  5. #34

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Zinsmanipulationen könnten für die Banken teurer werden als gedacht. Die EU-Kommission droht den Geldhäusern: Wenn sie sich nicht stärker an der Aufklärung des Skandals beteiligen, kann es Strafen von bis zu 30 Prozent ihres gesamten Gewinns geben.

    EU droht Banken im Zinsskandal mit Milliardenstrafen - SPIEGEL ONLINE
    Wohl eine leere Drohung. Sind es nicht gerade die Banken, die systemrelevant sind? Na ja - ein wenig Vehlverhalten kann man dann genauso erwarten wie von den etablierten Parteien, die noch niemals abgewählt wurden. Es werden ja immer die gleichen 5 Parteien gewählt - was auch ein Grund für den Filz und Korruption ist.

    Aber zurück zu den Banken. Sollte man sie "zu hart bestrafen", dann muss der Bürge(r) sie retten. Was soll das denn für eine Strafe sein? Es müssten schon die Personen ins Gefängnis, denn dann lassen vielleicht andere Händler die Finger vom Betrug. Aber so - da kann gar nix passieren. Auch in Amerika wird bei der Urteilsverkündung immer penibel darauf geachtet, ob das Bankhaus in eine Krise schlittern könnte und ob der Bürger sie erneut retten müsste - und genauso läufts hier auch. Das Gesetz aber gilt schon - nur sieht man weg oder reduziert die Strafen (auf fast Null) für gewisse Kreise. Das aber charakterisiert eine Bananenrepublik. Europa und Amerika sind nun als solche einzustufen!
  6. #35

    Zitat von spiekr Beitrag anzeigen
    wird erst dann verbessert, wenn sie die Banken kaum noch benötigen, um sich Geld zu leihen. Die "Systemrelevanz" der Großbanken hat die Politik zu verantworten. Ich bin von meiner Bank aus einem simplen Grund nicht abhängig: Mein Konto wird nur im Habenbereich geführt, ich kann morgen wechseln.
    Die Art der Staatsfinanzierung ist extrem dumm für die Bevölkerung:
    Die EZB gibt Geld an die Banken für und die leiten es weiter an die Staaten mit satten Zinsaufschlägen, welche der Steuerbürger zahlt und nun auch noch haften soll.
    Da wir immer mehr Kontrolle und Haftung durch die EZB beschlossen haben kann das Geld auch direkt fliessen. Damit wären die Banken raus aus dem Geschäft und hätten kein Druckmittel mehr.
    Die Banken sind im Zeitalter der Computer und Netzwerke eigentlich überhaupt überflüssig!
    Früher mußte bei Bargeld noch jemand einen Tressor aufstellen, es mußte per "Hand transportiert" werden!

    Aber seit 1923 gibts das nicht mehr.. Die Notenbanken haben das "Geld" also Zentralbankgeld letztlich wieder einzezogen - entweder über das Eigenkapital oder durch die Kundeneinlagen!
    Und so wird das gesamte "Zentralbankgeld auch nur noch in den Computern der Zentralbanken" überhaupt geführt! Bargeld -das ist selten - grad mal 650 Mrd. Euro gibt es noch als "Bargeld" und das meiste davon liegt in Nicht-EU-Notenbanken als "Deviseneinnahmen"!

    Banken, die verwalten nur noch "Zeiger" auf Geld - nicht unähnlich wie Links auf Wikipedia oder auch SPON .. man hat da kein "Geld" - sondern genau genommen einen "Warengutschein" = Kreditkarte mit der man einkaufen kann bei den Geschäften , wo diese die Einnahmen über die Bank wieder als Löhne und Investionen die "LINKS" auf Geld verschieben - auf die grad mal 1,6-1,8 Bio Euro "Zentalbank-Geldbasis"!

    Bankengeld=Giralgeld ist eine Dienstleistung - wir verwalten eure "Link-Zeiger" auf Geld - und das!!! das könnte technisch ohne Probleme ein einziger Computer für die gesamte EU machen!

    Der Umweg über Banken .. ein teueres Illusionsspiel inzwischen - eines was durchaus mal "Gründe" hatte - aber die sind längst mit den Computern und Internet verschwunden!
  7. #36

    Zitat von wortwechsel Beitrag anzeigen
    Wie man die Korruption in den Griff bekommt? Ganz einfach: man verpflichtet die Banken zu einer Dokumentation die strafrechtliche Verfolgung kinderleicht macht, und stellt auch das Fehlen der Dokumentation unter Gefängnisstrafe.
    Schmunzel - nette Idee aber etwas leider unrealistisches!

    Sie denken bei Korruption immer noch in Begriffen wie "Geld von Hand zu Hand geben" - aber das dürfte eher noch für Dumme zutreffen!

    Wenn sie mal genau hinschauen - dann ist Giralgeld ein "Warenkreditgutschein" - eine Diners Club /Masterkarte ein "unbegrenzter Kredit" zum Kaufen - aber ohne das da eine Deckung ist!
    Solange sie nichts kaufen - passiert da einfach nichts - aber trotzdem haben sie einen "auf die Zukunft gerichteten Anspruch" jederzeit jede Ware zu kaufen die sie möchten!

    Das gleiche gilt auch für "Guthaben" - da ist kein Geld - sondern nur ein Anspruch irgendwann mal irgendwo was zu kaufen - solange sie da aber nihts kaufen, wird nichts "verkauft" nichts hergestellt - noch nicht mal das BIP ändert sich!

    Und so können sie heute jedermann , jeden bestechen - indem sie ihm einfach eine Kreditkarte geben mit mehr oder weniger unbegrenzter Deckung - aber solange da nichts passiert - wird da auch nicht aufgezeichnet, nichts registriert - Korruption - kann ihnen dann jedermann sagen gabs bei mir nicht - wie den auch .. hier sind meine Kontoauszüge - da ist nichts!

    Und irgendwann in der Zukunft - in 5- 10 - 20 Jahren geht dann jemand mit so einer Kreditkarte hin , kauft sich die Villa , ein paar Mio in Aktien .. aber der ist längst in Rente - und in seiner Rente ist er ja unbestechlich geworden!

    Und das muss keine Kreditkarte selber sein - sie können eine Unmenge an "Korruption" einfach durch die Verlagerung in die Zukunft betreiben - ohne Nachweis ohne irgendeine Möglichkeit der Dokumentation!

    Wie war das mit Schröder? Korruption und Bestechung ..aber nicht doch .. wenn du fertig bist mit Job "Bundeskanzler" dann bauste bei mir die Gasleitungen - und dann wirste auch dich nicht beschweren können!

    So oder ähnlich läuft das dann doch .. die Bezahlung kommt in der Zukunft .. per Kredit eben!
  8. #37

    Zitat von hubertrudnick1 Beitrag anzeigen
    Wieso nur Geldstrafen, Betrüger gehören ins Gefängnis, das macht man doch auch mit anderen?
    HR
    Tja, siehe Aktiengesetz -
    Banken sind Aktiengesellschaften mit Beschränkter Haftung auf das Eigenkapital - und die Besitzer sind die Aktionäre - aber die wechseln ja laufend - siehe Börse - also sind die "einzelnen Aktionäre" nicht verantwortlich zu machen!
    Und der Vorstand , der verwaltet doch nur das was ihm überhaupt nicht gehört - also hat man auch deren Haftung auf eine kleine Risikovorsorge begrenzt - aber Strafen gehören nicht dazu!

    Und - ein Strafrecht für Unternehmen gibt es nur beim "kleinen Mann" - der mit seinem privaten Vermögen haftet, aber auch da ist es eben nur "schützenswertes Kapital" - aber kein Strafverbrechen - deshalb gibt es für Unternehmen kein "Gefängnis" - so oder so nicht!
  9. #38

    Zitat von pepe_sargnagel Beitrag anzeigen
    Wohl eine leere Drohung. Sind es nicht gerade die Banken, die systemrelevant sind? Na ja - ein wenig Vehlverhalten kann man dann genauso erwarten wie von den etablierten Parteien, die noch niemals abgewählt wurden. Es werden ja immer die gleichen 5 Parteien gewählt - was auch ein Grund für den Filz und Korruption ist.

    Aber zurück zu den Banken. Sollte man sie "zu hart bestrafen", dann muss der Bürge(r) sie retten. Was soll das denn für eine Strafe sein? Es müssten schon die Personen ins Gefängnis, denn dann lassen vielleicht andere Händler die Finger vom Betrug. Aber so - da kann gar nix passieren. Auch in Amerika wird bei der Urteilsverkündung immer penibel darauf geachtet, ob das Bankhaus in eine Krise schlittern könnte und ob der Bürger sie erneut retten müsste - und genauso läufts hier auch. Das Gesetz aber gilt schon - nur sieht man weg oder reduziert die Strafen (auf fast Null) für gewisse Kreise. Das aber charakterisiert eine Bananenrepublik. Europa und Amerika sind nun als solche einzustufen!
    Strafen für Unternehmen gibts nur dann wenn sie den Status "Bürgerliches Recht haben" - schon mit einer GmbH sind sie aus dem Schneider - geschweige den bei Aktien - da "haften sie nur mit einem , nämlich dem Eigenkapital"!

    Es liegt einfach da ein Konflikt vor - auf der einen Seite will man viele "beteiligen" - egal ob das jetzt Aktiengesellschaften oder Einlagen bei Lebensversicherungen sind - auf der anderen Seite aber will man natürlich auch keine "Sippenhaftung" - kurz - der Egomane mit Gewinn darf nicht geschädigt werden, also kann und darf man auch nicht die "gemeinsam anlegenden schädigen"!

    Immer wenn Gruppen "Besitzer/Inhaber" von etwas sind - kann man den "einzelnen" nicht mehr zur Verantwortung ziehen - aber "Gruppen" = gemeinsame Anlagen sind die Basis dieses "Kapitalismus" des Investierens , also hat man mit der Entfernung der Individuellen Haftung auch die der Gruppe UND der Einzelnen abschaffen müssen!

    Deshalb laufen auch solche "Strafaktionen" letztlich ins leere - der Libor bestimmt ja praktisch bei allen Geschäften - also auch krediten die "Zinshöhe" - und so wird man diese "Strafen" einfach auf die nächsten "Refinanzierungskosten" aufschlagen , und die Kreditnehmer bezahlen dann die Strafen - also SIE!

    Das hat aber eben nichts mit den Parteien zu tun , sondern liegt prinziell am Geld/Bankensystem selber - die einzige Chance da für die Menschen rauszukommen ist - "Geld als Bargeld" auszahlen zu lassen und keine "Überweisungen/Kredite" mehr von Banken erledigen zu lassen , sondern dennen die Basis - nämlich den Interbankenhandel wegzuziehen indem man eben selber wieder mit "Bargeld" im Laden /beim Vermieter zahlt!
  10. #39

    Zitat von Strichnid Beitrag anzeigen
    Das ist der vom Volumen her größte Betrug der Menschheitsgeschichte, und es sitzt immer noch niemand deswegen im Knast. Das geht mir echt gegen den Strich. Einige stehen heutzutage wieder über dem Knast und sind too big to jail.
    Schon mal überlegt - wenn wollen sie den in den Knast schicken? Banken und Versicherungen sind Aktiengesellschaften - die haften nur mit dem Eigenkapital - und die Anleger sind auch fein raus , den die wechseln ja laufend - oder möchten sie deshalb weil sie bei einer Lebens- Versicherung ihr "Vermögen" angelegt haben in den Knast weil irgendjemand Mist baut?
    Und die Vorstände sind auch nicht haftbar , weil sie ja nur beauftragt sind - und zwar von "Ihnen als Aktienbesitzer oder lebensversicherungsanleger" - die arbeiten ja nur in ihrem Auftrag - gut oder schlecht - das interessiert ja nicht solange es "Rendite" gibt!

    Vor 1800 waren ALLE Unternehmen und die Unternehmer haftbar - das gab aber keine Möglichkeiten "zusammen anzulegen = Investieren" -also mußte man für das Investieren die "Individualschuld" abgschaffen - und damit wurden "GmbH + Aktiengesellschaft" eben nur auf "Eigenkapitalhaftung reduziert!

    Kapitalismus hat eben den Nachteil das keiner mehr "Haftet" ausser den dummen Bürgern, sondern das die "Vernichtung" von Werten sogar noch als Rentabel in die Gewinne und das BIP einfließt!

    Es ist eben Rentabel ein AKW billig zu bauen, Autos weniger haltbar , und sogar die Produktion eines Medikamentes was letztlich die Kunden in ein paar jahren umbringt ist Wachstumsfördernd , Gewinn+ BIP steigernd .. nur Haftbar .. Haftbar machen können sie da keinen mehr!